Verraten und verkauft

Bürger werden von Linksextremisten, aber auch von der Finanzindustrie ausgenutzt, doch Schutz vom Staat erhalten die ihn finanzierenden Steuerzahler kaum.

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Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat klargestellt, dass die Hansestadt das Linksextremisten-Zentrum „Rote Flora“ vom bisherigen Eigentümer für einen Millionenbetrag aus Steuermitteln erwerben und auf keinen Fall räumen wolle. Dies ist nicht allein ein grandioser Sieg für die linken Besetzer (siehe S. 5), es ist auch ein Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Steuerzahler.

Sollte sich ein steuerzahlender, ansonsten gesetzestreuer und friedlicher Bürger herausnehmen, das Haus eines anderen zu besetzen, keine Miete zu zahlen und anrückende Polizeibeamten mit Schlägen und Wurfgeschossen zu attackieren, so würde ihm mit der ganzen Härte des Gesetzes begegnet. Pfeift er hingegen auf die staatliche Ordnung und schart eine Horde gewalttätiger linker Genossen um sich, so ist ihm größte Nachsicht sicher.

Das ist die Botschaft, die aus der Hamburger Entscheidung spricht. Und sie ist verheerend, denn sie nagt an den Grundfesten des bürgerlichen Rechtsstaats. linke hamburg

Dieser ruht auf der Loyalität der breiten Masse seiner Bürger. Bürger, die den Staat als den ihren betrachten, ihren Beitrag leisten und die Gesetze befolgen, die für ein gedeihliches Zusammenleben unerlässlich sind. Diese Bürger müssen sich verraten und verkauft vorkommen, wenn sie erleben, dass ausgerechnet jene, die den Staat verachten, auf die Gesetze pfeifen und nicht daran denken, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten, auf Kosten der Mehrheit mit Privilegien bedacht werden.

Um nicht zu kurz zu greifen: Jene Bürgerverachtung findet sich nicht bloß in den Nestern von Extremisten. Sie ist selbst dort zu Hause, wo man sie äußerlich gar nicht erkennt: etwa in den Chefetagen einer parasitären Finanzindustrie, die ohne Hemmungen das Geld der Steuerzahler als Verfügungsmasse globaler Hasardspiele verzockt, wobei auch hier die Politik hilfreich zur Seite steht. Hier wie dort ist es am Ende immer der gemeine Bürger, der die Zeche zahlt und dafür auch noch verhöhnt wird.Linke Feuer

Die Frage ist, wie lange sich dieser folgsame Bürger das Spiel gefallen lässt. Untergangspropheten wetten darauf, dass es mit der Genügsamkeit zu Ende gehen werde, wenn es den Steuerzahlern existenziell an den Kragen gehe. Wer aber darauf regelrecht hofft, sollte sich anhand der Geschichte vergegenwärtigen, dass aus solchen Situationen selten Gutes entsprungen ist.

In jedem Falle ist es ein dekadentes Spiel mit dem Feuer, dass eine Politik treibt, die zu Gunsten von Minderheiten-Begünstigung die legitimen Rechte und Interessen der staatstragenden Masse in den Wind schlägt. Der renommierte Historiker Arnulf Baring appellierte schon vor Jahren an die Bürger, „auf die Barrikaden“ zu gehen. Es ist kaum auszumalen was geschieht, wenn dieser Ruf einst erhört wird.

 

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 02-2014

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Alice Weiss
Alice Weiss
18/01/2014 13:08

Unter Prekariat nachgesehen wird es dann logischer

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