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 Immer wieder fragen Investoren in diesen Tagen nach Gold. Das gelbe Edelmetall kostet weiterhin etwa 1250 Dollar pro Unze, Medien berichten, dass große Fonds immer mehr Gold abstoßen. Da stellt sich die Frage, wie die Fakten tatsächlich sind. Wir haben einige Daten zusammengetragen.

  • Was kaufen: Goldmünzen oder Goldbarren?
  • Wie kaufe ich Gold anonym?
  • Welche sind die seriösesten Händler?
  • Wie bekomme ich die besten Preise?
  • Welche Fehler muss ich vermeiden?
  • Woran erkennt man Fälschungen?
  • Wie bewahrt man Gold sicher auf?
  • Wie entwickeln sich künftig Angebot und Nachfrage?
  • Wer beeinflusst den Goldpreis?
  • Was weiß das Finanzamt über Goldkäufer und wie wird Gold steuerlich behandelt?
  • Welche geheimen Informationen über Gold befinden sich in den WikiLeaks-Dokumenten?
  • Wird es wieder ein Goldverbot geben?
  • Wie weit steigt der Goldpreis noch?
  • Wann muss ich mein Gold wieder verkaufen?

Wer heute klug handelt, hat die Möglichkeit, das Schlimmste für sich und seine Familie zu verhindern. Krise heißt immer auch Chance – nutzen Sie sie, mit der besten Währung der Welt: Gold! Udo Ulfkotte versorgt Sie leicht verständlich mit dem notwendigen Hintergrundwissen. Seine ausführlichen Informationen und Ratschläge zeigen Ihnen den Weg zu Sicherheit und Erfolg.

Investoren interessieren sich weiterhin für Gold. Dies geht aus zahlreichen Anfragen hervor, die wir aktuell erhalten. Dies geht aus den diversen Kommentaren in Medien hervor und zeigt sich schließlich im Verhalten großer Fonds. Gold ist ein Thema – dort allerdings eher auf der

 Verkaufsseite. ETFs (goldhinterlegte Fonds) haben einen Bestand von weniger als 2000 Tonnen. Noch vor zwölf Monaten waren es etwa 2500 Tonnen.

 Gold: Preise verfallen, oder?

 Dies dürfte den Preisverfall begründen. Auf der anderen Seite stehen einige Fakten, die gegen einen Kurssturz sprechen. Vielmehr sollte der Preis weiter ansteigen. Auf jeden Fall ist die Situation deutlich anders als vor 35 Jahren. Damals kam es zum ersten großen Goldabsturz der neueren Zeit.

 Entscheidende Kenngröße war damals wie heute der so genannte Realzins. Dies ist die Höhe des Zinssatzes minus die Inflationsrate. Die Inflationsrate ist heute niedrig – nur, die Zinsen sind es ebenfalls. 1980, als der inzwischen legendäre Paul Volcker Chef der Fed (US-Zentralbank) war, betrug die Inflationsrate bis zu 15 Prozent. Daraufhin schraubte er die Zinsen nach oben, koste es, was es wolle.

Der Realzins stieg schließlich auf fast acht Prozent. Wer damals einen Kredit – etwa für Immobilien – aufnehmen musste, weiß ein Lied von den hohen Kosten auch in Deutschland zu singen. Der Leitzins sank indes dann kontinuierlich.

 Mitte der 80er Jahre stand der Realzins dann nur bei fünf Prozent und sank bis 1990 auf etwa null Prozent. Kurze Zeit später zog der Realzins wieder auf vier Prozent an und verharrte bis zum Jahr 2000 auf diesem Niveau. Dann jedoch sank der Realzins wieder und ging genau entgegengesetzt zum anziehenden Goldpreis auf minus zwei Prozent nach unten. Bis Mitte des Jahrzehnts standen die Realzinsen auf minus zwei Prozent, zogen kurz an und schwankten zur Zeit der großen – oder vielmehr beginnenden – Finanzkrise 2008/2009/2010 wieder. Schließlich standen plus vier Prozent Realzinsen zu Buche.

 Seit 2010 sinken die Zinsen wieder, erreichten zwischenzeitlich sogar minus vier Prozent und verlaufen inzwischen bei minus zwei Prozent. Und genau dies ist der entscheidende Unterschied zum Jahr 1980 oder den folgenden Jahren. Die Zinsen sind so niedrig, dass die Zentral- und Geschäftsbanken weiterhin Geld produzieren. Damit wird oder bleibt Gold als Ersatzwährung wichtig.

 Die aktuellen Preisbewegungen sowie der Abverkauf durch Zentralbanken sind demnach eher kurzfristiger Natur. Die Wachstumsländer erwerben weiterhin Gold. China steht an der Spitze und baute seine Goldimporte immer weiter aus. Bis Oktober 2013 war es zum Beispiel fast genau doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2012. Danach gingen die Importe etwas zurück, wobei China inzwischen auch eine etwas weniger expansive Wirtschaftspolitik betreibt. Allerdings steigt die Menge an ausländischen Devisen immer weiter an. Deshalb wird China mit hoher Sicherheit weiter als großer Goldkäufer auftreten.

 Wer Gold hat, kann langfristig auf steigende Kurse setzen. China und Indien – das fast ähnlich viel Gold nachfragt wie China – garantieren fast sicher steigende Goldnotierungen.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/redaktion/gold-rasender-preisverfall-oder-langfristiger-anstieg-.html

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