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Die „EU“ hat uns die guten alten Glühlampen verboten. Und sie hat die Regulierung von Duschköpfen und Kondomen beschlossen. Und nun stehen unsere Köche im Visier der Brüsseler Bürokraten.

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Was hat Brüssel nicht schon alles reguliert. Die Krümmung von Gurken und Bananen war wohl das berühmteste Beispiel. Vom

16.    September 1994 bis 2009 mussten nach der Verordnung (EG) Nr. 2257/94 Bananen in Europa mindestens 14 Zentimeter lang und 27 Millimeter dick sein. Kein Europäer fragte in jenen Jahren, warum die hier angebotenen Bananen eine bestimmte Krümmung hatten. Warum auch? Das war nun mal so. Bestandteil der absurden Regulierung war auch die »Krümmungsrichtlinie« für Gurken. Die bestimmte, dass sich ein Gemüse der Güteklasse I höchstens »10 Millimeter auf 10 Zentimetern Länge« biegen durfte. Die Bürger im deutschsprachigen Raum haben schon viel aus Brüssel hinnehmen müssen. Aber sie schlucken längst nicht mehr alles.

Die „EU“-Geschmackspolizei

Die von Brüssel geplante Salznorm musste unlängst zurückgenommen werden. Die „EU“-Geschmackspolizei wollte deutsches Traditionsbrot zur faden »Sättigungsbeilage« degradieren und den Bäckern in ihre Rezepte pfuschen. Der Salzgehalt in Brot und Brötchen sollte – aus Gesundheitsgründen – reguliert werden. Was beim Brot nicht geklappt hat, das führt die „EU“-Geschmackspolizei nun durch die Hintertür ein. Und zwar nicht nur für Bäcker. Vom 13. Dezember 2014 an dürfen Köche nicht mehr so kochen, wie sie es gerne möchten.
Von der Imbissbude bis zum Sternerestaurant wird dann aus Brüssel in der Gastronomie alles normiert. Im Jahre 2011 hat die „EU“ eine Lebensmittel-Informationsverordnung beschlossen, welche spätestens am 13. Dezember 1014 in allen Mitgliedsstaaten in Kraft tritt. Dann gibt es eine Kennzeichnungspflicht für mögliche Allergene. Das klingt auf den ersten Blick gut.

Schließlich nimmt die Zahl jener Menschen, welche allergisch auf bestimmte Produkte oder Inhaltsstoffe in Speisen reagieren, von Jahr zu Jahr zu.
Die Bandbreite dieser Allergene ist kaum zu überblicken. Manche reagieren allergisch auf Mehl oder Milchprodukte, andere auf Nüsse, Gräser oder Kräuter, glutenhaltige Getreideprodukte, Eier oder Krebstiere – die Zahl der Allergie auslösenden Stoffe ist schier grenzenlos. Und deshalb dürfen vom 13. Dezember 2014 an nur noch Lebensmittel angeboten werden, bei denen alle möglichen Allergene ganz genau deklariert sind. Das gilt für Fertigprodukte genauso wie für frisch zubereitete Speisen.

Im Klartext hat das Folgen, von denen man sich derzeit wohl kaum eine Vorstellung macht. Ein Koch in einem Restaurant kann dann eine Sauce nicht mehr einfach mit etwas Mehl abbinden, wenn das nicht auf der Speisekarte bei der Sauce im Detail aufgelistet ist.

Er kann weder mal eben einen Schuss Sahne in ein Gericht zugeben, noch nach Geschmack individuell Kräuter oder Gewürze – wenn das nicht ganz genau auf der Speisekarte beim jeweiligen angebotenen Produkt vermerkt ist.

Bei Fertiggerichten ist das alles kein Problem, da sorgen Automaten für die stets gleiche Produktqualität. Aber ein Koch, der es
gewohnt ist, eine zu dünn geratene Suppe anzureichern, der bleibt nun ratlos zurück. Klar ist, dass alle Speisekarten in der „EU“ neu gedruckt werden müssen. Unklar ist, wie sie aussehen sollen. Restaurants, die à la carte kochen, müssen entweder schließen oder ihre Gerichte künftig wie Fertiggerichte nach starren Vorgaben kochen.

Schließlich geht es um die Sicherheit für Allergiker. Die Europäische Union will, dass allergische Schocks beim Essen künftig garantiert komplett ausgeschlossen werden. Und ein Koch, der dann nicht starr nach vorgegebenen Rezepturen kocht, soll mit drastischen Bußgeldern bestraft werden, welche seine Existenz ruinieren.

Das eigentliche Geschäft der Restaurants, Kochen und Gäste zu bedienen, weicht künftig dem Druck, Brüsseler Vorgaben zu entsprechen und jegliche Eigeninitiative beim Kochen schon im Keim zu ersticken.

Genormter EinheitsgeschmackEinheitsbrei2

Aber das kennt man ja auch von den Bananen, bei denen sich keiner Gedanken darüber machte, warum sie nur mit einem Krümmungsgrad in die EU eingeführt werden durften. Es war halt so. Auf einer Pizza »Vier Jahreszeiten« oder »Napoletana« eine Prise zusätzlicher Gewürze – das wird es zukünftig nicht mehr geben.

Wir haben dann den genormten Einheitsgeschmack.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 02-2014

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Der Denker
Der Denker
11/01/2014 20:43

Solange es keine Volksaufstände gegen die Brüsseler Idioten und gegen die Regierungen, die diese Scheiße mitmachen oder sogar unterstützen, gibt, geschieht es den Europäern doch recht! Weiter so, liebe EU und liebe Merkel-Clique, irgendwann werdet Ihr alle an Kränen baumeln. Das ist dann ein Feiertag für uns „Nazis“.

Runenkrieger11
11/01/2014 11:32

Reblogged this on Treue und Ehre.

Alice Weiss
Alice Weiss
11/01/2014 08:09

Dann machen unsere Starköche ihre Ausbildung bald bei McDonalds um anschließend vor dem Verzehr der eigenen Produkte zu warnen.

deutschelobby
11/01/2014 10:09
Reply to  Alice Weiss

die besten Köche der VSA arbeiten bei Mc-Gift….

haunebu7
11/01/2014 06:23

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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