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Mikael Thalen

 Nach Meldungen über beunruhigende Ereignisse vor der amerikanischen Westküste haben Wissenschaftler in der nordmexikanischen Laguna Ojo de Liebre, zuvor unter der Bezeichnung »Scammon‘s Lagoon« bekannt, zum ersten Mal überhaupt einen Fall siamesischer Grauwalzwillinge dokumentiert. Die beiden Walkälber, die leider nicht gerettet werden konnten, waren knapp über zwei Meter lang und damit relativ klein, verglichen mit einer normalen Geburtslänge von 3,60 bis 4,80 Metern. »Leider starb dieses seltene Exemplar, sein Überleben wäre sehr schwierig geworden«, heißt es auf der Facebook-Seite von Guerrero Negro Verde.

 

Nach Ansicht von Alisa Schulman-Janiger, Wissenschaftlerin der American Cetacean Society (»Amerikanische Walgesellschaft«), lässt die schockierende Unterentwicklung der beiden Tiere den Schluss zu, dass die beiden Kälber Folge einer Fehlgeburt seien. Die Kadaver wurden zu

weiteren Untersuchungen weggebracht, aber die Wissenschaftler äußerten sich bisher noch nicht zu möglichen Gründen für die Fehlbildung.

Es wurden zwar schon bei anderen Walarten siamesische Zwillinge gefunden. Aber wie eine Recherche in der Datenbank des Naturhistorischen Museums des Landkreises Los Angeles ergab, finden sich keine Aufzeichnungen über siamesische Zwillinge bei Grauwalen.

Bisher wurden noch keine weiteren Informationen veröffentlicht, aber da es entlang der Westküste in der letzten Zeit zu ungewöhnlichen Todesfällen bei Tieren gekommen ist, mehren sich Befürchtungen, es könne ein Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima bestehen.

So kam es etwa vor der Küste Kaliforniens, Oregons, Washingtons und Kanadas zu einem anhaltenden Sterben von Seesternen (»Melting Sea Star«), in dessen Verlauf die Seesterne zu »schmelzen« schienen. Die Ursache ist bisher noch unbekannt. Obwohl japanische Wissenschaftler bereits im Mai radioaktives Caesium-134 in Plankton im Pazifik entdeckt hatten, behaupten die Regierungen, die Lage sei sicher.

Aus einer vor Kurzem veröffentlichten Untersuchung in den Proceedings of the National Academy of Sciences geht hervor, dass die Zahl toter Meereslebewesen, die den Grund des Pazifik bedecken, so hoch wie niemals zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen vor 24 Jahren ist. Trotz verschiedentlicher Versuche, die Ergebnisse der Studie herunterzuspielen oder zu widerlegen oder den Grund dafür in der allgemeinen Klimaerwärmung zu suchen, lassen sich bei genauerer Betrachtung der Studie SaveFrom.net durchaus Zusammenhänge herstellen, die die Atomkatastrophe in Fukushima als die wahrscheinlichste Ursache vermuten lassen.

Nachdem das amerikanische Gesundheitsministerium in der letzten Woche 14 Millionen Tabletten Kaliumiodid kaufte, glauben viele, die Regierung in Washington treffe entsprechende Vorbereitungen, da sich die Lage in Japan weiter zuspitze.

Die Tatsache, dass vor Kurzem an einem Strand in Kalifornien hohe Strahlungswerte gemessen wurden, wie eingeräumt wurde, hat dazu geführt, dass diesem Thema landesweite Aufmerksamkeit gewidmet wurde. So verlinkten auch wichtige Nachrichtenseiten wie der Drudge Report auf Berichte zu diesem Thema.

Während in Bezug auf den einzigartigen Walfund bereits das Urteil gefällt wurde, hat die wachsende Zahl seltsamer Ereignisse den Zenit des öffentlichen Interesses noch nicht erreicht.

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Dieses Video, das am 23. Dezember aufgenommen und ins Internet gestellt worden war, wurde bereits fast eine halbe Million Mal angeklickt und zeigt die Messwerte eines Geigerzählers, die das Fünffache der normalen terrestrischen Strahlung betragen.

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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/phaenomene/mikael-thalen/wissenschaftler-entdecken-sterbende-siamesische-grauwalzwillinge-in-der-naehe-der-us-westkueste.html

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urpils666
09/01/2014 08:43
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