Michael Brückner

Versicherte und Rentner dürften die ersten sein, die für den Euro-Rettungs-Wahnsinn bluten müssen. Mit extrem niedrigen Zinsen trotz hoher Inflationsrisiken enteignen die Notenbanken die Bürger schleichend. Wenn es die Betroffenen bemerken, ist es meist schon zu spät.

Die Rente sei sicher, wurde den zum großen Teil arglosen Deutschen jahrelang vom zuständigen Minister versichert. Natürlich war damals längst bekannt, dass in den umlagefinanzierten Sozialsystemen eine demografische Zeitbombe tickte. Wenn immer weniger Erwerbstätige immer mehr Rentner finanzieren, muss das System zwangsläufig zusammenbrechen. Am Ende dieser

Märchenstunde gestanden die Verantwortlichen plötzlich ein, dass die Rente eben nicht mehr sicher und private Vorsorge das Gebot der Stunde sei. Die Lösung klang überzeugend: Private Lebensversicherungen funktionieren nicht nach dem Umlageverfahren – also »von der Hand in den Mund« –, sondern nach dem Kapitaldeckungsprinzip. Das heißt, jeder Versicherungskunde baut mit regelmäßigen Einzahlungen und den dadurch erzielten Kapitalerträgen seine eigene Altersversorgung auf.

Gern propagierten Politiker, provisionsabhängige Bankberater und die Mainstreammedien das »Drei-Säulen-Modell«. Danach sollte die private Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente auch Einnahmen aus privaten Versicherungen und betrieblichen Pensionskassen umfassen. Nun aber bröckelt die private und betriebliche Altersvorsorge erheblich. Schuld daran ist die Euro-Rettung. Angesichts der von den Notenbanken extrem niedrig gehaltenen Zinsen erwirtschaften Lebensversicherer und Pensionskassen eine deutlich schlechtere Rendite. Experten warnen vor Leistungskürzungen und bedrohlichen Schieflagen der Assekuranzen.

Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv.

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Nordhesse
Nordhesse
25/08/2012 11:34

Ein Beispiel für eine (unter anderem) geplante Enteignung: Wie wir wissen, haben Banken wie die Rothschildbank (eine jüdische und reichste Familie der Welt) „Deutsche Bank“ (der Name stellt schon eine Verhöhnung dar) nur ein Stammkapital von zirka 3%. Der Rest des „Geldes“ mit dem diese „Unternehmen“ arbeiten und spekulieren sind Luftnummern und existieren real nicht. Diese Werte existieren nur Fiktiv. Um dieses fiktive Geld in reales Geld zu wandeln, plant unsere Regierung (wollen wir sie noch so nennen?) sogenannte Zwangsanleihen. Erwähnt wurde vorerst ein Satz in der Höhe von 10% eines realen Wertes. Dies würde bedeuten, dass ein Hauseigentümer, dessen… Weiterlesen »

Nordhesse
Nordhesse
25/08/2012 18:34
Reply to  Nordhesse

Hört was das kluge Mädchen aus Kanada zu sagen hat:

Cajus Pupus
Cajus Pupus
25/08/2012 00:02

Michel steh auf, sei auf der Hut, sonst liegt ganz Deutschland im eigenen Blut. Hör nicht auf das, was die Parteien diktieren, das Lügengebäude lässt Uns glatt erfrieren. Ob Merkel, ob Schäuble, ob Wulff oder Kohl, sie arbeiten alle zum eigenen Wohl. Du ackerst und arbeitest dein Leben lang, du denkst an Rente und schon wird dir bang. Die Angst erdrückt dich, du kannst es nicht wissen, bekomm ich als Rentner noch nen ordentlichen Bissen? Du gehst ganz brav zu allen Wahlen, den letzten Heller musst du nun zahlen. Man nimmt dich aus wie ne Weihnachtsgans, nur ohne Glimmer und… Weiterlesen »

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