Wer ist hier irre? / Wie wir Immigranten in den Wahnsinn treiben, wo man Polizisten straflos attackieren darf, und wo das »wahre Grauen« droht

paz

Alexander Wendt, Redakteur beim „Focus“, stellt eine interessante Frage: Wieso kommt es in Paris, Berlin oder Essen zu antijüdischer Randale von Moslems, nicht aber in New York, wo ebenfalls Juden und Moslems eng zusammenleben? Oder erst recht in Singapur, wo es, gemessen an der Bevölkerungszahl, sogar mehr als doppelt so viele Muslime gebe wie in Deutschland und wo auch Juden wohnen? Dort blieb es selbst auf dem Höhepunkt der Gaza-Krise vollkommen friedlich.

Wendt meint, die Schuld dafür, dass sich viele muslimische Immigranten gerade in unserem Land und einigen europäischen Nachbarn so merkwürdig benehmen, müsse dann wohl bei uns liegen. Wenn das stimmt, muss die nächste Frage lauten: Wie stellen wir das an?

Um das zu beantworten, müssen wir tief in die Windungen und Wendungen eines Gutmenschenkopfes eindringen. Oder in die „Pforzheimer Zeitung“, die uns vor einigen Tagen Einblick gewährt hat in die Welt einer gutmeinenden Blödheit, die mit dem Attribut „lächerlich“ nur zaghaft beschrieben wäre.

Dort lesen wir von einem tragischen Autounfall mit einem frisierten („getunten“) VW-Golf, bei dem der 19-jährige Beifahrer starb und der 24-jährige Fahrer schwer verletzt wurde – beide muslimischen Glaubens. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Wagen verloren und war gegen einen Metallmast gerast.

Was in solchen Fällen folgt, ist traurige Routine, möchte man meinen. Notarzt, Sicherung des Unfallortes, polizeiliche Untersuchung, taktvolle Information der geschockten Angehörigen.

Hier lief es etwas anders ab. Bis zu 200 Freunde und Angehörige des Verstorbenen stürmten den Ort der Tragödie. Dort gingen sie auf Polizei und Rettungskräfte los. Zudem schlugen sie, wie es der Sprecher des Karlsruher Polizeipräsidiums ausdrückte, „in ihrer Verzweiflung auf die Einsatzwagen ein“. Zum Schluss waren neben Notarzt und Rettungswagenbesatzung bis zu acht Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, „um die Lage in den Griff zu bekommen“, dazu acht Feuerwehrwagen mit 34 Mann, fünf Helfer vom Notfallnachsorgedienst des DRK und der Notfallseelsorge sowie ein muslimischer Geistlicher.

Vorsicht: Für das
Schwenken einer
Israelfahne
setzt es jetzt
300 Euro Strafe

Schließlich brachte man die „Personengruppe“ in eine nahe gelegene Festhalle, um ihnen, wie es der genannte Polizeisprecher ausdrückte, „die Möglichkeit zu geben, die Trauer auf ihre Art zu bewältigen“. Auf „ihre Art“? Angesichts des Vorangegangenen dürfen wir wohl annehmen, dass sie die Halle in Schutt und Asche gelegt haben.

Ja, fein. Fassen wir also zusammen: Ein muslimischer Immigrant stirbt bei einem Unfall, den sein Fahrer allem Anschein nach selbst verursacht hat. Deutsche Helfer ringen um das Leben des Fahrers, doch Freunden und Familie des Verstorbenen fällt nichts Besseres ein, als den deutschen Helfern eine Straßenschlacht aufzunötigen.

Und was machen unsere Leute: Sie „deeskalieren“ und ordern eine Kompanie Berufströster herbei, damit sie die Rotte liebevoll beruhige und „betreue“.

Wie diese Geschichte wohl in, sagen wir mal, der Türkei abgelaufen wäre? Sicher ganz ähnlich, nur müssen wir uns den ganzen Sabbelkram weg- und eine Staffel bissiger Polizeihunde dazudenken. Die türkische Polizei hätte die „Verzweifelten“ schnell und entschlossen zusammengetrieben, um sie an einen Ort zu bringen, wo sie „auf ihre Art“ darüber nachdenken können, was passiert, wenn man Polizisten, Ärzte, Feuerwehrleute oder Einsatzfahrzeuge grundlos angreift. Allerdings wäre es kaum eine Festhalle geworden, eher ein düsteres Verlies.

In Berlin wurde übrigens gerade der 23-jährige Mohamed A. dafür freigesprochen, dass er elf Polizisten verletzt hat, von denen einer sogar in der Klinik gelandet war. Der Richter sagte, er habe „keine Lust, alle Polizisten zu laden“. Dann lieber Freispruch … gähn! Der junge Täter weiß also künftig, was er vom deutschen Rechtsstaat zu halten hat. Und alle seine Freunde mit ihm.

Zumal sie darauf zählen können, dass wir unserer „deeskalierenden“ Kriecherei treu bleiben. Gerade erst hatten wir zwar große Empörung gespielt, weil die Frankfurter Polizei antijüdischen Demonstranten ihr Megafon ausgeliehen hatte. So was nie wieder! Da waren sich alle einig.

Von wegen: Jetzt ist in Hagen genau das Gleiche passiert. Hagens Polizeipräsident sieht das ganz „entspannt“, wie der WDR berichtet. Die Demonstranten hätte ja kein eigenes Megafon dabeigehabt, da habe man eben helfen wollen, damit die Veranstaltung friedlich bleibe.

Im nahen Bochum wurde derweil eine junge Frau zu 300 Euro Strafe verurteilt, weil sie mit fünf Freundinnen eine Israelfahne geschwenkt hat, als eine Anti-Israel-Demo vorbeikam. Damit habe sie „keine ungefährliche Situation geschaffen“, begründet das Amtsgericht die Strafe. Anderorts wurden Israelfahnen von der Polizei aus Wohnungsfenstern gerissen, um vorbeiziehende muslimische Demonstranten nicht zu provozieren.

Das Muster dürfte bald auch in anderen Zusammenhängen zum Tragen kommen: Wenn Ihnen ein Antifa-Kämpfer die Fensterscheibe einschmeißt wegen der Deutschlandfahne am Balkon, müssen Sie wohl mit einer Strafe wegen Schaffung einer „nicht ungefährlichen Situation“ rechnen.

Offenkundig nimmt dieser Staat ganz gemächlich die Züge einer Irrenanstalt an, in der alles kopfsteht. Da möchte man schon fast wieder Verständnis haben für die Randalierer aus der „Pforzheimer Zeitung“. Wen wundert’s denn, dass Zuwanderer aus anderen Ländern oder fanatisierte deutsche Jung-Antifas angesichts unserer Beklopptheit den Verstand verlieren und aggressiv werden? Vielleicht sehnen sie sich sogar danach, dass endlich mal einer kommt und ihnen die Hosenbeine strammzieht. Nur, damit sie endlich einmal Grenzen und Strukturen, Ordnung und Recht erkennen können, etwas, woran sie sich halten können, kurz: einen Staat.

Stattdessen hetzen wir Notfallseelsorger oder Deeskalations-Spezialisten auf die armen Leute, auf dass sie vollends ausrasten. Und am Ende gibt es nicht einmal ein Urteil. Da kann man doch nur verrückt werden und Amok laufen! Gegen Polizisten, gegen Ärzte – egal: Wer eben gerade da ist.

Indes, halten wir uns lieber zurück. Was „irre“ ist und was „normal“, das liegt ja weitgehend im Auge des Betrachters. Für den Verrückten ist es der Normale, der offenkundig nicht alle Tassen im Schrank hat.

Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Matthias Höhn, hat einen üblen geistigen Defekt bei AfD-Chef Bernd Lucke diagnostiziert. Lucke hatte angeregt, dass deutsche Frauen, Akademikerinnen zumal, viel mehr Kinder bekommen müssten. Die Drei-Kind-Familie solle zum neuen Idealbild werden. Dafür müssten die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sich das Kinderkriegen und der berufliche Erfolg der Mütter viel besser als jetzt miteinander vereinbaren ließen.

Das findet Höhn nicht bloß „vorgestrig“, „rechtslastig“ und „mehr als unappetitlich“, sondern, so wörtlich, auch „irre“, also geisteskrank. Ihn packe „wahres Grauen“ bei der Vorstellung, dass solche Psychopathen wie die von der AfD demnächst in mehrere Landtage einziehen könnten. Lucke bereite es offenbar Angst, „dass – zum Glück – überholte Rollenbilder einer großen bunten Vielfalt an Lebensentwürfen weichen“, so Höhn.

Donnerwetter, der schießt aber scharf! Noch einmal zur Erinnerung: Was hatte der mutmaßlich durchgeknallte AfD-Chef gefordert? Dass Frauen Kinder und Beruf besser miteinander vereinen können. Gegen Frauen im Beruf hat gerade der Genosse Höhn bestimmt nichts. Also muss es die Idee sein, dass Frauen Kinder kriegen, die für Höhn jene „mehr als unappetitliche“ Wahnvorstellung des irren Herrn Lucke darstellt.

Interessant, nicht wahr? Urteilen Sie selbst, wer von den beiden seine Tassen zählen sollte.

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paz 32-14

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Seperatus
Seperatus
10/08/2014 18:22

Bärbel Höhn hat nicht alle Tassen im Schrank und ist gemeingefährlich. Sie gehört in eine geschlossene Abteilung oder in einen Harem. Bernd Lucke soll für seine überaus klugen Aussagen die irre FDJ.lerin A. Merkel, diese dumme Liese, ablösen.

Arcturus
10/08/2014 01:41

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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