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Die Bürokratie in Brüssel gleicht einem Selbstbedienungsladen mit

vollkommen irrealen Gehaltsstrukturen: 37 Top-Beamte verdienen mehr

als die deutsche Bundeskanzlerin. Über 5000 EU-Diener erhalten mehr als

10000 Euro im Monat. – 100000 Tage „Sonderurlaub“ und kaum Steuern.

Arbeiten bis 61, dann ab in Luxusrente mit 12600 Euro. – Das alles soll

jetzt bis 2020 zementiert werden. Eine EU-Abgeordnete fordert nun

Änderungen – wahrscheinlich vergeblich.

Unmittelbar vor Bekanntgabe des Vorschlags der Europäischen Kommission

zum EU-Haushalt für den Zeitraum 2014 bis 2020 hat die EU-Abgeordnete

Inge Gräßle eine Reform des so genannten Personalstatuts für die rund

50.000 Brüsseler Beamten gefordert. Das Personalstatut ist Teil des neuen

Haushalts-Vorschlags.

Gräßle, die auch Mitglied im Haushaltskontrollausschuss des EUParlaments

ist, sagte der Zeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe): „Die EU

muss das Arbeitsrecht für die Beamten dringend modernisieren und so

überarbeiten, dass veraltete Privilegien, wie Sonderurlaub von

durchschnittlich vier Tagen für eine Heimreise, und die automatischen

Gehaltssteigerungen von bis zu 400 Euro alle zwei Jahre, abgeschafft

werden. Außerdem muss die Wochenarbeitszeit der EU-Beamten von

derzeit 37,5 Stunden auf mindestens 40 Stunden erhöht werden“.

Gräßle verwies auch darauf, dass EU-Beamte neben dem regulären Urlaub

sechs bezahlte freie Tage mehr hätten als deutsche Arbeitnehmer. „Das ist

nicht akzeptabel.“ Grund dafür sei, dass die EU-Institutionen nicht nur an

Feiertagen geschlossen sind, sondern über eine Reihe zusätzlicher

„Schließungstage“ verfügten, die nur für sie gelten.

Das verdienen EU-Beamte:

Die Bürokratie in Brüssel gleicht einem Selbstbedienungsladen mit

vollkommen irrealen Gehaltsstrukturen. Außerdem erfreuen sich die

Beamten noch zahlreicher zusätzlicher Privilegien, welche man bei ihren

Untertanen vergeblich sucht: Insgesamt 100000 Tage Sonderurlaub,

Durchschnittsrentenalter 61 Jahre, üppige Pensionen, großzügiges

Kindergeld und jede Menge Zulagen. Und natürlich Steuervorteile, die es für

die Bürger nicht gibt.

Spitzenverdienst: 24000 Euro

Laut EU-Selbstauskunft „verdienen“ allein 37 Top-Beamte 24000 Euro pro

Monat (also mehr als die Bundeskanzlerin). Das Grundgehalt sogenannter

EU-Top-Beamter beträgt zwischen 16.601 und 18.025 Euro. Dazu kommen

noch zahlreiche Zulagen, wie z.B. eine Auslandszulage von 16 Prozent des

Grundgehalts, eine Haushaltszulage von bis zu 500 Euro und eine

Kinderzulage von rund 300 Euro pro Kind und andere geldwerte

Annehmlichkeiten. Doch auch die unteren Chargen in Brüssel müssen nicht

darben. Genau 5461 Beamte verdienen mehr als 10000 Euro im Monat.

(Stand 3/2010)

Traumjob EU-Sekretärin

Nicht nur in den oberen Etagen wird in Brüssel auf Kosten der europäischen

Steuerzahler kräftig abkassiert. Auch wer „unten“ anfängt, verdient ebenfalls

bedeutend mehr, als jeder andere Arbeiter und Angestellte in den

Heimatländern. So erhält eine einfache Sekretärin in Brüssel 2550 Euro

netto im Monat.

Kaum Steuern

Damit von dem Gehalt auch möglichst viel übrig bleibt, schufen die

Eurokraten für sich besondere Steuerregeln. Laut Steuerexperten zahlt ein

EU-Beamter mit einem Grundgehalt von 7.600 Euro im Vergleich zu einem

heimischen Arbeitnehmer praktisch keine Einkommenssteuer: Ganze 900

Euro oder 12 Prozent kriegt der Fiskus. Dagegen müssen die Untertanen in

Deutschland bei gleichem Einkommen mehr als drei Mal höhere Steuern

zahlen. Außerdem: die EU-Zulagen sind für Eurokraten völlig steuerbefreit.

Für normale Arbeiter in Deutschland dagegen sind Zulagen steuerpflichtig!

100000 Tage Sonderurlaub

Weil EU-Beamte bekanntlich weit von zuhause wegwohnen, erhalten sie

darüber hinaus großzügig bemessene Sonderurlaubstage. Pro Jahr fallen in

Brüssel 100000 Tage Sonderurlaub an. Das schmälert selbstverständlich

nicht Gehalt und Zulagen!

12600 Euro Rente

Und weil besonders Spitzenbeamte so hart arbeiten, gönnen sie sich die

Rente durchschnittlich schon ab 61 Jahren. Offiziell darf ein männlicher EUBeamter

zwar erst mit 63 in Rente gehen, doch die bis dahin hält es kaum

jemand aus. Damit der Luxus aber auch im Rentenalter garantiert ist, erhält

etwa ein EU-Generaldirektor, der 22.000 Euro brutto pro Monat kassiert,

eine Rente von bis zu 12.600 Euro.

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Seperatus
Seperatus
22/02/2014 12:51

Diese böswilligen Kreaturen in Brüssel schaffen die Demokratie ab und führen den überwunden geglaubten Absolutismus des ausgehenden 18. Jahrhundert wieder ein. Sie kommen sich dabei vor wie die Nomenklatura in der ehemaligen Sowjetunion, deren Raffgier zügellos ausgelebt wurde. Das Seltsame dabei ist doch, dass die Moralprediger aus Berlin zu allem Unrecht schweigen. Nun greifen diese Abgehobenen zum Tugendterror, um den Staat unter sich aufzuteilen. Und das Volk sieht zu und schreit : Wir wollen noch mehr Steuern zahlen !

Arcturus
20/02/2014 13:44

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

Runenkrieger11
20/02/2014 10:55

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

haunebu7
20/02/2014 07:43

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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