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kurznachrichten - alteundneuezeiten.

■    Merkel beging vorsätzlich Fahrerflucht:

Nach Angaben der Berliner Zeitung Tagesspiegel hat Bundeskanzlern Angela Merkel am 16. Dezember 2013 Fahrerflucht begangen. Um 14.16 Uhr hat ihr Dienstwagen am Autobahndreieck Barnim bei Berlin mit überhöhter Geschwindigkeit den Kleinwagen eines Beamten gestreift und ihm dabei unter anderem den Außenspiegel abgefahren. Statt anzuhalten, gab das Fahrzeug, in dem Merkel aus dem Wochenendurlaub zurückkam, Gas. An einer Tankstelle hielt Merkel kurz an, stieg in ein Begleitfahrzeug und raste weiter. Der Geschädigte war sprachlos. Und der Tankwart wurde von Sicherheitsbeamten eindringlich ermahnt, nicht über den Vorfall zu sprechen. Weder er noch der Geschädigte wollen den Mund halten.
Inzwischen hat das Landeskriminalamt ein Verfahren eingeleitet wegen des Verdachts auf »Geheimnisverrat«, weil Journalisten es gewagt hatten, entgegen der Anordnung über die Fahrerflucht der Kanzler-Limousine zu berichten.

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■    Versteht keinen Spaß: 

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat beim Züricher Bezirksgericht über eine einstweilige Verfügung Karikaturen des dänischen Zeichners Olé Andersen über sich verbieten lassen. Medienrechtler, welche die Karikaturen gesehen haben, glaubten zunächst an einen Scherz. Doch Sepp Blatter versteht offenkundig tatsächlich keinen Spaß.

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■    Zu verwöhnt fürs Gefängnis:

Der 16 Jahre alte Ethan Couch hat in Hamburg erst gestohlen und ist dann mit überhöhter Geschwindigkeit – ohne Führerschein – in eine Menschenmenge gefahren. Er hat dabei vier Menschen getötet. Nun stand er vor
Gericht. Doch das Urteil empört nicht nur die Angehörigen der Opfer. Denn er muss nicht ins Gefängnis, weil er laut Richterin »dafür einfach zu verwöhnt« sei. Er leide an »einer Überflusskrankheit« und könne deshalb nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden. Die Staatsanwaltschaft hatte 20 Jahre Gefängnis gefordert. Doch der Totfahrer läuft jetzt frei herum.

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■    Arbeitsministerin ohne Erfahrung mit Arbeit:

Die neue deutsche Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat in ihrem ganzen Leben aus der Sicht eines Durchschnittsbürgers noch nicht einen Tag gearbeitet. Sie hat zwanzig (!) Semester Germanistik studiert und sich ansonsten bei der SPD engagiert. Aufgefallen ist sie bislang als Sängerin, stimmte etwa im Bundestag, wo sie eine Rede halten sollte, Stattdessen das Pippi-Langstrumpf-Lied an »Da-da-di-da-daa … ich mach mir die Welt, wide wide wie sie mir gefällt.« Schon in der Schule gab Frau Nahles als Berufswunsch an: »Hausfrau oder Bundeskanzlerin«. Das Amt der Arbeitsministerin reicht ihr also nicht.

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■    Kein Aprilscherz:

Die Schweizer Comic-Zeichner Felix Schaad und Claude Jaermann haben vom Verlag der Zeitung Tages-An-zeiger Geld für den Entwurf eines T-Shirts mit der Aufschrift »Südanflug« bekommen. Weil es im Zahlungsverkehrsystem der Schweizer Banken kein »ü« gibt, stand auf dem Überweisungsträger statt »Südanflug« auf einmal der Satz »Geld für Sudanflug«. Das Land Sudan steht auf der UN-Liste der Terrorstaaten. Geldtransfers für das Land sind verboten. Und so wurden die Comic-Zeichner automatisch zu »Terrorverdächtigen« und die Bank sperrte ihnen die Konten.

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■    Neues Alpenpanorama:

In der Schweiz sollen Windparks der Superlative schon bald den gewohnten Anblick der Alpen grundlegend verändern. Mit einem »Höhenbonus« für Windräder, die oberhalb von 1700 Metern gebaut werden, sollen Investoren angelockt werden, weil noch nicht klar ist, ob alpine Standorte auch gute Windverhältnisse haben. Windräder in den Alpen sollen zehn Prozent mehr Subventionen erhalten. Weil die Luft in der Höhe dünner ist, können die Anlagen nicht so viel Strom produzieren.
Wichtig ist der Schweizer Regierung aber der »fortschrittliche Anblick«. Ausländische Investoren, die teure Chalets in den Schweiz Alpen gekauft haben, werden darüber kaum erfreut sein.

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■    Millionenpleite:

Der frühere Gesundheitsminister Philipp Rosier hatte im Oktober 2011 nach der Revolution in Libyen alle Kranken des Landes eingeladen, sich in Deutschland behandeln zu lassen. Die Bundeswehr organisierte Transportflüge und Rosier versprach deutschen Kliniken, dass die neue Regierung in Tripolis das Geld für die Behandlung bezahlen werde. Inzwischen schuldet Libyen 35 deutschen Kliniken mehrere hundert Millionen Euro, denn die Zahlungen wurden eingestellt. Nun müssen Steuerzahler und die gesetzlichen Krankenkassen für die medizinische Behandlung der Libyer aufkommen.

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■    Rentenstopp?

In Griechenland droht Rentenanwärtern, dass sie keinen Cent von ihrer Rente sehen. Nach Angaben der Athener Zeitung Eleftheros Typos verlangen die Stäbe der Troika in einer E-Mail (die zum Beweis abgedruckt wurde) von der griechischen Regierung Informationen darüber, auf welche Höhe sich die Rentenzahlungen für den Zeitraum 2014 bis 2017 belaufen würden, wenn ab sofort keine neuen Renten mehr bewilligt werden. Die EU hat offenkundig vorgeschlagen, die Zahl der Rentner einzufrieren und die Höhe der Renten zudem abermals zu kürzen.

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■    Gefährliche Sardellen:

Bei Analysen von Sardellendosen der Marke Albo wurden stark erhöhte Histaminwerte festgestellt. Betroffen sind alle 2o-Gramm-Dosen mit dem Haltbarkeitsdatum Mai 2014.

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