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Ein weiterer bedauerlicher Einzelfall?

Schon wieder ist ein Video im Netz aufgetaucht, in dem mehrere Täter einen anderen einschüchtern und verprügeln. Besonders widerlich und feige ist sowas, wenn die Täter auch noch zwei Köpfe größer sind als das Opfer.

Es überkommt einen das mulmige Gefühl, dass solche Szenen in deutschen Großstädten mehr und mehr zur Normalität werden. Auch die Tätergruppe hat in solchen Videos auffallend oft Gemeinsamkeiten.

Das Video wurde angeblich in Marl aufgenommen. Ausgestrahlt wurde es von Sat 1.

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Was sind das nur für primitive Scheißkerle, die sich auch noch zu zweit mit solchen feigen Aktionen an einem körperlich völlig unterlegenen Milchbubi produzieren müssen und es dann obendrein noch „voll geil“ finden, solch einen Trash (mit ebenso feiger eigener Unkenntlichmachung im Gesicht) ins Internet zu stellen? Selbst wenn die ganze Szene nur gestellt sein sollte (stellenweise kann man hier vorliegend diesen Eindruck gewinnen); das Unterbewußtsein wird wie bei jedem (Schein-)Film genauso beeindruckt, die Seele nimmt also genauso Schaden beim Betrachten oder es wird zumindest eigenes Aggressionspotential aufgebaut (gegen die Angreifer), als wenn alles tatsächlich echt ist. Man identifiziert sich ja beim Betrachten mit der einen (oder anderen) Seite. Und oft sind diesen Filmen ja auch in der Tat echt und nicht gestellt, aber das Unterbewußtsein wird auch bei kommerziell produzierten Spielfilmen entsprechend beeindruckt, bei denen man doch aber weiß, daß nur Schauspieler agieren und notfalls „special effects“ eingesetzt wurden, um eben alles möglichst echt aussehen zu lassen. Der Schein trügt … und betrügt gewaltig.
Die hier an der Aktion beteiligte Ethnie ist auch wieder mal typisch – was leider nicht nur etwa ein hohles Klischee ist. Angesichts solcher Szenen, so sie denn Schule machen und jeden Schulweg zunehmend zum Alptraum werden lassen, sollte man sich empfohlenermaßen wirklich mit guten Selbstverteidigungskenntnissen in Theorie und Praxis beschäftigen oder zumindest bewaffnen (natürlich einschl. geschultem, sicherem Umgang mit welcher Waffe auch immer, es muß beileibe keine Schußwaffe sein, ist ja auch schwerlich möglich), denn ich finde, damit sowas nicht noch weiter einreißt, muß nur mal ein abschreckendes Exempel der Abwehr statuiert werden, damit Nachahmer auf jeden Fall gewarnt sind. Und zwar ohne jede weitere Ankündigung zuvor. Wer feige und in Überzahl angreift, muß einfach als sein eigenes Risiko mit einkalkulieren, daß der Angegriffene irgendeine Notwehrtaktik drauf hat und der Angreifer dadurch selber zum Krüppel wird oder auch dabei draufgeht – Berufsrisiko sozusagen! Er hätte ja nicht angreifen und den Hochmut heraushängen lassen müssen. Und dann kommen die Gerichte und verknacken natürlich das angegriffene Opfer, obwohl sich dieses nach geltendem Recht und nach aller Kunst (kommt von Können!) nur verteidigt hat, ich weiß. Das wiederum liegt aber an dem unzulänglichen, um nicht zu sagen beschissenen Rechtsstaat hierzulande, der ja de jure noch nicht einmal ein solcher ist! Das steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt.
Auch wenn es vielleicht abgedroschen klingt: Früher herrschte wirklich mehr Zucht und Ordnung (besonders sehr viel früher! – ist es denn nicht so?), denn da hätte es solche Übergriffe nicht einmal im Traum gegeben, geschweige denn an der Tagesordnung. Woher ist solches gekommen? Es kam nicht von heute auf morgen. Die Einflußnahmen zum Versauen einer Gesellschaft sind vielfältig: Schlechte Filme, Schundromane, auch Respektspersonen als schlechte Vorbilder (ungerechte, schlagende Eltern und Lehrer), gewaltverherrlichende Ballerspiele ohne Ende in immer zunehmender Brutalität und Detaildarstellung –> dient der Abstumpfung –> ruft nach noch mehr „Kick“, um auf den eigenen Adrenalinpegel zu kommen, falscher Liberalismus und Freizügigkeit. Alles in allem unterm Strich jedoch die zunehmende Gottlosigkeit, daher mangelnde Nächstenliebe und fehlender Respekt vor den Mitmenschen, vor allem jüngeren, älteren (den Alten), schwächeren, kranken oder behinderten gegenüber. Das ist ja gerade das besonders Feige an der Sache.
Nicht zuletzt ist hier aber auch gerade die schleichend zersetzende Umvolkung durch falsche Multikulti-Toleranz ein nicht von der Hand zu weisendes Moment, was solche Szenen erst ermöglicht. Es ist ja nicht zu übersehen, daß bei derartigen Delikten auffallend in der Überzahl eben genau „solche“ bei den Angreifern aktiv beteiligt sind. Das halte ich keineswegs für Zufall – den es ohnehin gar nicht gibt. Manhattan-Bronx und „Südländer“ lassen grüßen. Typisch deutsch ist das jedenfalls überhaupt nicht.
In der Kindheit wurde mir beigebracht, ich solle mich nicht wehren (das oft genannte Zitat für einen Christen, die andere Wange hinzuhalten). Jedoch passiert dann auf der anderen Seite genau das, was analog Juncker 1999 sagte: „Wir beschließen (i.S.v. machen) etwas, schauen, was passiert, und wenn sich kein Widerstand regt, machen wir einfach weiter …“ Sie kennen das Zitat ja, sinngemäß. Heute sehe ich das allerdings anders und bin da auch gereift. Mit dem sicherlich falsch verstandenen „andere Wange hinhalten“ wird m.E. einer weiteren Eskalation nur noch Tor und Tür geöffnet, ähnlich der völlig abzulehnenden antiautoritären Erziehung, die gleichfalls Heranwachsende nicht beizeiten in die Schranken von Anstand und Benimm verweist. Fehlende Gegenwehr provoziert die Angreifer also auch nicht selten geradezu (eben bis zu dem Punkt, wenn sich endlich Widerstand regt – oder aber das Opfer dann bereits Matsche ist), und das ist alles sehr kontraproduktiv für das Opfer. Aus solchen Typen werden dann notorisch gewalttätige, unbrauchbare Subjekte der Gesellschaft, die überall nur Ärger machen – weil sie eine solide Erziehung entbehren mußten. Das Versäumte später noch nachzuholen, wird ungleich schwieriger bis unmöglich, ist aber in jedem Fall im Grunde vermeidbar mit weiteren Opfern verbunden. Dann geht es eben nur noch auf die harte Tour – ganz nach dem (unbarmherzigen?) Resonanzprinzip. Wen wundert es? In Sibirien ist übrigens genug Platz für entsprechende Erziehungsanstalten, auch für Erwachsene. Man sollte solche Sozialprojekte zum Schutz der zivilisierten Gesellschaft, besonders der Kinder, unbedingt fördern, denn da können sich solche kaputten Typen gerne den ganzen Tag lang austoben. Vielleicht hilft’s?
Was mit dem Gebot der anderen Wange aber sicherlich zu verstehen sein dürfte, ist, daß niemand das Recht hat, an einem anderen persönlich Rache zu nehmen. „Die Rache ist mein, spricht der Herr“ heißt es zutreffend. Jedoch Verteidigung im Affekt, um Schlimmeres bei Gefahr im Verzuge abzuwenden, auch Nothilfe zu leisten (einem anderen angegriffenen Opfer helfend beizustehen) ist eine Christenpflicht, im anderen Falle hingegen unterlassene Hilfeleistung und damit strafbar. Sollte ich mich da etwa irren?
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