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Es passiert nicht jeden Tag, dass ein Mainstream-Finanzautor den Amerikanern empfiehlt, sich Vorräte an Schusswaffen und Munition anzulegen, aber genau das hat nun ein Experte von Forbes getan. Natürlich haben Millionen von Amerikanern nicht darauf gewartet, dass ihnen ein Typ von der Wall Street etwas sagt, das für sie ganz natürlich ist: Sich auf das Schlimmste vorbereiten und auf das Beste hoffen. Sie haben sich bereits entsprechend eingedeckt.

Aber wenn einer von der East Coast, der fest im Mainstream verankert ist, in einer Kolumne plötzlich damit herausplatzt, dann ist das natürlich willkommen, aber doch höchst ungewöhnlich und unerwartet. Man fragt sich – schließlich ist er Finanzexperte: warum?

 

 

»Es besteht die Möglichkeit eines jähen Abschwungs«

 

Der Washington Examiner berichtet:

»Ein Top-Finanzberater, der sich sorgt, dass Obamacare, der NSA-Überwachungsskandal und die explodierende Staatsverschuldung die Gefahr eines fiskalischen und sozialen Desasters heraufbeschwören, empfiehlt Amerikanern, sich einen »bug-out bag«, einen Notkoffer zuzulegen, der überlebenswichtige Lebensmittel, eine Schusswaffe und Munition enthält.

David John Marotta, Wall-Street-Experte, Finanzberater und Forbes-Autor, erklärte in einer Kurznachricht an Investoren: »Schusswaffen sind der letzte Punkt auf der Liste, aber sie sind auf der Liste. Es gibt schreckliche Menschen auf dieser Welt. Und Sie selbst sind sicherer, wenn die Nachbarn, denen Sie vertrauen, Schusswaffen haben.«

Wow.

 

Marottas Memo ist Teil einer Serie von Texten, die sich mit der Möglichkeit einer »finanziellen Apokalypse« befassen. Er selbst glaubt zwar nicht, dass die Probleme, mit denen das Land derzeit zu kämpfen hat, zu einem Armageddon führen (eine Ansicht, die seiner Empfehlung, Waffen und Munition zu kaufen, zuwiderläuft), aber er schreibt: »Es besteht die Möglichkeit eines jähen Abschwungs, auch wenn eine langwierige Malaise sehr viel wahrscheinlicher ist.«

 

Wie Marotta betonte, hätten mehrere seiner Klienten die Sorge geäußert, dass die Welt, wie wir sie kennen, an ihr Ende komme. Und obwohl er ihnen das nicht unbedingt abkauft, ist er definitiv besorgt über einige der Dinge, die die Menschen da äußern.

 

»Gemeinsam mit anderen Ökonomen teile ich viele der Sorgen, die in diesen Warnungen zum Ausdruck gebracht werden. Steigende Verschuldung und Deficit Spending belasten alle, die Dollar-Anlagen besitzen. Der Wertverlust des US-Dollars gefährdet seine Rolle als Weltreservewährung. Obamacare war das schlimmste Gesetz der letzten 75 Jahre. Der Sozialismus gewinnt an Unterstützung, und die NSA verstößt eindeutig gegen weite Abschnitte der Verfassung. Ich teile ihre Besorgnis.«

 

Nicht mehr nur die verrückten Prepper

 

In seinem letzten Memo schrieb er auch, die Amerikaner sollten sich ein Überlebenspaket schnüren, das sie im Falle eines finanziellen Fiaskos oder einer Naturkatastrophe mitnehmen könnten. Es sollte alle Dinge enthalten, die ihnen das Überleben in den ersten 72 Stunden nach dem Ereignis ermöglichen. Definitiv sollte das Paket eine Schusswaffe enthalten.

 

»Ein Notkoffer ist eine gute Idee, je nachdem wo Sie leben, auch wenn der Notfall nur in Stromausfällen, Erdbeben oder Hurricans besteht. Außerdem sind Sie, wenn Sie vorbereitet sind, auch dafür gerüstet, anderen beizustehen, die Ihre Hilfe brauchen«, schrieb er. »Seien Sie vorbereitet. Besonders, weil Sie dann keine Angst haben müssen.«

 

Einen guten Notkoffer mit Waffen haben sich Zigmillionen Amerikaner bereits zugelegt. Dass Leute an der Wall Street und in den urbansten Gebieten des Landes jetzt auch so denken, ist höchst aufschlussreich. Es zeigt nämlich, dass sie solche Szenarien nicht mehr für unmöglich oder ausschließlich für Fantasieprodukte verrückter »Prepper« halten.

 

Quellen:

WashingtonExaminer.com

Forbes.com

EMarotta.com

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bububu
bububu
19/01/2014 23:53

Wie schön… – für die Amerikaner. Was nutzt es aber uns?

http://snipurl.com/28gwqjm

haunebu7
15/01/2014 07:55

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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