US-Amerikanischer Deutschenhass: Der häßliche Deutsche…


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Antideutsche Propaganda Amerikas aus dem Ersten Weltkrieg

 

Dem häßlichen Deutschen wird keine Ruhe gegönnt. Sobald eine internationale Krise heraufzieht, wird er aus den Tiefen des kollektiven Unbewußten gezerrt. Natürlich glauben die Demonstranten, die in Athen, Madrid und anderswo Merkel-Bilder mit Hitlerbärtchen verzieren, nicht wirklich, daß die Kanzlerin das Testament des gleichfalls Ewigen Führers vollstreckt.

Doch sie versprechen sich von ihrer Behauptung einen Vorteil. Die Deutschen verlieren dann umgehend den Kopf und fragen sich panisch, was sie falsch gemacht haben, daß die anderen so über sie denken.

Der häßliche Deutsche aber ist viel älteren Datums. Bereits im Ersten Weltkrieg sah Max Scheler sich veranlaßt, ein Buch über „Die Ursachen des Deutschenhasses“ zu schreiben, und der jüdische Sozialpsychologe Kurt Baschwitz sprach 1932 von einem international grassierenden „Massenwahn“.

Wie sollen die Deutschen auf die Haßprojektion reagieren?

Der Historiker Karlheinz Weißmann untersucht in seinem neuen Buch „1914 – Die Erfindung des häßlichen Deutschen“ Herkunft, Geschichte und Wirkung dieses Popanzes. Als besonders skurriles Beispiel zitiert er einen französischen Mediziner, der im Ersten Weltkrieg den Deutschen einen speziellen, durch fehlgeleitete Darm- und Nierenfunktionen ausgelösten Körpergeruch zuschrieb. Zu Ehren des französischen Geistes sei gesagt, daß Marcel Proust in der „Suche nach der verlorenen Zeit“ diesen und andere Geistesverräter an den literarischen Schandpfahl geheftet hat.

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jf 22-14



Kategorien:Deutschenfeindlichkeit, Deutschfeindlich, Deutschfeindliche Hetze

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