Zu diesem Zeitpunkt ist klar, dass das Flugzeug der Malaysia Airlines Flug MH 370, das nun seit zwei Monaten vermisst wird, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals gefunden werden wird: Das Flugzeug wird vermutlich auf ewig in den Annalen der Geschichte vergraben bleiben – entweder aufgrund der bisher unbekannten Zusammenhänge seines Verschwindens, oder aber, weil hier von allen Beteiligten, bis zu den oberen Ebenen hinauf, umfassend vertuscht wird.

 

The search for missing flight MH370

 

Man darf nicht vergessen, dass der amerikanische Fernsehsender NBC enthüllte, dass die freigegebenen Aufzeichnungen der Kommunikationen der Luftverkehrskontrolle mit dem Flugzeug bearbeitet worden waren, was nahelegt, dass die Regierung selbst, in welcher Weise auch immer,

an dem Geschehen beteiligt ist. Auch das Zuschauerinteresse lässt immer mehr nach, wie man an den sinkenden Zuschauerzahlen entsprechender Fernsehberichterstattung sehen kann, und so wird die letzte Ruhestätte des Flugzeugs wohl ein Rätsel bleiben.

 

Aber in den vergangenen 24 Stunden tauchte eine weitere rätselhafte Information im Zusammenhang mit dem letzten Flug von MH 370 auf. In unserem letzten Artikel über Flug MH 370 veröffentlichten wir auch eine Kopie des vor Kurzem erst freigegebenen Ladungsverzeichnisses, das eigentlich schon am Tag der Vermisstenmeldung des Flugzeugs hätte veröffentlicht werden müssen, aber stattdessen zwei Monate lang zurückgehalten wurde.

 

Auf Seite 5 dieses Verzeichnisses werden zwei Ladungen von etwa 200 Lithium-Ionen-Batterien mit einem Bruttogewicht von 2453 Kilogramm aufgeführt, die laut Frachtbrief von dem Unternehmen NNR Global Logistics in Penang an die Firma JHJ International Transportation in Peking geliefert werden sollten.

So weit, so gut. Aber wie das Nachrichtenportal Malaysia Chronicle am vergangenen Sonntag berichtete, zeigt sich ein großer Unterschied zwischen dem im Ladungsverzeichnis angegebenen Gewicht und dem Gewicht, das die Fluggesellschaft Malaysia Airlines gestern veröffentlichte. In dem Artikel heißt es:

»Ein neues Geheimnis ist im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Flug MH 370 aufgetaucht. Malaysia Airlines erklärt, die Lithium-Ionen-Batterien in der Ladung des Flugzeugs würden über 200 Kilogramm wiegen, obwohl das Leistungsverzeichnis, das vor Kurzem veröffentlicht wurde, das Gesamt-Ladungsgewicht der Sammelgutsendung mit 2,453 Tonnen beziffert.

›Etwa zwei Tonnen, genauer gesagt 2,453, Tonnen Fracht wurden in einem so genannten Master-Luftfrachtbrief (Master-ABW) zusammengefasst. Dieser Master-Luftfrachtbrief umfasste eine Sammelgutsendung an fünf unterschiedliche Empfänger (House ABW). Zwei dieser fünf untergeordneten Luftfrachtbriefe betrafen Lithium-Ionen-Batterien mit einem Gewicht von 221 Kilogramm. Die restlichen drei House ABW mit einem Gewicht von 2232 Kilogramm wurden als Radiozubehörteile und Ladegeräte deklariert‹, erklärte die Fluggesellschaft Malaysia Airlines (MAS) am vergangenen Abend.

Diese Einzelheiten waren bisher nicht bekannt und sind auch nicht in dem Ladungsverzeichnis enthalten, berichtete die Zeitung The Star.

Nach Angaben des malaysischen Spediteurs NNR Global Logistics machten die Batterien nur einen kleinen Teil einer Sammelgutsendung mit einem Gewicht von 2,453 Tonnen aus.

Während die MAS das Gewicht der Batterien mit 221 Kilogramm angibt, erklärte ein Sprecher des Unternehmens, sie wögen insgesamt weniger als 200 Kilogramm. Aber auch er äußerte sich nicht über den Inhalt der verbleibenden 2,253 Tonnen Luftfracht. Ich kann mich nicht dazu äußern, weil dies eine laufende Ermittlung betrifft. Uns wurde von unseren Rechtsanwälten geraten, uns nicht dazu zu äußern‹, wurde er von der Tageszeitung zitiert.«

Handelt es sich hier möglicherweise um die gleiche Kanzlei, die auch der malaysischen Regierung »riet«, die Sprachaufzeichnung vor ihrer Veröffentlichung zu bearbeiten? Der Artikel fährt fort:

»Weiter sagte er, er könne auch nicht den Namen des Unternehmens nennen, dass die Batterien herstellt.

Der Vorstandschef von Malaysia Airlines, Ahmad Jauhari Yahya, erklärte am 24. März, an Bord der Maschine hätten sich Lithium-Ionen-Batterien mit einem Gewicht von 200 Kilogramm befunden. Sie seien sicher verpackt und verstaut gewesen.

Die malaysischen Behörden veröffentlichten das vollständige Leistungsverzeichnis des Flugzeugs zusammen mit einem vorläufigen Bericht über das vermisste Flugzeug vom Typ Boeing 777-200 am Donnerstag. Aus dem Verzeichnis ergibt sich, dass NNR Global insgesamt 133 Stück eines Gegenstands mit einem Gewicht von 1,99 Tonnen sowie 67 Stück eines anderen Gegenstands mit einem Gewicht von 463 Tonnen mit einem Gesamtgewicht von 2,453 Tonnen als Luftfracht aufgegeben hatte. Weder die Zahl der Batterien noch ihr Gewicht wurde aufgeschlüsselt.

Das Ladungsverzeichnis wurde von einer Anweisung begleitet, die Ladung solle mit besonderer Sorgfalt behandelt werden, da die Gefahr der Entflammbarkeit bestehe. Die Entflammbarkeit der Ladung hatte viele Theorien darüber ausgelöst, wie es zum Verlust des Flugzeugs kommen konnte. Aber die meisten dieser Theorien gelten als widerlegt.«

Als wenn ein Geheimnis nicht genug wäre, stellt sich hier noch eine weitere Frage: Was befand sich in den restlichen zwei Tonnen Ladung?

Und da praktisch alles im Zusammenhang mit dem Verschwinden dieses Flugzeugs zum Himmel stinkt – auch eine mögliche, keineswegs wohlmeinende Vertuschungsoperation ist denkbar –, fragt man sich: Gibt es noch andere Ladung, die in dem Ladungsverzeichnis nicht offen dargelegt wird?

Wir sind sicher, dass diejenigen, die Verschwörungen für möglich halten, oder auch alle anderen, die an dieser Angelegenheit interessiert sind, sich nun eingehend mit Überlegungen befassen werden, die sich aus diesen jüngsten Enthüllungen ergeben.

 

 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/tyler-durden/neue-ueberraschende-enthuellung-zu-flug-mh-37-eine-mysterioese-zwei-tonnen-ladung.html
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