in der „Europäischen Union“ werden etwa 89 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen.

Künftig sollen noch mehr Lebensmittel vernichtet werden – um Russland zu ärgern. Die Bürger bekommen davon nichts mit.

Die „EU“ schreibt uns ganz genau vor, wie unsere Lebensmittel aussehen müssen. Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, Weintrauben, Salatköpfe, Paprika und Tomaten sind Obst und Gemüsesorten, die in der „EU“ normiert sind. Sie dürfen nur dann verkauft werden, wenn sie den „EU“-Vermarktungsnormen entsprechen. Sind sie »zu klein« oder »missgebildet«, dann kommen sie nicht in den Handel.

Von der Erdbeere bis zur Endivie, von Gemüsepaprika bis Eskariol geht der Weg dann gleich frisch auf den Müll.

Ziel ist es, Lebensmittel so zu verknappen, damit Russland unter den vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise verhängten Sanktionen leidet. Das feucht-kühle Augustwetter hat die Gurkenernte in Niederbayern explodieren lassen.

Was früher ein Grund zur Freude für die Bauern gewesen wäre, hat nun merkwürdige Folgen: Ein Großteil der Gurken musste vernichtet werden.

Die Folgen der Russland-Sanktionen

In früheren Jahren hat Russland Millionen Tonnen überschüssiges Obst und Gemüse aus der „EU“ importiert. Seit den Sanktionen ist Schluss damit. Präsident Putin hat einen Importstopp für Lebensmittel aus der „EU“ verhängt.

Und die „EU“ will nicht, dass Lebensmittel durch das Überangebot günstiger werden, sondern reagiert mit einem Lebensmittelvernichtungsprogramm.

Der „EU“-Kommissar für Landwirtschaft, der Rumäne Dacian Ciolos, hat als erstes den Pfirsich- und Nektarinenbauern Unterstützung zugesagt. Griechenland exportierte bislang 60 Prozent aller Pfirsiche nach Russland. Auch aus Italien, Spanien und Frankreich wurden bislang Massen von Pfirsichen und Nektarinen nach Russland exportiert. Und jetzt?

Millionen Tonnen von Pfirsichen und Nektarinen werden mit „EU“-Subventionen vernichtet.

Zeitgleich droht die „EU“-Kommission lateinamerikanischen Ländern mit »Konsequenzen«, wenn diese Russland mit Lebensmitteln beliefern.

Brüssel spekulierte darauf, dass die Versorgungsengpässe die russische Bevölkerung gegen Moskau aufbringen würden. Doch auf einem globalisierten Markt fanden sich sofort Ersatzanbieter, die schnell einsprangen: südamerikanische Staaten wie Brasilen, Argentinien, Uruguay, Chile, Ecuador oder Paraguay, aus denen Russland neben der Türkei, Israel, Marokko und ehemaligen Sowjetstaaten verstärkt beliefert werden soll.

Und nun fordert die „EU“, dass diese Länder Russland boykottieren und ihre Lebensmittel lieber ebenfalls vernichten als nach Russland zu liefern.

Die Südamerikaner lassen sich allerdings ebenso wenig wie die Türkei und andere Länder von den Drohungen aus der „EU“ beeindrucken.

Unsere Arbeitsplätze werden vernichtet

Welche Folgen diese Politik haben kann, sieht man derzeit am Beispiel Chinas. Die „EU“ hatte Peking gedroht, Russland nicht anstelle deutscher Maschinenbauer zu beliefern. China aber lässt sich von solchen Drohungen nicht beeinflussen und schließt derzeit langfristige Lieferverträge mit Moskau in all jenen Bereichen, in denen die deutschen Hersteller bislang führend waren.

Die Folgen werden die Deutschen zeitversetzt zu spüren bekommen: Arbeitsplätze im Maschinen- und Anlagenbau werden dauerhaft abgebaut werden und zumindest in Deutschland nicht wieder neu entstehen. Das freut die Chinesen.

Auch im Bereich der Lebensmittelproduktion sind die verheerenden Folgen der „EU“-Politik absehbar.

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kopp 34-14

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Runenkrieger11
23/08/2014 23:12

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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