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Bundestag, Deutschland, Patriotismus, Singhammer

johannes Singhammer

Die Deutschen seien reif für einen „neuen Patriotismus“, meint Johannes Singhammer. Das habe die Fußball-WM 2006 gezeigt. Doch auch für die Zuwanderer fordert der Vizepräsident des Bundestages eine „emotionale Bindung“ – mit entsprechenden Riten.

Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Johannes Singhammer (CSU), fordert angesichts der verstärkten Einwanderung nach Deutschland „emotionale Bindung“ an Deutschland, „die weiter reicht als der Euro oder ein sicherer Arbeitsplatz“.

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“) vom Donnerstag weist Singhammer darauf hin, dass klassische Einwanderungsländer eines erkannt hätten: „Von Zuwanderern aus anderen Erdteilen und Kulturkreisen wird eine nach oben offene Grundidentifikation mit ihrer neuen Heimat erwartet.“

Das zeige sich in Einbürgerungen mit feierlichem Eid und dem Griff an die Flagge.  Amerika wisse aus Erfahrung, was ein Land mit hohen Zuwanderungszahlen zusammenhält. Deutschland dagegen „tabuisiert diese Erkenntnisse“, schreibt Singhammer in der „FAZ“. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 habe gezeigt, „dass Deutschland reif ist für einen neuen Patriotismus.“

„Mehr Zuwanderung verträgt sich nicht mit weniger Patriotismus“

Der Vizepräsident des Bundestages fügt hinzu: „Der neue Patriotismus fördert die Freude am eigenen Können,  Optimismus und dem vermögen eine ehrliche Integration zu schaffen.“

Der Deutsche Bundestag könne nach Singhammers Ansicht mit gutem Beispiel vorangehen: „Wie wäre es, wenn nach der Vereidigung der Kanzlerin und des Bundeskabinetts künftig die deutsche Nationalhymne gesungen wird?“ Mehr Zuwanderung vertrage sich nicht mit weniger Patriotismus.

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http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-ist-reif-vizepraesident-des-bundestages-fordert-mehr-patriotismus_id_3594310.html

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