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Warum ist das so? Die ehrliche Antwort lautet zunächst einmal:  Eine kleine Lüge nennt man »Notlüge«, große Lügen »Wahlkampf« und viele Lügen »Politik«. Hierzulande haben Politiker in den vergangenen Jahren viel Politik gemacht und entsprechend viel gelogen. Sie haben behauptet, die aus unseren Steuergeldern nach Athen überwiesenen Euro-Rettungsmilliarden seien nicht verloren. Sie haben ebenso behauptet, die Ersparnisse der Bürger seien sicher. Und die Medien haben das genauso weiterverbreitet.

Gabor Steingart, Herausgeber des renommierten Handelsblatts, hat im November 2013 erklärt, was dahintersteckt. Er sprach von der »Gleichschaltung« der Medien, von einem journalistischen »Einheitsbrei«, von »Desinformation«, die die Medien heute verbreiten, und von der »Unterwerfung durch die Politik«. Er spricht darüber hinaus von einer »Kumpanei« mit der Politik. Steingart hebt hervor, dass die Staatsschuldenkrise uns in den Abgrund führen wird. Er sagt: »Der Leser kennt nicht alle Details, aber er spürt, dass um ihn herum eine virtuelle Wirklichkeit aufgebaut wird.«

Aber weshalb geschieht das alles? Warum berichten die Journalisten schon lange nicht mehr wahrheitsgemäß? Die Antwort lautet ganz einfach: Angela Merkel HeilBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die deutschen Medien dazu aufgefordert, die Bevölkerung nicht über die wahre Lage und über den bevorstehenden Crash zu unterrichten. Das ist unstrittig und wurde mittlerweile sogar von Systemmedien am Rande erwähnt.

Die Fakten: Merkel hat bereits vor längerer Zeit die wichtigsten Chefredakteure Deutschlands dazu aufgefordert, nicht länger wahrheitsgemäß über die Lage im Land zu berichten. Schon am 8. Oktober 2008, einem herbstlich-sonnigen Mittwoch, hatte sie die wichtigsten Medienvertreter und Verlagsleiter zu einem abendlichen Treffen eingeladen. Drei Tage zuvor hatte die Kanzlerin vor den Fernsehkameras dreist behauptet: »Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht
die Bundesregierung ein.« Doch in Wahrheit war und ist die Lage für die Ersparnisse der Bundesbürger alles andere als sicher. Aus diesem Grund sollten Journalisten und Verlagsleiter im Auftrag unserer Kanzlerin in den deutschen Medien die Unwahrheit verbreiten.

Merkel erklärte den vor ihr aufmarschierten Journalisten, die deutschen Medien spielten bei der Wirtschafts- und Finanzkrise eine »wichtige Rolle«. Aus Gründen der Staatsraison dürften die Bürger nicht die volle Wahrheit über die schlimme Lage der Staatsfinanzen und die sich entwickelnde Wirtschaftskrise erfahren. Die Medien sollten sich zurückhalten, lieber positive Nachrichten unters Volk bringen. Angela Merkel forderte die Journalisten dazu auf, zurückhaltend über die tatsächliche Lage zu berichten. Sonst gerate das Land möglicherweise außer Kontrolle. Es liege jetzt in der Macht der Journalisten, eine Panik zu vermeiden. Die Aufforderung zur Ablenkung von der Realität war eindeutig.

Die Zelt, Die Süddeutsche und die taz haben ganz klein am Rande über dieses Treffen und über die Aufforderung zur Ablenkung der Bevölkerung von der Realität berichtet. In der Zeit wurde der entsprechende Bericht etwa am 29. Januar 2009 unter der Überschrift »Jetzt mal ehrlich« veröffentlicht. Im Klartext: Politiker wie Angela MerkelMerkel Israelflagge fordern die wichtigsten Medienvertreter in der Bundesrepublik Deutschland ganz offen zum Lügen auf. Im angeblichen Staatsinteresse. Und die Journalisten machen brav mit.

Halten wir also als Tatsache (und nicht etwa als »Verschwörungstheorie«) fest: Keine andere Bevölkerung wird in Hinblick auf die schweren kommenden schweren Verwerfungen so dreist belogen wie die Deutschen. Sie leben in einer Wohlfühlrepublik, in der »Mutti« Merkel angeblich alles regeln kann. Bis es dann irgendwann knallt.

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lothar harold schulte
15/02/2014 10:33

Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

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