Täter ohne Herkunft…

Die Berliner Polizei ist dafür bekannt, in ihren offiziellen Verlautbarungen fast immer die Herkunft von Tätern zu verschweigen. Dies betrifft auch Fälle schwerer Gewaltkriminalität. Der Bevölkerung soll verheimlicht werden, in welch hohem Ausmaß bestimmte Ausländer und Migranten Gewaltdelikte begehen. Jetzt haben Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung sogar unerwähnt gelassen, wer am 25. April in Kreuzberg einen Juden zusammengeschlagen hat.

„Drei Täter zu antisemitischem Angriff ermittelt“, hieß es in der Pressemitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft vom 13. Mai.

Am 25. April sei ein 31-jähriger Mann, „der jüdischen Glaubens ist“, aus einer „Gruppe Jugendlicher“ heraus angegriffen und schwer verletzt worden. Das jüdische Opfer sei an diesem Tag kurz vor 17 Uhr in derKreuzberger Graefestraße Kreuzberger Graefestraße zunächst antisemitisch beleidigt worden und anschließend sei ihm mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen worden.

Das Opfer habe bei dem Angriff schwere Gesichtsfrakturen erlitten und in einem Krankenhaus operiert werden müssen. Intensive Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt hätten auf die Spur und zur Festnahme von drei Männern im Alter von 17 bis 22 Jahren geführt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Vernehmung sei das Trio wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Drei müssten sich nun wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

In der ausführlichen, insgesamt 168 Worte umfassenden Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft fehlt jeder Hinweis auf die Herkunft der Täter. Eine schriftliche Anfrage des Autors bei der Polizei, ob die Täter deutsche Rechtsradikale seien, blieb unbeantwortet.

Nicht Polizei und Staatsanwaltschaft, sondern Zeitungen wie die „Berliner Morgenpost“ informierten später darüber, dass es sich bei den Tätern um Araber und bei dem Opfer um einen Israeli handelt

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paz 21-14

Berliner-Morgenpost

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