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Das Fernsehprogramm wird im wahrsten Sinne des Wortes jetzt immer morbider: »Kisten« ist Norwegisch für Sarg – und gleichzeitig der Titel einer neuen TV-Sendung. Der Name ist Programm. Das Format zeigt, wie Prominente ihre letzte Reise zur letzten Ruhe organisieren. Es ist wohl eine reine Frage der Zeit, bis das auch im deutschsprachigen Raum ins Fernsehprogramm kommen wird. Mit kirchlichem Beistand können die Fernsehmacher da wohl eher nicht rechnen.

  Die Zahl der Christen nimmt derweil in Europa so schnell ab wie noch nie zuvor. Beispiel Niederlande: Dort bekennen sich jetzt nur noch 30 Prozent der Niederländer zu einer christlichen Kirche. Die Zukunft gehört offenkundig dem Islam. So ist es denn auch kein Wunder, dass es gerade eine Petition im Deutschen Bundestag gibt, schon mal bundesweit den islamischen Gebetsruf einzuführen.

 Die Zeiten ändern sich eben. Und es gibt Prozesse, die es vor einer Generation vor Gericht so ganz sicher nicht gegeben hätte. Da fordert etwa ein türkischer Vergewaltiger Schmerzensgeld. Der Mitbürger wurde rechtskräftig zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Und er klagt jetzt allen Ernstes auf Schmerzensgeld, weil ihn die Türsteher vor der Tat in eine Disco eingelassen und der Wirt ihm dort auf seinen Wunsch hin Alkohol verkauft hatte. Türsteher und Wirt seien eigentlich schuld an der Vergewaltigung, sie hätten ihn nicht in die Disco einlassen und ihm auch keinen Alkohol verkaufen dürfen. Und deshalb fordert er nun Schmerzensgeld. Unfassbar. Wahrscheinlich gibt es aber sogar Gutmenschen, die irgendwie Verständnis für das Ansinnen des Vergewaltigers haben werden.

 Verständnis haben muss man wohl auch für die neue Rechtsauffassung des Europäischen Gerichtshofes, nach der die deutsche Regelung, wonach man von Ausländern Deutschkenntnisse in Deutschland erwarten darf, rechtswidrig ist. Deutschland soll künftig keine Sprachkenntnisse von zuziehenden Ausländern mehr einfordern dürfen. Ob das dem inneren Frieden dienlich sein wird?

 Derweil scheint es still geworden zu sein um die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden. Ist es aber nicht. Es ist vielmehr so, dass deutsche Medien einfach nicht mehr über seine neuesten Enthüllungen berichten. Etwa jene, wonach die Briten »wie Hunde um Knochen« bei den Amerikanern darum gebettelt haben, doch noch ein wenig mehr von jenen Daten abzubekommen, welche die Amerikaner bei uns abschnorcheln. Wir Bürger sind nun einmal weiterhin im Visier der Geheimdienste, die ständig unsere Privatsphäre ausschnüffeln.

 Derweil rauscht die Weltwirtschaft den Bach runter. Man sieht das in den USA. Man sieht es in Asien. Und auch in Deutschland gehen die Umsätze zurück. Wer wissen will, was dahinter steckt, der muss die Geheimpläne kennen.

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