Während die Arbeitslosigkeit in Österreich immer weiter steigt, sind die Gegenmaßnahmen des Sozialministeriums unter Rudolf Hundstorfer weitgehend durch Hilflosigkeit geprägt. Betriebe wandern vermehrt ab. AMS-Maßnahmen sind oft teuer und sinnlos. Migranten werden großzügig gefördert, während gut ausgebildete Österreicher, die arbeitslos werden, vom Minister im Regen stehen gelassen werden.

Für Akademiker und leitende Angestellte wird es besonders schwierig, einen Job zu finden. Laut Statistik Austria gab es im Jahr 2013 um nur noch 65.000 offene Stellen. 4.500 Arbeitsplätze weniger als im Jahr davor. Im Bereich der Akademiker bzw. Personen mit Matura 2415bwird die Arbeitssuche immer schwieriger, da der Markt derzeit Arbeitskräfte mit weniger Bildung bevorzugt.

Noch werden zurzeit am Arbeitsmarkt laut Statistik Austria Arbeitssuchende mit technischer Ausbildung, Handwerker bzw. Verkaufspersonal gesucht. Doch bei den meisten offenen Stellen des AMS werden nur Unterqualifizierte eingestellt: Das monatliche Bruttodurchschnittseinkommen liegt bei 55 Prozent der offenen Stellen unter 1.700 Euro. Nur 28 Prozent der Stellen werden zwischen 1.700 bis 2.400 Euro bezahlt. Und nach Stellen mit höherer Bezahlung muss man sehr lange suchen.

Mehr Arbeit für schlecht Ausgebildete

Im März 2014 suchten 402.323 Personen Jobs, davon waren 319.175 arbeitslos gemeldet und 83.148 waren in Schulungen. Gegenüber März 2013 stieg die Arbeitslosenzahl um 9,8 Prozent. Hundstorfers Sozialministerium versucht indes, das Problem durch Kosmetik bei den Statistiken zu lösen, indem Arbeitslose in AMS-Kurse abgeschoben werden. Doch viele dieser Kurse kosten zwar das Geld der Steuerzahler, sind aber nicht sinnvoll.

Migranten werden dabei bevorzugt, wie das Beispiel der Firma itworks Personalservice zeigt, welche im Auftrag des Arbeitsmarktservice in Wien im 20. Bezirk tätig ist. Dort werden Kurse hauptsächlich für Migranten bzw. Personen mit sehr niedrigem Bildungsniveau angeboten. Menschen mit einer normalen oder höheren Bildung haben es dort schon sehr schwer, denn für diese gibt es dort keine Kurse, die auch nur ansatzweise interessant wären.

Kurz vor der Pensionierung: Bewerbungsschreiben lernen!

Oder denken wir an das jüngste Beispiel des AMS-Kurses im Falle eines Wieners, der 53 Tage vor seiner Pensionierung wieder die Schulbank drücken sollte, um das richtige Verfassen von Bewerbungsschreiben zu erlernen! Solche Maßnahmen aus dem Hause Hundstorfer dienen offenbar eindeutig nur der Beschönigung der Arbeitslosenstatistiken auf Kosten des Steuerzahlers.

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http://www.unzensuriert.at/content/0014867-AMS-Migranten-bevorzugt-Schlechte-Chancen-f-r-Akademiker
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Arcturus
08/04/2014 05:12

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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