War Jesus verheiratet?

ist Johannes in Wirklichkeit Maria Magdalena?

auf den verschiedenen Gemälden die das Abendmahl zeigen, sind unterschiedliche aber doch im Prinzip sehr ähnliche Abbildungen von der Person an Jesus rechter Seite…..

 

War Jesus verheiratet? Mit Maria Magdalena? Sehr viel spricht dafür……

das Kloster_Mehrerau_Treppenhaus_Collegiumskapelle_Abendmahl

auf diesem Gemälde sieht die Person sehr weiblich aus…

.

noch wesentlich deutlicher wird es hier:

abendmahl

auch hier sieht die Person deutlich nach einer Frau aus……oder?

das abendmahl2_

Mann oder Frau….?

das-letzte-abendmahl 2

Die aktuellen Vorgänge handeln von uralten Schriften, düsteren Geheimnissen und revolutionären Erkenntnissen, die einige der Protagonisten eher auf Nimmerwiedersehen in die Gewölbe des Vatikan verbannen würden. Eine Spurensuche beginnt.

Ein Fetzen Papier als Atombombe

Alles dreht sich um

einen auf den ersten Blick eher unscheinbaren Fetzen Papier, nicht größer als vier mal acht Zentimeter. Er besitzt auf weltanschaulichem Gebiet das explosive Äquivalent einer Nuklearbombe. Vor allem, nachdem namhafte Experten ebenso namhafter Universitäten seine Echtheit bestätigt haben. Während der Vatikan das Schriftstück bald nach der Erstpräsentation durch Harvard-Professorin Karen L. King schlicht als moderne Fälschung einstufte, wird jetzt von universitären Einrichtungen die Echtheit bestätigt.

Die häretisch wirkenden Zeilen, um die sich die gesamte Kontroverse entfaltet, enthalten folgende Kernaussage:

»Maria ist dessen wert. Jesus sagte zu ihnen, >mein Weib< … Sie wird vermögen, meine Schülerin zu sein.«

Fachleute erklärten daraufhin, dieser Papyrus könne dazu herangezogen werden, zu belegen, dass Jesus verheiratet war und somit eben nicht zölibatär lebte. Diese Behauptung würde selbstredend eine der primären kirchlichen Lehren unterminieren. Muss die Bibel nun wirklich umgeschrieben werden? Die virtuelle Bombe platzte vor einigen Monaten mitten in Rom, als Professorin King die Entdeckungaufeinem Kongress für koptische Studien bekanntgab. Schnell

dementierte der Vatikan die Echtheit des »corpus delicti«, unterstützt vom britischen Professor Francis Watson, einem Experten in Fragen des Neuen Testaments. Elektroingenieure, Biologen und Chemiker der Universitäten Harvard und Columbia sowie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) führten Analysen mit modernsten Methoden durch und bestätigen ein Alter von mehreren hundert Jahren. Zwar fällt diese Datierung um rund 400 Jahre geringer aus als Karen Kings erste Einschätzung, doch scheint der Papyrus im achten Jahrhundert entstanden zu sein.

Alte Tinte auf altem Papier

Problematisch: Alte Papyri können auch heute noch für Fälschungen genutzt werden. Oder handelt es sich vielleicht um ein Palimpsest, bei dem ein früherer Text zur Neuverwendung abgeschabt wurde, im Sinne antiken Recyclings? Dann hätte man wohl bereits Hinweise darauf gefunden. Mikroskopische Untersuchungen und Analysen der chemischen Zusammensetzung der Tinte sprechen jedoch ebenfalls für ein hohes Alter, wobei deutliche Übereinstimmungen mit anderen Proben alter ägyptischer Tinte feststellbar waren.

Wie er Professorin King gegenüber erklärte, erwarb er das Fragment im Jahr 1999 zusammen mit fünf weiteren Papyri von einem Sammler. Der wiederum will in den 1960er-Jahren in Ostdeutschland auf diese antiken Dokumente gestoßen sein. Beigefügt war die unspezifizierte Fotokopie einer kurzen Notiz, der zufolge ein gewisser Professor Fecht den Papyrus geprüft und die Vermutung geäußert habe, es könne der einzige bekannte Text sein, in dem Jesus davon sprach, verheiratet gewesen zu sein.

Munro und Fecht sind vor etlichen Jahren verstorben und können im Fall des »Evangeliums der Frau Jesu« nicht mehr weiterhelfen.

Geheimbotschaft eines Wandgemäldes

Karen King kommentiert: »Grundsätzlich hoffe ich, dass wir vom Fälschungsproblem nun doch zu Aspekten übergehen können, wie sie die Bedeutung dieses Fragments für die Geschichte des Christentums betreffen, und über Fragen nachdenken können wie: >Warum spielt es überhaupt eine Rolle, ob Jesus verheiratet war oder nicht?< Was bewirkt bei den Leuten diese unglaubliche Reaktion darauf?«

Ungeachtet dieser Bemerkungen räumt allerdings auch Prof. King ein, dass sogar eine erwiesene Echtheit des Dokuments – im Sinne einer antiken Entstehungszeit – nicht mit einem Beleg für die Authentizität seines brisanten Inhalts verwechselt werden dürfe.

Das kleine Papyrusfragment erhitzt die Gemüter und scheint die vermutete Geheimbotschaft einer »Anomalie« im mysteriösen Secco-Wandgemälde Leonardo da Vincis zu bestätigen:

Der Jünger zur Rechten von Jesus wirkt ausgesprochen weiblich.

Ist hier in Wirklichkeit also nicht Johannes abgebildet, sondern Maria Magdalena, die Frau Jesu?

.

NEWSLETTER
0 0 vote
Article Rating
4 Comments
Most Voted
Newest Oldest
Inline Feedbacks
View all comments
Daniel Wölk
Daniel Wölk
03/05/2014 23:44

Interessant, aber unwahr. Jesus war nicht verheiratet. Der Versuch, zu beweisen dass Jesus ein Ketzer ist wurde bereits von der Endzeitprophetin angekündigt.
Sie tun das aus zwei Gründen. Der erste Grund ist, Seine Gottheit zu schänden und Ihn als einen bloßen Menschen hinzustellen. Der zweite Grund ist, Zweifel betreffs Seiner Rolle als der Messias zu säen.
Noch nicht überzeugt? Die Prophetin hat bereits ein Jahr bevor Papst Benedikt sein Amt Niedergelegt hatte dies angekündigt. Siehe: http://www.dasbuchderwahrheit.de

deutschelobby
04/05/2014 03:05
Reply to  Daniel Wölk

Vielen Dank für Deinen Kommentar, Daniel.

Wie erklärst Du Dir die weibliche Ausstrahlung des „angeblichen“ Johannes auf den Gemälden? Es geht ja nicht um ein Bild von einem Maler, sondern nahezu alle Künstler stellten Johannes mehr oder weniger deutlich mit weiblichen Gesichtszügen dar…..
Persönlich möchte ich nicht die Lehre der katholischen Kirche anzweifeln, aber Prüfen und Überdenken muss auch in einer Religion möglich sein..

Wiggerl

Translate »