Auch am Sonntag begrüssen wir Sie herzlich mit Informationen, die Ihnen die Massenmedien vorenthalten, guten Abend. So zum Beispiel haben Ihnen die Massenmedien bestimmt noch nicht davon berichtet, dass der neue Präsident Pjotr Poroschenko genau dasselbe macht, wie damals Präsident Janukowitsch! Dieser wurde allerdings daraufhin gewaltsam aus dem Amt gestossen..

Na, dann hören Sie doch auch heute wieder gut zu. Der neugewählte „Schokoladenpräsident“ der Ukraine, Pjotr Poroschenko, bat am Montag, den 26.05.2014, telefonisch die EU-Chefs José Manuel Barroso und Herman Van Rompuy bei der Unterzeichnung des Wirtschaftsteils des Assoziierungsabkommens um Auf-schub auf unbestimmte Zeit.

Angesichts dieser Vorgehensweise — die uns von den Medien bisher vorenthalten wurde – lassen wir die Maidan-Krise nochmals Revue passieren:

Wir erinnern uns an den Start des „Euromaidan“: „Euromaidan“ bezeichnet die Proteste in der Ukraine seit dem 21. November 2013, ausgelöst durch die Ankündigung der damaligen ukrainischen Regierung, das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union vorerst noch nicht unterzeichnen zu wollen. Präsi-dent Janukowitsch bat damals „um Aufschub auf unbestimmte Zeit“. Daraufhin wurde in Kiew aus folgenden Gründen gegen ihn demonstriert:

а) er sei Handlanger der Oligarchen;
b) er nehme das Volk aus und sammle Kostbarkeiten;
b) er wolle das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht unterzeichnen.

Was unternahmen die neuen Machthaber in Kiew nach dem gewaltsamen und blutigen Umsturz und der Vertreibung Janukowitschs?

• Das Territorium wurde zwischen jenen Oligarchen aufgeteilt, die zuvor in der Kritik waren. Einer von ihnen wurde sogar zum neuen Präsidenten gewählt;

• Die wirtschaftliche Lage hat sich massiv verschlechtert, während die Oligarchen sie zuvor etwas verbes-sert hatten;
• Das angepriesene Assoziierungsabkommen mit der EU, das der Bevölkerung auch über die Internetseiten des nun amtierenden Präsidenten Poroschenko als Mitgliedschaft in der EU präsentiert wurde, wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Statt Verbesserungen für die Ukraine und deren Bewohner zu sehen, sind wir derzeit lediglich Zeugen fol-gender Entwicklungen:

• Die sogenannten „Anti-Terror-Operationen“ der neuen Regierung, die sich mittlerweilen auch gegen Zivi-listen richten, haben enorm zugenommen. Im Osten des Landes sind nun zehntausende Menschen auf der Flucht.
• Die Zunahme der Gewalt wird begleitet von Forderungen des neuen Präsidenten nach militärischer Un-terstützung der NATO „gegen die aufständischen Terroristen im Osten“.
Ein solches Szenario ist uns aus Syrien nur allzu bekannt.

Aufgrund dieser Entwicklungen und dem Umstand, dass sich die EU verdächtig zurückhält, statt gegen diese Gewaltwelle der ukrainischen Regierung zu intervenieren, wird für den mitdenkenden Bürger immer klarer:

Bei diesem Umsturz und all den Unruhen ging es sicher nicht um Wirtschaft oder Demokratie. Es stellt sich vielmehr die Frage, ob von Beginn an nur ein ANLASS FÜR EINEN „NATOEINMARSCH FÜR IMMER“ geschaffen werden sollte? Geschätzte Zuschauer, stellen auch Sie sich dieser Frage – und sehen Sie sich dazu doch auch weitere Sendungen zur Ukraine-Krise auf Klagemauer.TV an. Sie finden diese unter der Sendungs-Rubrik „Terror“. Hören Sie sich die Gegenstimmen an, und beurteilen Sie dann. Ich verabschiede mich für heute von Ihnen.

Quellen/Links:
http://de.ria.ru/post_soviet_space/20…
http://german.ruvr.ru/news/2014_05_28..

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deutschelobby
05/06/2014 23:44

Lieber Jurij,

vielen Dank für die wertvollen Informationen.
Dein Einverständnis voraus-gesetzt, werde ich Deinen Kommentar als Beitrag benutzen.

Herzliche Grüße aus dem grünen Allgäu wünscht
Wiggerl

Arcturus
02/06/2014 01:46

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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