Prof. Dr. Wilhelm Hankel im Gespräch mit Michael Vogt und Andreas Popp am 06.07.12 über diese Themen:
► I. Die ESM-Klage
a) Recht und Wirtschaft sind nicht zu trennen
b) Forderung, die eigenen Ressourcen behalten zu dürfen
c) Das Greshamsche Gesetz („Schlechtes Geld verdrängt gutes.“, http://tinyurl.com/c8xdwyf): Rettung einer bankrotten Währung durch neue Schulden unsinnig
► II. Politik
a) Politiker als Selbstdarsteller: Eigene Karriere oftmals wichtiger als Volksvertretung
b) Schäuble erwartet baldiges Europa-Referendum: Notausgang für Deutschland? (http://tinyurl.com/85jq8fd)
► III. Die Europa-Problematik
a) Unterschiedliche Rechtsgrundlagen: Römisches vs. Germanisches Recht
b) Die USA: Kein Vorbild für Europa
c) Contra EU-Erweiterung: Nicht Größe, sondern Produktivität entscheidend
d) Europa von 1958 bis 1999 zeigt: Integration besteht in Handelsverdichtung, nicht in einer Währungsunion
► IV. Die Euro-Problematik
a) 1999: Das Motiv der Euro-Einführung
b) Die Spanne zwischen Nord- und Südeuropa
c) Wie kam diese gigantische Verschuldung (8-10 Bill.€) zustande?
d) Gegenwärtige Folge der Überschuldung: Andere müssen die Schulden übernehmen
e) Fehlender Währungswettbewerb
► V. Was ist zu tun?
a) Die weltweit 71. Währungsreform steht bevor: Was lehrt die Geschichte?
b) Reaktion statt Revolution: Rückkehr zum alten Zustand

► Komplette Diskussion:
Auf Alpenparlament.TV: http://tinyurl.com/dy59qnh
Auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=oN3-SogkgN8

► Websites:
Prof. Dr. Wilhelm Hankel: http://www.dr-hankel.de
Wissensmanufaktur: http://www.wissensmanufaktur.net
Alpenparlament: http://www.alpenparlament.tv
Kolumne Euroschau – Das Projekt Euro ist gescheitert: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/euroschau138.html

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Bendolf Junker
Bendolf Junker
04/08/2012 20:22

Wo ein Bedürfnis an Wirtschaftsgütern entsteht, da entwickelt sich Wirtschaft. Die Produktionsfaktoren wandern immer dorthin, wo die Nachfrage am stärksten ist und ihre Befriedigung sich lohnt. Da die Wünsche nach oben hin unbegrenzt sind und einer zeitweiligen Wandlung unterliegen, entstehen zur Bedürfnisbefriedigung neue Industrien. Ein permanente Erneuerung der Produktionsmethoden ist erforderlich. Der Wandel ist permanent. Dazu bedarf es keines Krieges, der Krieg ist auch nicht der Vater aller Dinge. Wer so denkt, der ist im Irrtum. Allerdings wird der erarbeitete Reichtum in Deutschland von seiner Regierungschefin und dem Wahnsinnigen im Rollstuhl auf ´s Spiel gesetzt, wenn die Wirtschaftsresourcen ins Ausland… Weiterlesen »

Stefan Wehmeier
04/08/2012 18:32

Nochmal zum Mitschreiben für die ganz Doofen: Aus einer allgemeinen Krise kommt man nicht durch eine Währungsreform, sondern klassischerweise durch einen Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß anzuheben) mit anschließender Währungsreform. Nur dafür hat der „liebe Gott“ den Krieg erfunden, nicht ohne vorher eine Warnung auszusprechen,… (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR nahm den Menschen (freier Unternehmer) und setzte ihn in den Garten Eden (freie Marktwirtschaft), dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR (künstlicher Archetyp Jahwe = Investor) gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen (Gewinn bringende Unternehmungen) im Garten, aber von dem… Weiterlesen »

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