Obst ist angeblich wahnsinnig gesund, weil reich an Vitaminen und Nährstoffen. Bislang hat das niemand ernsthaft bezweifelt. Aber aufgepasst. Es gibt Gemüse, welches weitaus gesünder ist.

Die Kleinsten haben es manchmal in sich. Wie eine jetzt veröffentlichte Studie der William Paterson University of New Jersey ergab, gilt das auch für den Nährstoff- und Vitamingehalt verschiedener Gemüse- und Obstsorten. Die US-Forscher untersuchten insgesamt 47 Obst- und Gemüsesorten auf ihren Gehalt an Rohfasern, Eiweiß, Calcium, Kalium, Eisen, Thiamin (Vitamin Bi), Riboflavin (Vitamin B2), Nicotinsäure (Vitamin B3), Folsäure, Zink, Pyridoxin (Vitamin B6), Cyanocobalamin (Vitamin B12) sowie die Vitamine A, C, E und K.

Ganz oben steht die Brunnenkresse Brunnenkresse Brunnenkresse2

Und dann haben sie diese mit dem Tagesbedarf eines Durchschnittsmenschen verglichen. Dabei schnitten die winzigen Blättchen der Brunnenkresse mit Abstand am besten ab. Die Forscher gaben ihr deshalb 100 Punkte.

Auch Chinakohl erreichte mit 92 Punkten ein Spitzenergebnis, gefolgt von Mangold mit 89 Punkten. Grüne und Rote Bete erreichten immerhin 87 Punkte. Spinat konnte sich mit 86 Punkten noch sehen lassen. Schon etwas abgeschlagen folgte Chicorée mit 73 Punkten. Paprika findet sich mit 41 Punkten im Mittelfeld. Da kann der oft gelobte Rosenkohl mit 32 Punkten nicht mithalten.

Als nicht viel besser erwies sich Broccoli mit 35 Punkten. Tomaten kamen nur auf 20 Punkte. Grüner Blattsalat schnitt übrigens mit 71 Punkten viel besser ab als der beliebte, weil knackige Eisbergsalat (eigentlich eine Kohlart), der nur auf 18 Punkte kam. Die meisten Obstsorten folgten abgeschlagen auf den hinteren Plätzen, weil sie im Vergleich zu Gemüse eine unausgewogene Nährstoffzusammensetzung haben.
Außer Vitamin C haben sie in der Regel kaum etwas zu bieten. So landete die weiße Grapefruit mit zehn Punkten auf dem letzten Platz. Nicht viel besser schnitten Süßkartoffeln ab.

Die Forscher weisen in ihrem in der Fachzeitschrift CDC-journal Preventing Chronic Disease veröffentlichten Bericht darauf hin, dass die Brunnenkresse ihre Spitzenposition nicht nur ihrem hohen Gehalt an den Vitaminen A und K verdankt, sondern auch ihrem Gehalt an Glucosinolat-Verbindungen, die vor Krebs schützen sollen. Nicht von ungefähr gilt die Brunnenkresse seit Langem nicht nur als Nahrungs-, sondern auch als Heilpflanze und wird daher mittlerweile bewusst kultiviert.

Wirkung und Anwendung von Brunnenkresse

  1. Akne

  2. appetitanregend

  3. Anregung des Stoffwechsels

  4. Appetitlosigkeit

  5. chronisches Rheuma

  6. Ekzeme

  7. Frühjahrskur

  8. Gallen- und Blasensteinbeschwerden

  9. gallentreibend

  10. harntreibend

  11. magenstärkend

  12. Rheuma

  13. schleimlösend

  14. stoffwechselanregend

  15. unreine Haut

  16. verdauungsfördernd

  17. zur Festigung lockerer Zähne

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kopp 28-14

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willibald66
14/07/2014 10:59

Hat dies auf Willibald66's 2.Blog rebloggt.

haunebu7
13/07/2014 11:53

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

Arcturus
13/07/2014 01:24

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

rositha13
13/07/2014 01:08

Hat dies auf Gesundheitsmanufaktur rebloggt und kommentierte:
Ja, grünes Blattgemüse ist das Beste, was es gibt. Schon durch den hohen Chlorophyll-Gehalt. Siehe meinen Beitrag dazu: http://rositha13.wordpress.com/2014/03/03/clorophyll/
Obst hat auch viel Vitamine, aber der Fruchtzucker ist nicht so gesund.

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