Es ist selten, dass deutsche Medien über einen mächtigen Politiker durchweg ein vernichtendes Urteil fällen. Bei Martin Schulz ist das so. Eine politisch nicht korrekte Spurensuche.

Martin Schulz (SPD)Schulz ist Präsident des EU-Parlaments. Derzeit ist er ständig als vermeintlich fürsorglicher Mensch in vielen Fernsehsendungen zu sehen und wirbt so um Wählerstimmen. Denn er will nicht nur in seinem Amt wiedergewählt werden, sondern danach auch noch die mächtigste Position in der EU bekommen: das Amt des EU-Kommissionspräsidenten.

Schulz wurde 1955 geboren und besuchte ein Gymnasium in Würselen, das er vor dem Abitur wieder verließ, weil er Fußballer werden wollte. Doch statt Fußballer wurde er zunächst zum Alkoholiker, musste zur Therapie zum Psychiater und versuchte sich im Buchhandel. Seit 1974 engagiert er sich für die Sozialdemokraten, deren oberster Spitzenkandidat er derzeit in Europa ist.

Seine Karriere bei der SPD ist weithin beispiellos. Vor allem, wenn man die wenig schmeichelhaften Aussagen jener zusammenstellt, welche ihn aufmerksam beobachten.

Üppige steuerfreie Sonderzulagen

Der Verwaltungsrechtler Hans Herbert von Arnim wirft Schulz den Missbrauch von Steuergeldern vor. Und das ist noch höflich formuliert. Denn Martin Schulz, der Präsident des EU-Parlaments, genießt eine in der Öffentlichkeit kaum bekannte großzügige Sonderbehandlung. Er erhält für jeden Tag im Amt zusätzlich zu seinen Bezügen eine Spesenpauschale, die derzeit 304 Euro beträgt – egal ob er im Europaparlament ist, auf Dienstreisen oder mit der Familie Urlaub macht.

Außerdem bekommt er jeden Monat eine Zulage für seine Residenz in Höhe von mehr als 3700 Euro und eine monatliche Repräsentationspauschale von 1418 Euro. Für Martin Schulz (SPD) ergibt sich so ein Zubrot von jährlich mehr als 200000 Euro – steuerfrei. Denn wie alle Abgeordneten zahlt auch Schulz Steuern nur auf seine Diät, die derzeit rund 8250 Euro

im Monat beträgt. Die üppigen Sonderzulagen für den Parlamentspräsidenten wurden vor langer Zeit in einer vertraulichen Sitzung der EU beschlossen, sind also offiziell »legal«. Der Haushaltskontrollausschuss der Europäischen Union wurde allerdings nicht darüber informiert.

Der Focus schrieb einmal über Martin Schulz, er liebe nur Geld und sich selbst. Sein Lieblingsspruch laute: »Ihr seid alle entlassen!« In dem Artikel hieß es: »Eigentlich sollte man über Martin Schulz nur lächeln. Über seine grenzenlose Eigenliebe, sein Machtgehabe und seine Wichtigtuerei. Doch der Mann ist gefährlich.«

Und dann folgten Passagen, die man auf den Wahlplakaten heute lieber einfach verschweigt, da heißt es etwa über Martin Schulz: »Doch was ist dieser Martin Schulz eigentlich für einer?« Das lasse man ihn am besten selbst beantworten. Denn niemand könne ihn so gut entlarven wie er sich selbst. Er habe sich von einem Nachrichtenmagazin porträtieren lassen. Und Schulz wollte dabei mal zeigen, was für ein toller Hecht er sei.

Das aber sei gründlich schiefgegangen. Schulz habe sich als Egomane enttarnt: (»Ich schwitze den Machtanspruch ja aus jeder Pore«), der andere EU-Größen und Regierungschefs schon mal als »Pfeifenheini«, »Rindvieh«, »Armleuchter« oder Frauen als »dumme Gans« abwertet. Nur er genüge offenkundig seinen Ansprüchen: »Es gibt

Alle Macht zu mir.« Größer als sein Dominanzgehabe sei wohl nur noch seine Eitelkeit. Nach einer belanglosen Rede im Parlament wollte Schulz von seinen Untergebenen wissen, ob ihn die tagesschau gezeigt habe. Nein, hatte sie nicht. Enttäuscht begab sich Schulz ins Bett. Doch nicht ohne zuvor seine Mitarbeiter zu drängen: »Wenn ihr noch was hört von wegen Medienberichte, schickt mir unbedingt ne SMS.« Wie lustig finden es wohl seine Mitarbeiter, wenn er sie ständig mit seinem Lieblingsspruch »Ihr seid alle entlassen!« traktiert?

Dieser Martin Schulz habe, so der Focus, »in früheren Jahren wegen seiner Selbstüberschätzung sogar eine viermonatige Therapie absolviert«.

Ein »großmäuliger Lautsprecher«

Die Medien haben alle das gleiche Bild von Martin Schulz. Die linke taz nennt ihn einen »Lautsprecher« und berichtet über die »große Schulz-Show«. Auch bei der taz heißt es vernichtend über Schulz als Präsidenten des EU-Parlaments: »Schulz, der zu einer gewissen Großmäuligkeit neigt, füllte das Amt mit Machtanspruch. Er wandte das Prinzip der sich selbst erfüllenden Prophezeiung an.

Schulz wurde wichtig, weil er behauptete, wichtig zu sein.« Die konservative FAZ bläst in das gleiche Horn, kann auch keine guten Seiten an Schulz entdecken und nennt ihn den »Polterer«. Was macht man in so einer Situation, wenn die Journalisten nicht so wollen wie der mächtige EU-Parlamentspräsident? Man nimmt das Geld der Steuerzahler und finanziert eine gewaltige Werbekampagne.

Martin Schulz hat vor dem Hintergrund der schlechten Presse Matthias Machnig zu seinem Wahlkampfberater ernannt. Machnig war Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Berühmt wurde der Mann bei der Einführung von Dieselrußpartikelfiltern durch die Anweisung, ein Gutachten zurückzuhalten, welches die Unwirksamkeit der Systeme eines Herstellers belegte.

In den letzten Wochen sollte Machnig mit Hilfe von 10,3 Millionen Euro Steuergeldern 9000 Großflächenplakate mit dem Konterfei von Martin Schulz kleben lassen, damit dieser in der Bevölkerung endlich als angeblich fürsorglicher Politiker bekannt wird.

Immerhin jeder vierte Wähler weiß bislang nicht, dass Martin Schulz EU-Spitzenkandidat der SPD ist. Der Focus nannte Schulz »unseren größten Wichtigtuer in Brüssel« und beendet einen Artikel über seine machtgierigen Zukunftsambitionen mit dem Satz: »Hoffentlich bleibt uns wenigstens das erspart.« Wofür aber steht Martin Schulz? Was will er außer seinen persönlichen Zielen in Europa erreichen?

Am wichtigsten ist es für ihn, den öffentlichen Raum in Bezug auf religiöse Symbole zu neutralisieren. Die Kreuze in Schulen, Gerichten und anderen öffentlichen Gebäuden sollen endlich weg.

Und Menschen aus anderen Kulturkreisen, vor allem Muslime, sollen sich in Europa künftig wohler fühlen. Schulz will die »Willkommenskultur« stärken.

In Deutschland will er zusammen mit der SPD eine Frauenquote für Ampelmännchen.
Es sollen auch »Ampelfrauen zur Regelung des Fußgänger- und Straßenverkehrs als Ampelzeichen dienen«. In Zwickau, Kassel, Dresden und Teilen von Berlin gibt es das schon.

Und mithilfe von SPD und Schwulen- und Lesbenverbänden will Schulz das überall durchsetzen. Genderkonforme Ampelzeichen und mehr Willkommenskultur – wichtige Aufgaben für den obersten Brüsseler Wichtigtuer.

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kopp 21-2014

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thomas schöbel
thomas schöbel
08/02/2018 21:25

etwas schlimmeres wie diesen schulz und die ganze grko inklusive merkel kann es nicht geben ,wehe deutschland

Derandere
Derandere
05/09/2017 01:22

Das siehst Du richtig, Konservativr. . . ist ja auch offensichtlich. Was haben die Deutschen denn für Brillen auf?
Alle Adjektive um Schulz aus obigem Beitrag schreien geradezu heraus aus welchen Wurzeln Schulz spriesst.
Facit: Kreuzchen bei Ossi Honecker Spross oder bei Juedischem Spross ?? Oder findet sich doch noch ein echter Germane.

Ingo Jeremias
Ingo Jeremias
02/03/2017 09:18

Es ist schon ein Kreuz mit den Politikern gerade in Deutschland wo wirklich fähige Leute die etwas verändern könnten direkt von denen die nicht dazu in der Lage sind aber an der Macht sitzen mit allen Mitteln mundtot gemacht werden. In einem Land was von einer Frau regiert wird die als Pastorentochter in der DDR Physik studieren konnte und behauptet nie etwas mit Stasi Staat und Co zu tun gehabt zu haben. In diesem Land wo Politik inzwischen nur noch gemacht wird um in möglichst kurzer Zeit zu möglichst großem Vermögen zu kommen. Patriotismus und Idealismus sind hier zu Synonymen… Weiterlesen »

Emmerich Jelen
Emmerich Jelen
17/02/2017 11:30

Dieser Bericht ist von Dummen für Dumme geschrieben

Alfons Werner Krüger
Alfons Werner Krüger
06/02/2017 15:17

Schulz erinnert mich an den früheren US-Präsidenten Nixon, auf dessen Wahlplakat einmal der
Satz stand: „Würden Sie von diesem Mann einen Gebrauchtwagen kaufen …?“

werner buehner
23/10/2016 16:01

Ich weis gar nicht was ihr gegen diesen Scheißer eigentlich habt , unsere Regierung besteht doch
nur aus Betrüger und Hurenböcken, zwei Frauen ist normal und Gehälter in betrügerischer Höhe
doch auch. Wählt doch alle die AFD, dann könnte sich was ändern, sonst nicht !

Deutsche Hausfrau
Deutsche Hausfrau
01/02/2017 23:46
Reply to  werner buehner

mit Schulz ändert soch viel zum schlechten, und er wird sich mit grün und links zusammen tun. Merkel macht diese Politik zwar auch aber nur abgeschwächt. ist halt eine große Koalition da muss sie schon Kompromisse eingehen. Sie kann es nicht allen Recht machen aber geht nen Mittelweg. Das finde ich ok.

Konservativer
Konservativer
26/05/2014 00:23

Le Pen / Front National: 25%!

Aux armes, citoyens, formez vos bataillons, marchons, marchons!

Konservativr
Konservativr
25/05/2014 02:06

Ich hab schon immer überlegt, an wen mich Schulz erinnert, rein optisch (auch wenn er den Mund nicht aufmacht). Jetzt hab ichs! Erst heute sagte eine Bekannte von mir: „Iiii – igitt… – sieht der fies aus… – wie ne Karrikarur des typischen bösen Juds, wie herausgeschnitten aus dem Stürmer.“

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