Im Hohen Westerwald, dort, wo die Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen aneinanderstoßen, haben sich Jäger seit geraumer Zeit über das rege Interesse zugewanderter Türken an erlegten Füchsen unterhalten. Vor allem Menschen aus dem türkischen Raum fragen
demnach bundesweit bei Jägern immer öfter nach dem rötlichen Raubwild, welches im deutschsprachigen Raum nicht gegessen wird. Die Türken behaupten, die vom Verkehr überfahrenen oder von Jägern geschossenen Füchse »für den Eigenbedarf« haben und essen zu wollen. fuchs-133890

Doch das ist wohl nur ein Vorwand. In der Realität landen die toten Füchse wohl am Dönerspieß oder im Asia-Imbiss. Einen zum Verzehr zubereiteten Fuchs hatten Lebensmittelkontrolleure beispielsweise 2011 in Magdeburg im Imbiss eines Immigranten sichergestellt. Lebensmittelkontrolleure entdeckten den ausgenommenen Fuchs bei einer Routinekontrolle. Sollte bereits Fleisch des Fuchses verspeist worden sein, kann das schwere gesundheitliche Folgen haben, erklärte ein Mitarbeiter des Magdeburger Gesundheitsamtes.

Das ist ein in jeder Gemeinde vorhandenes Sammelbehältnis für tote Haustiere, im Straßenverkehr verendete Tiere oder Tiere, welche wegen Seuchen oder Krankheiten nicht der Schlachtung zugeführt werden dürfen. 

Kein vernünftiger Mensch würde Fleisch aus der Konfiskattonne essen. Dummerweise werden Konfiskattonnen nicht überwacht – und die Entsorgung des Inhalts ist teuer. So wird erklärlich, warum manch ein Döner für unschlagbare 99 Cent oder wenige Euro zu haben ist.

Veterinäre berichten uns jedenfalls im Gespräch, dass der in Magdeburg im Imbiss gefundene Fuchs ganz sicher kein »Einzelfall« gewesen sei.

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