kurznachrichten - alteundneuezeiten

■ Korrupt?

Zwei frühere SPD-Bundestags-abgeordnete sollen vom Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mehr als fünf Millionen Euro an Honoraren erhalten haben. Es gibt den Verdacht, dass es sich um Schmiergeldzahlungen handeln könnte. Das Geld soll heimlich an die Beratungsgesellschaft der beiden früheren SPD-Abge-ordneten Dagmar Luuk und Heinz-Alfred Steiner geflossen sein. Steiner war Vizechef des Verteidigungsausschusses.

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■ Peinliche Panne:

Die französische Bahn hat für 15 Milliarden Euro 2000 zu breite Re-gionalzugwaggons bestellt und muss jetzt deshalb rund 1300 Bahnsteige anpassen.

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■ Promi-Bonus:

Der 87 jahre alte Josef Krings ist ein Urgestein der SPD. Und er war lange Zeit Duisburger Oberbürgermeister. Nun werden gegen ihn anhängige Verfahren wie von Zauberhand eingestellt. Krings ist zweimal beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden. Und er hat in einem anderen Fall eine Straßenlaterne umgefahren. Wer nach einem Unfall, wie Krings, gleich mehrfach ohne Führerschein erwischt wird, der bekommt als Normalbürger Ärger.

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■ Dreiste Berichtsfälschung durch die Klimatrickser:

Die Tageszeitung Welt schreibt in einem Bericht über den Wahnsinn der deutschen Energiewende: »Die deutschen Verbraucher haben erneuerbare Energien zwar mit dreistelligen Milliardensummen subventioniert. Doch dem Klimaschutz hat das nichts gebracht. So steht es sinngemäß, aber recht deutlich im jüngsten Klimaschutzbericht der Vereinten Nationen, der im April der Öffentlichkeit präsentiert
wurde. Gemerkt hat das bislang freilich niemand.« Einer der Gründe dafür sei recht einfach: »Die Bundesregierung hat den Befund der UN-Forscher in der offiziellen deutschen Zusammenfassung schlicht unterschlagen.« Weitere peinliche Passagen aus dem UN-Dokument seien in der Zusammenfassung durch die Bundesregierung fast in ihr Gegenteil verkehrt worden.

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■ Privatisierung von Brücken?

Während die Mautpläne der Bundesregierung weitgehend ausgearbeitet und die daraus erwarteten Einnahmen schon fest eingeplant sind, arbeitet das Bundesverkehrsministe-rium bereits an weiteren Einnahmequellen. Mittelfristig sollen nach uns vorliegenden Informationen wegen erwarteter »Fehlbeträge von Investitionskapital« sanierungsbedürftige Brücken in Deutschland privatisiert werden. Die Autofahrer müssten dann neben der allgemeinen Straßenmaut für die Nutzung einer jeden Brücke nochmals separat Gebühren bezahlen.

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■ Vergasen oder Hals umdrehen?

In den Niederlanden werden die in Europa artfremden Kanada- und Nilgänse im Auftrag der Stadtverwaltungen eingefangen und in Hallen vergast. Weil sie jetzt auch in Deutschland immer zahlreicher auftreten und Gewässerufer »verkoten«, will man die Jungtiere im nordrhein-westfälischen Hörde am Phoenix-See einfangen und ihnen »den Hals umdrehen« – so der Vorschlag der Stadt. Die Bewohner laufen Sturm gegen die städtischen Ausführungen zum »Vergasen« oder »Halsumdrehen«.

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■ Zu dumm fürs Gymnasium:

Im Rathenau-Gymnasium in Grünewald und am Herder-Gymnasium im Berliner Westend bekommt die Schulleitung nicht genügend Anmeldungen, um eine 7. Klasse zu füllen. Auch an drei weiteren Gymnasien droht das Aus, weil pro Jahrgang nicht einmal ansatzweise die vorgeschriebene Klassenstärke erreicht wird. Die Schüler schaffen die Anforderungen geistig einfach nicht mehr.

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■ Teure Schmetterlinge:

Das städtische Tropenhaus (»Biosphäre«) ist für die hoch verschuldete Stadt Potsdam zur nicht mehr kalkulierbaren Millionenfalle geworden. Die exotischen Pflanzen und Schmetterlinge zie-
hen kaum Besucher an. Und kein privater Investor will die Anlage kaufen. Wegen öffentlicher Förderungen in Höhe von 21,5 Millionen Euro muss die Halle, welche kaum zu glaubende Heizkosten hat, auch bei Erfolglosigkeit weiter betrieben werden. Potsdam ist mit mehr als 100 Millionen Euro verschuldet. Und wegen des von der Politik gewünschten Projekts »Biosphärenhaus« wachsen die Schulden jeden Tag weiter.

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■ Qualvoller Tod:

Mehr als 1000 Hunde sind inzwischen an Hundefutter verstorben, welches in China produziert wurde und durch renommierte Marken wie Del Monte oder Nestlé Purina vertrieben wird. Die Tiere leiden nach dem Verzehr von Leckerlis aus Poularde, Ente oder Trockenfleischstreifen zunächst an Durchfall, Erbrechen, Leber- und Nierenversagen und sterben dann langsam an inneren Blutungen. In den Leckerlis sind nach Angaben der amerikanischen LebensmittelÜberwachungsbehörde FDA unbekannte Gifte enthalten. Insgesamt mehr als 5600 Hunde zeigen demnach die beschriebenen Krankheitssymptome.

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■ Melkkühe:

Das Bundesinnenministerium warnt die Bundesregierung in einem vertraulichen Schreiben vor der Einführung selbstfahrender Fahrzeuge. Die fahrerlosen Autos werden den Städten und Gemeinden sowie der Polizei schon bald die größten Einnahmequellen wegnehmen, weil die Roboter am Steuer vorgegebene Geschwindigkeiten nicht übertreten, vorschriftsmäßig parken und auch nicht drängeln oder durch Alkohol auffallen. Die Bundesregierung müsse schon jetzt Vorsorge für die Einnahmeausfälle durch die Fahrzeughalter der neuen Autogeneration treffen.

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