Einer der dienstältesten und erfahrensten Bundestagspolitiker erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA. In Deutschland schauen die Medien vereint weg, denn was der Mann sagt, das ist politisch unkorrekt.

Der 1943 geborene CDU-Politiker Willy Wimmer ist gelernter Jurist. Der Mann weiß, was man wann in der Öffentlichkeit sagen darf. Das politische Schwergewicht war unter Helmut Kohl Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Wimmer hatte über lange Zeit Zugang zu den Geheimakten des Kanzleramts.

Dritter Weltkrieg   Panzer im Morgengrauen

Er hat somit ein Hintergrundwissen, welches weit über die Medienberichterstattung hinausgeht. In wenigen Wochen wird er 71 Jahre alt. Seit vier Jahren ist er aus dem Bundestag ausgeschieden und verdient sein Geld als selbständiger Rechtsanwalt. Er ist wirtschaftlich unabhängig und kann es sich leisten, die Wahrheit zu sagen. Heute steht er auf und bezichtigt die amerikanische Regierung ganz offen, wieder Krieg nach Europa bringen zu wollen.

Kommt der Krieg vor unsere Haustür?

In einem aufsehenerregenden Interview, welches von einem iranischen Regierungssender veröffentlicht wurde, sagt Wimmer, die Amerikaner versuchten seit dem Jugoslawienkrieg, die Kriegslunte an Europa zu legen. Er spricht von »Faustrecht«, welches Amerikaner und Briten in Europa anwendeten, und hebt hervor:

»Solange man noch die Möglichkeit hat, sich zu äußern, sollte man das machen, denn wir sehen in diesem Jahr auf den Beginn des Ersten Weltkrieges zurück.« Wir Europäer seien jetzt wieder wie 1914 »auf dem Pfad, der uns in einen weiteren größeren Konflikt münden lässt.«

Dritter Weltkrieg   Panzer im Morgengrauen 2
Die Amerikaner fürchteten ein vereintes Europa wie der Teufel das Weihwasser. Wimmer sagt wörtlich: »Die Vereinigten Staaten, und ich bedaure das sehr, haben sich entschieden, den Krieg nach Europa zurückzubringen. Ich kann mich gut daran erinnern, dass der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl in der ersten Hälfte der neunziger Jahre immer davor gewarnt hat, dass der Krieg nach Europa zurückkommen könnte.

Und wir haben das damals in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges in der Euphorie vermutlich nicht so wahrgenommen.« Doch Kohl habe Recht gehabt, »wenn wir sehen, was seit dem Jugoslawienkrieg 1999 in Europa passiert«. Amerikaner und Briten hätten ein großes Interesse daran, anderen Staaten die Souveränität zu nehmen.

Das habe man jüngst auch in Syrien und Libyen gesehen. Anderen Staaten solle damit die »Möglichkeit genommen werden, zu einer eigenen Entwicklung zu kommen«.

Man sehe die gleiche amerikanische Destabilisierung derzeit auch in der Ukraine.

Und die parallel dazu erfolgenden Aktionen in Syrien dienen dazu, den russischen Einflussbereich von Süden her aufzurollen. Der Politiker Wimmer sagt: »Und wenn die Russen sehen, was derzeit in der Ukraine passiert, dann müssen sie denken, dass demnächst auch auf Moskauer Straßen von den Amerikanern geschürte Unruhen losgehen sollen. Die Vereinigten Staaten haben
seit Mitte der i99oer-Jahre alles unternommen, um Strukturen, die auf Frieden ausgerichtet sind, wieder so aus den Angeln zu heben, dass nichts anderes übrig bleibt als das amerikanische Faustrecht.«

Überall auf der Welt gebe es jetzt Konfron-tations- und Kriegskurse. Am Ende werde -wie vor hundert Jahren – auch in Europa ein
neuer Weltkrieg stehen. Die vielen Toten werde es dann nicht etwa in Washington oder den Vereinigten Staaten, sondern in Europa, in Russland und in Asien geben. Das dahinter stehende große Ziel der Amerikaner sei es, die kompletten Erdölreserven der Welt und die Handelsströme unter ihre Kontrolle zu bringen, sprich die Vormachtstellung in der Welt zu sichern.

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Hans Huckebein
Hans Huckebein
08/03/2014 10:54

Warum bleibt der Artikel auf halbem Wege stehen?
Zitat: „Amerikaner und Briten hätten ein großes Interesse daran, anderen Staaten die Souveränität zu nehmen.“
Traut sich Willy Wimmer trotz seines Alters doch noch nicht, offen auszusprechen, wer konkret hinter „den Amerikanern“ und hinter „den Briten“ zu sehen ist? Beide Regierungen befinden sich zu 100% in jüdischer Hand und handeln dementsprechend ausschließlich im israelischen Interesse – wie auch bereits schon vor 100 Jahren, als sie den ersten Weltkrieg entfachten.

H.H.

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