Hundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs beschwören alle Politiker den Frieden.

Doch hinter dem Rücken der Bevölkerung bereiten sie sich schon wieder auf den nächsten Weltkrieg vor.

Wer Krieg führen will, der ist im Vorteil, wenn er sich langfristig vorbereiten kann. So weiß man in Hinblick auf Israel, dass die Vereinigten Staaten auf israelischem Gebiet mehrere geheime Waffendepots unterhalten, in denen schweres Kriegsgerät gelagert ist. Für den Fall, dass arabische Nachbarstaaten Israel einmal wieder überraschend angreifen sollten, müsste dann nicht – wie etwa im Jom-Kippur-Krieg 1973 – erst vom nächsten weit entfernten amerikanischen Militärlager per Luftbrücke US-Militärgerät herbeigeschafft werden.

Die USA könnten dann als Bündnispartner sofort Truppeneinheiten verlegen, welche vor Ort schon ihre eigenen Waffen haben. Nicht anders ist es in Europa. Es ist bekannt, dass die Vereinigten Staaten an Orten wie Ramstem oder Stuttgart große Garnisonen haben. Weniger bekannt sind jene Orte, wo Kriegsgerät in Geheimdepots lagert. Und diese Depots werden derzeit offenkundig für den nächsten Krieg neu aufgefüllt.

Nicht nur das: Die USA stationieren jetzt auch 200 neue Atomwaffen in Deutschland.

 

USA verlegen Panzer nach Norwegen 0,,1521909_4,00

Die amerikanische Fachzeitschrift Army Times ist unverdächtig, eine antiamerikanische Desinformationspostille zu sein. Es ist eine Zeitschrift, welche von US-Soldaten und Veteranen gelesen wird. Dort gab es im August 2014 einen langen Bericht über geheime Höhlensysteme, in welchen die US-Marines jetzt weit außerhalb von US-Stützpunkten in Europa neue Panzer einlagern.

Der Bericht (»Marines to load new prepositioning gear into Norway caves«) dokumentiert, dass ab Mitte August 2014 in klimatisierten Höhlen Norwegens jeweils 400 Militärfahrzeuge und 350 Container mit Rüstungsgütern eingelagert werden. Es handelt sich vor allem um Kampfpanzer des Typs MiA. Im Februar 2014 hatten die Amerikaner das früher dort eingelagerte Rüstungsmaterial angeblich zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder in Betrieb genommen und dann 3000 Fahrzeuge ausgemustert.

Das norwegische Höhlensystem ist demnach Teil des geheimen US-Militär-plans »Prepositioning-3« (PM3), bei dem weltweit an 36 Versorgungsstützpunkten Kriegsmaterial deponiert wird, damit die US-Truppen jederzeit sofort weltweit in einen möglichen neuen Krieg eingreifen können. Im März 2014 hatte in Norwegen die Übung »Cold Response 2014« stattgefunden, an der 16000 Soldaten aus 16 Nationen in Nordland und Troms teilnahmen.

Das alles ist die eine Seite, die andere: Es kommen neue Atomwaffen nach Deutschland.

Die USA hatten im März angekündigt, ihre Atomwaffen in Deutschland ab 2015 zu modernisieren. Dazu sollten in späteren
Jahren neue Kernwaffen des Typs B61-12 hier stationiert werden.

Bislang lagerten 20 Sprengköpfe der USA in Ramstein, künftig werden es etwa 200 sein.

Die Modernisierung des Atomwaffenarsenals kostet etwa sieben Milliarden Euro.

Für die Sicherung der alten US-Atomsprengköpfe wurden 110 Millionen Euro veranschlagt.

Die deutschen Steuerzahler tragen davon etwa ein Fünftel der Kosten.

Und: Wegen der Ukraine-Krise wird die Überarbeitung der US-Atomwaffen in Deutschland nun unter Hochdruck vorgezogen. Die Modernisierungsarbeiten sollen schon begonnen haben.

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kopp 34-14

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Senatssekretär FREISTAAT DANZIG

Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
!!!!!!!!!!!

Runenkrieger11
23/08/2014 23:12

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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