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Nach Meldungen über ungewöhnlich hohe radioaktive Strahlung an einem Strand südlich von Pillar Point Harbor im Landkreis San Mateo im Großraum San Francisco haben Experten an einigen Stellen Strahlungswerte gemessen, die das 14-Fache der der normalen terrestrischen Strahlung betragen. Aber sie betonen, es gebe keine Verbindung zur Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima.

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Wie berichtet war im Internet ein Video verbreitet worden, in dem eine Person zu sehen war, die mit einem Geigerzähler Werte von mehr als 150 Mikro-REM pro Stunde, dem Fünffachen der normalen Strahlung, gemessen hatte. Vertreter der Gesundheitsbehörden des Landkreises bestätigten die Messwerte im Kern, meinten aber, sie hätten gegenwärtig keine Erklärung für das Phänomen.

 

 Jetzt führte der Elektroingenieur Steven Weiss aus El Granada, der seit 40 Jahren an der Entwicklung von Geigerzählern arbeitet, eigene Messungen durch und fand einige Stellen, an denen die Strahlung das 14-Fache der normalen terrestrischen Strahlung betrug. »Das ist ungewöhnlich«, erklärte er gegenüber der Lokalzeitung Half Moon Bay Review. »Es muss dort eine radioaktive Quelle geben, die Urheber dieser Strahlung ist.«

 

 Nach der Analyse einer Erdprobe in einem Spektrumanalysator stellte sich heraus, dass in der Probe die beiden Radioisotope Radium 226 und Thorium 232 nachgewiesen werden konnten. Diese beiden Isotope kommen in der Natur vor. Es wurden keine Spuren von Caesium 137 gefunden. Diese spaltbare Substanz wurde in den Kernreaktoren in Fukushima benutzt. Weiss schlussfolgerte daher, dass die am Strand gemessene Strahlung in keinem Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe in Fukushima stehe.

 

 

»Es gibt Meldungen, nach denen sich einmal eine Pipeline an diesem Ort befunden hat. Erdölpipelines können schwere radioaktive Mineralien enthalten«, sagte Dan Sythe, Vorstandschef des Unternehmens International Medicom, das Geigerzähler entwickelt und herstellt. Weiter meinte er: »Säuglinge und Kleinkinder sollten dem Strand erst einmal fernbleiben, um sicherzustellen, dass sie keinen Sand inhalieren oder essen.«

 

 

Viele Menschen waren besorgt, die Strahlung hinge mit den Ereignissen in Fukushima zusammen, da nach Expertenmeinung die radioaktiven Schwaden, die sich seit dem Reaktorunfall im März 2011 in der Luft und als radioaktives Material im Wasser befinden, Anfang 2014 die amerikanischen Küstengewässer erreichen könnten.

 

 

Für Nichtwissenschaftler ist es schwierig, das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung einzuschätzen. Die Meinungen sind gespalten. Einige befürchten, die ganze Menschheit sei bedroht, andere, vor allem Entscheidungsträger und Regierungsvertreter, spielen das Problem als völlig harmlos herunter.

 

 

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden extremen Einschätzungen. Aber die anhaltenden Bemühungen seitens der japanischen Regierung und des Kraftwerkbetreibers TEPCO, die Öffentlichkeit irrezuführen und das wahre Ausmaß der radioaktiven Verseuchung zu verheimlichen, nähren nur die Befürchtungen. Ein gerade verabschiedetes Gesetz bedroht darüber hinaus Journalisten mit eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren, wenn sie versuchen, geheime Informationen über Fukushima zu erhalten.

 

 

Die entsetzliche Rolle der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA, die der amerikanischen Bevölkerung und den Zehntausenden von Helfern am Ground Zero nach den Anschlägen vom 11. September 2001 versichert hatte, die stark mit Asbest belastete Luft könne bedenkenlos eingeatmet werden, hat ein Klima des Misstrauens geschaffen, wenn es um die öffentliche Gesundheit und deren Gefährdung geht.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/paul-joseph-watson/vierzehnfach-erhoehte-strahlung-wachsende-unruhe-an-us-westkueste-wegen-radioaktiver-hot-spots-an.html

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haunebu7
14/01/2014 07:41

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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