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Allahs Narren Wie der Islamismus die Welt erobert

 

„Ich lehne es ab, mich von der Angst besiegen zu lassen.“ Boualem Sansal

Schreiben ist seine Art zu kämpfen, dabei steht der Friedenspreisträger Boualem Sansal eigentlich für Dialog und Verständigung. Trotzdem warnt er eindringlich vor den Gefahren des Islamismus.
In seinem Essay beschreibt der algerische Schriftsteller voller Leidenschaft, immer sachlich und ohne Vorurteile zu schüren, die prägenden Epochen des Islam und erläutert seine unterschiedlichen Strömungen. Er erklärt, warum der radikale Islam heute so an Boden gewinnt und nimmt dabei auch den Westen in die Verantwortung. Ein aufrüttelnder Appell zu Versöhnung und Vernunft.

 

Boualem Sansal, geboren 1949, begann im Alter von 50 Jahren die literarische Karriere des gelernten Ingenieurs und Ökonoms. Boualem Sansals erster Roman wurde von der Kritik gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Als Direktor im algerischen Industrieministeriums wurde er jedoch entlassen. In seinem gesamten Werk setzt sich der international renommierte Autor auf bisher ungehörte Weise mit der traumatischen Situation in Algerien auseinander und macht deutlich, dass die Situation in Nordafrika viel mit Europa zu tun hat. 2011 wurde Boualem Sansal mit dem „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ ausgezeichnet.

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 Es gibt keine bessere Aufklärung 

Von Christiane Kimmler-Sohr

Schon bevor Boualem Sansal den Friedenspreis des deutschen Buchhandels bekommen hat, habe ich ihn „entdeckt“ und seither fast alles gelesen. Er gehört für mich zu den allerbesten Autoren, die ich in meinem Leben gelesen habe. Durch seine Romane habe ich ihn schätzen gelernt. Seine Sprachgewalt ist beeindruckend und in diesem Zusammenhang auch das Einfühlungsvermögen seiner Übersetzerin. Seine Fähigkeit, hier lebenden Menschen (so sie denn Interesse haben…) Konflikte, Zusammenhänge, Hintergründe – wie etwa in „Postlagernd Algier“ und vor allem in dem gerade auf Deutsch erschienenen „Allahs Narren“ – ist grossartig. Letzteres sollte Pflichtlektüre sein für alle, die „verblendet“ sind, aber auch für die Opfer von platten Vorurteilen, Nachplapperer und Besserwisser. Danke Boualem Sansal!

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haunebu7
13/01/2014 07:13

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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