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Doch es ist nicht allein die Euro-Problematik, die den deutschsprachigen Raum an den Rand des finanziellen Zusammenbruchs bringt. Dazu gehören auch die Kosten einer verfehlten Zuwanderungspolitik.

Regelmäßig verkünden Politiker, dass Zuwanderung unter dem Strich gesehen finanziell eine Bereicherung für uns sei. Doch was kommt dabei heraus, wenn man derartige Aussagen einmal nachprüft?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat stets dazu aufgerufen,

Zuwanderung in Deutschland als Bereicherung zu begreifen. Auch finanziell profitiere Deutschland letztlich von Zuwanderern. Minister Wolfgang Schäuble (CDU) spricht parallel dazu beim Thema Zuwanderung stets von »Bereicherung und Gewinn« für die Menschen im deutschsprachigen Raum. Für den Durchschnittsbürger heißt das im Klartext angeblich: Der Steuerzahler muss für den Großteil der Migranten nicht bezahlen. Im Gegenteil, diese zahlen Geld in unsere Kassen ein … Sofern sich Bürger jedoch einmal die Mühe machen und solche Aussagen nachrechnen und die dazugehörigen Fakten analysieren, dann ergibt sich ein völlig anderes Bild.

über 1 Billion Euro Schulden für Migranten tuerken-in-wien

Da ist etwa der emeritierte Bremer Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn. Er schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: »Eine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 für Migranten, die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie einzahlen können.« Eine Billion Euro Schulden, die die Deutschen machen mussten, weil sie die vielen schlecht ausgebildeten Migranten finanzieren müssen?

Warum nur hört man in den Medien kaum etwas davon? Nun, darüber wird schon berichtet – aber ganz klein und politisch korrekt. Bereits im Jahr 2009 zitierte Der Spiegel eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, nach der Migranten die deutschen Steuerzahler pro Jahr (!) 16 Milliarden Euro kosten. In dem Artikel hieß es: »Doch wenn die kinderreichen Migranten schlecht ausgebildet sind, wenn sie keine Jobs finden, dann kosten sie den Staat Geld, statt ihn zu stützen. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2008 schätzt die Lasten (…) auf bis zu 16 Milliarden Euro, pro Jahr, jetzt schon.« Die Bertelsmann-Stiftung ist unverdächtig, politisch unkorrekt zu sein. geld

Sie hat schon vor Jahren die Kosten der Zuwanderung unterm Strich allein für Bund und Länder mit jährlich 3,6 Milliarden angegeben. Die weiteren Kosten für die Kommunen liegen bei 1,3 Milliarden Euro und die der Sozialversicherungen noch einmal bei 7,8 Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere finanzielle Aufwendungen wie die Folgekosten der Ausländerkriminalität. Zusammen sind es nach dieser vorsichtigen Schätzung also pro Jahr rund 16 Milliarden Euro.

Je nachdem, für welchen Zeitraum man die Kosten der Zuwanderung berechnet, kommen mehr oder weniger gewaltige Summen zusammen

–    und zwar nicht in Form finanzieller Vorteile für die Deutschen, sondern an Summen, die diese für Zuwanderer bezahlen müssen. Auch Professor Herwig Birg Professor Herwig Birg von der Universität Bielefeld hat diese Kosten im Auftrag des bayerischen Innenministeriums zu berechnen versucht.

In seinem Gutachten „Auswirkungen und Kosten der Zuwanderung nach Deutschland“ Auswirkungen und Kosten der Zuwanderung heißt es auf Seite 20: »Bilanziert man die fiskalischen Auswirkungen der Zuwanderung auf die Einnahmen und Ausgaben des Staates, dann ist eine deutliche Umverteilung von den Einheimischen zugunsten der Zugewanderten festzustellen.« Umverteilung zugunsten von Migranten? Dieser Fakt, einmal öffentlich bekannt geworden, dürfte die Wut bei jenen schüren, die das alles finanzieren müssen, zumal ja die Kassen als leer gelten.

Am Ende bezahlen die Bürger für Lügengeschichten

Wie viel ein einzelner Mitbürger mit Migrationshintergrund den deutschen Steuerzahler kostet, hängt von seinem Herkunftsland und von seiner Aufenthaltsdauer ab. Während beispielsweise 100 Prozent aller Kosovo-Albaner und 90 Prozent aller Libanesen in Deutschland dauerhaft Hartz-IV beziehen und somit ganz sicher keine »Bereicherung« für Deutschland sind, sieht es bei Australiern oder Chinesen völlig anders aus.

Fasst man alle Zuwanderungsgruppen zusammen, dann kostete ein Zuwanderer die deutschen Steuerzahler schon 2001 pro Jahr 1.719 D-Mark.  Wer sich heute hinstellt und behauptet, dass Zuwanderung eine »Bereicherung« sei, der lügt demnach. Das erkennen offenkundig immer mehr Menschen.

Es macht sie wütend, dass sie für eine Lüge bezahlen müssen. In einer Krisensituation, in die wir gerade hineinsteuern, wird das besonders verheerende Folgen haben.

Der politisch ganz sicher unverdächtige Spiegel hatte 1973 eine Titelgeschichte veröffentlicht, die heute unvorstellbar wäre: »Die Türken kommen – rette sich, wer kann«. 300.htmlDarin wurden die Einwanderungskosten für jeden einzelnen Türken vom damaligen Berliner Finanzsenator auf rund 200000 Mark geschätzt. Damals hatte man also noch ganz offen über diese Kosten gesprochen. Inflationsbereinigt entsprechen die damaligen 100000 Euro Kosten, die ein einziger Türke hierzulande verursachte, heute ganz sicher etwa 300000 Euro.

Auch die Niederlande haben unlängst die Höhe der aufzuwendenden finanziellen Mittel für Zuwanderung berechnen lassen. Dort kommt man auf ähnliche Zahlen. Das NYFER-Institut gibt an, dass Zuwanderung die Niederländer
pro Jahr etwa 7,2 Milliarden Euro kostet. Zahlen in ähnlicher Höhe liegen aus den skandinavischen Ländern vor. In Dänemark beanspruchen vier Prozent Migranten mehr als 40 Prozent der Sozialausgaben. Sie kosten die Steuerzahler jährlich etwa 6,7 Milliarden Euro. In Schweden und Norwegen sind die Zahlen vergleichbar.

Allein ein einziger Alphabetisierungskurs kostet 10000 Euro–pro Person! Zählt man das alles zusammen, dann scheint der Bremer Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn mit seiner Aussage von den Billionenkosten durch Zuwanderung nicht falsch zu liegen.

Klar ist jedenfalls, dass Zuwanderung alles andere als eine »Bereicherung« ist.

Die Wut weiter Teile der Bevölkerung ist daher verständlich.

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Günter Deckert
Günter Deckert
10/02/2014 15:21

Bei solchen Zahlen muß man genau nachprüfbare Quellen mitgweteilt bekommen…. Ansonsten kann man sich nicht nur blamieren, sondern auch in die Nesseln setzen.

De.

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deutschelobby
11/02/2014 00:22

danke für die Hinweise.

10 Billionen bezog sich auf die Zeit bis 2050…da dies im Artikel fehlt, haben wir es auf die belegten aktuellen Kosten von über 1 Billion Euro berichtigt.

Die Kosten über 1 Billion Euro entstammen aus den aufgeführten Studien, sowie aus dem Spiegel von 1973…..

haunebu7
09/02/2014 10:32

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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