Vorwort:

wie regelmäßigen Lesern sicherlich noch in Erinnerung ist, hat deutschelobby von Beginn an vor der AfD gewarnt. Die AfD ist im Prinzip gleichzusetzen mit der Piratenpartei. Nicht inhaltlich!!!Aber vom plötzlichen Erscheinungszeitpunkt kurz vor einer wichitgen Wahl. Seinerzeit war es die Wahl in Berlin, bei der es im Vorfeld zu erwarten war, dass die PRO-Partei über die 5%-Hürde kommen wird…

Dann drohte die Bundestags-Wahl….und wie aus heiterem Himmel erschien die AfD…

Von Anfang an verriet sich Lucke durch entlarvende Äußerungen. Doch die Partei-Basis war bis heute nicht bereit, sich von diesem Vorsitzenden zu trennen.

Auch jetzt nicht, bei der Lucke sich erneut als Vasall der Merkel-Anhängerschaft zeigte und sich und die AfD als das zeigte, was sie ist: ein Ablenkungs-Konstrukt. Eine Stimmenfalle für sogenannte „Protestwähler“, die sonst „Gefahr“ liefen wirklich alternative Parteien wie PRO, Junge Freiheit oder Republikaner zu wählen. Oder auch die NPD, die sich angesichts dieses „feindlichen“ Umfeldes stets als die erfolgreichste Partei in der deutschfreundlichen Szene zeigte. Warum? Weil die NPD eine klare Line fährt: so und nicht anders!

Das nun auch die Junge Freiheit als eine Art AfD-Parteizeitung auftritt und ebenfalls den medialen Angriff gegen Putin und Russland unterstützt, ist schon eine sehr gefährliche Entwicklung. Hier scheint nun eine wichtige und seit vielen Jahren sich stets aufbauende Druck-Medie der konservativ-patriotischen Szene, in die völlig falsche Richtung zu entwicklen.

Deutschelobby hat bereits in seinem Artikel vor einigen Tagen darauf hingewiesen, dass sich der linksradikale Druck des Polit-Regimes erfolgreich zeigt.

Nicht nur bei der Jungen Freiheit…….

Eine weitere Punktesammlung des „Systems“ und seine Jagd auf alles pro-deutsche……..was sich ja auch in der Schließung von einigen informativen Blogs der Aufklärer-Aktivisten deutlich zeigt.

Wiggerl

.

Offener Brief an Dieter Stein. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT-Magazin

(Chronologie der AfD-Russland-Debatte)

Sehr geehrter Herr Stein,

warum decken Sie den Verrat von Bernd Lucke und anderer AfD-Europaabgeordneter an dem friedenspolitischen Grundsatzbeschluss des letzten AfD-Bundesparteitages in Erfurt? Warum nehmen Sie nicht zur Kenntnis, dass sich die erdrückende Mehrheit dieses Parteitages nach vielstündiger Debatte GEGEN Russland-Sanktionen ausgesprochen hat – und diese Mehrheit sich jetzt verraten fühlt durch Abgeordnete, die im Europaparlament zusammen mit CDU/CSU, SPD und Grünen FÜR Russland-Sanktionen abgestimmt haben? Wäre es nicht Aufgabe einer oppositionellen Zeitung, wofür die “Junge Freiheit” bis heute vielen gilt, die Liquidierung einer Oppositionspartei wie der AfD durch ihre eigene Führungsspitze kritisch zu kommentieren – anstatt diejenigen, die auf diesen Verrat aufmerksam gemacht haben, mit Hohn und Spott verächtlich zu machen?

Sie schrieben gestern Abend:

(Auszug Stein) Es ist für mich einfach schleierhaft, weshalb sich die AfD kurz vor den Landtagswahlen in eine überflüssige, hysterische, schwachsinnige Debatte um den „Rußland-Kurs“ verwickeln läßt. (…) Insbesondere über Facebook formiert sich aber seit einigen Tagen ein sich hysterisch überschlagender und aus teilweise dubiosen Motiven gespeister Shitstorm, bei dem Fanatiker gar den Rücktritt des AfD-Chefs Lucke fordern, wenn nicht sofort, jetzt und gleich irgendwelche Korrekturen in der Haltung zu Rußland in der Ukrainefrage vorgenommen werden. Hauptverstärker und Schlüsselfigur bei diesem idiotischen Dauergebrüll ist Jürgen Elsässer, der übrigens selbst seit einiger Zeit AfD-Mitglied sein soll und sich als unabhängiger Kritiker aufspielt. (Auszug Stein Ende)

Finden Sie es förderlich für diese notwendige Diskussion, wenn Sie die vielen von Lucke jetzt enttäuschten AfD-Mitglieder als “Fanatiker” abqualifizieren, die eine “hysterische, schwachsinnige Debatte” führen und sich im “idiotischen Dauergebrüll” verlieren, nur weil sie fordern, dass Lucke nach diesem Vertrauensbruch zurücktreten muss?

Ich kann damit leben, dass Sie mich als “Hauptverstärker” dieses Proteststurmes sehen – tatsächlich sehe ich es als Aufgabe von COMPACT an, oppositionelle Stimmen für den Frieden, in der AfD wie in jeder anderen Partei, nach Kräften zu bündeln und zu befördern. Eine “Schlüsselfigur” kann ich aber schon deswegen nicht sein, weil ich – anders als Sie aus trüben Quellen fischend behaupten – kein AfD-Mitglied bin. Dass Sie mich im folgenden auch noch persönlich als “linksradikales Irrlicht” angreifen und auf meine Biographie anspielen, spricht Bände über die Schwäche Ihrer Sachargumente.

Leser von sowohl COMPACT wie Junge Freiheit haben sicher gemerkt, dass unsere Positionen in Bezug auf Ukraine/Russland weit auseinander gehen. Tatsächlich gehört COMPACT zur Fraktion der Putin-Versteher – wie die Altbundeskanzler Schmidt, Schröder und Kohl, wie Handelsblatt-Chef Gabor Steingart und der Unternehmer Wolfgang Grupp. Wir alle argumentieren im deutschen Interesse und nicht, wie Sie im Nachäffen der Mainstream-Propaganda unterstellen, aus “Servilität” gegenüber Russland.

Sehr geehrter Herr Stein, Europa befindet sich in diesem Sommer am Abgrund eines Krieges – die gefährlichste Situation seit der Kuba-Krise 1962, vielleicht sogar seit 1945. Warum Menschen, die wie Bernd Lucke und Sie einst als Kritiker der etablierten Politik angetreten sind, nun mit dem Berliner Establishment den Schulterschluss üben und mit der Forderung nach Sanktionen Öl in das Feuer gießen, das in der Ukraine lodert, verstehe ich nicht.  Wollen Sie die JF, will Herr Lucke die AfD zum Beiboot der CDU/CSU machen? Welchen Sinn sollte das haben?

Ein engagierter Autor, der JF und COMPACT gemeinsam liest und früher wohl auch schon für JF geschrieben hat, hat mich vor einigen Tagen aufgefordert, mit Ihnen ein öffentliches Streitgespräch zur Russlandpolitik zu machen, er könne das arrangieren. Selbstverständlich habe ich zugestimmt und ihn gebeten, den Termin zu vereinbaren. Am 21. August schrieb er mir dann: “Zu meinem großen Bedauern ist die Junge Freiheit nicht bereit zu einem Gespräch mit Ihnen. Eine Begründung wurde mir nicht gegeben. Umso mehr danke ich Ihnen für Ihre Bereitschaft zur argumentativen Auseinandersetzung!” Man bedenke: Dieser gute Mann steht sogar Ihrer Russland-Position näher als meiner! Trotzdem sind Sie auf seinen Wunsch nicht eingegangen. Oder ist die Idee Ihnen gar nicht vorgetragen und schon von Ihrem Sekretariat abgelehnt worden?

Jedenfalls: Mein Angebot steht weiter. Lassen Sie uns diese Fragen offen und öffentlich und sachlich diskutieren – anstatt Ihrer ständigen Sticheleien auf Facebook.  Für den Frieden, für Deutschland, für den “Mut zur Wahrheit”!

In Erwartung Ihrer Antwort und

freundlichen Grüßen

Jürgen Elsässer

 .

Die entscheidende Frage lautet:

Wollen Sie die JF, will Herr Lucke die AfD zum Beiboot der CDU/CSU machen?

Die korrekte Antwort lautet:

Ja.

Die Alternative für Deutschland ist alles, nur keine Alternative für Deutschland. Ihre Führung ist alles, nur keine Opposition. Selbst wenn sie diesen Anspruch erhöbe, wäre das Babyface von Bernd Lucke bereits ein überzeugendes Dementi.

Die AfD hatte aus der Sicht ihrer Führungsspitze nie einen anderen Sinn als den, das enorme Unzufriedenheitspotenzial in Deutschland in harmlosen Bahnen zu kanalisieren und zu neutralisieren. Ich sage dies mit Bedauern, weil ich weiß, dass sehr viele anständige und fähige Leute große Hoffnungen in diese Partei gesetzt haben und sich aus aufrichtigen patriotischen Beweggründen für sie aufreiben. Ich kann diese Menschen nur auffordern, sich ihrer politisch korrupten Parteiführung zu entledigen.

Ob die Verantwortlichen der Jungen Freiheit den Kurs der AfD aus lauterer Überzeugung, das heißt aus Mangel an politischem Urteilsvermögen unterstützen, kann ich nicht beurteilen. Es gilt aber in unseren gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen als offenes Geheimnis, dass die Aussicht, genauer: die bloß vermeintliche Chance auf gesellschaftliches Avancement, die Hoffnung auf Zugehörigkeit bzw. Rückkehr in den Kreis der politischen und gesellschaftlichen Eliten (und bestünde diese Rückkehr bloß in der gelegentlichen Teilnahme an einer so fragwürdigen Veranstaltung wie dem ARD-Presseclub) für die Verantwortlichen des Blattes ein starkes Motiv darstellt, eine eventuell vorhandene bessere politische Einsicht zu ignorieren.

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http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/08/23/junge-freiheit-chef-deckt-luckes-verrat-an-der-afd/

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Eurabien
Eurabien
24/08/2014 07:25

Seit Lucke AfD Islamkritiker in den Dreck gezogen hatte ,war für mich die AfD gestorben . Auch wenn in dieser Partei viele gute Leute sind ,mussten sie mit ansehen das die AfD – Cameron und seinem moslemisch-isamischen Abgeordenten aus England den Islam in Europa mit fördern . Auch den Kniefall vor der islamischen Gemeinde in Deutschland von der AfD hat mich schon vorher abgeschreckt . Auch den Rausschmiss eines Islamkritiker in der AfD war der Beweis . Und es soll mir keiner sagen ,das die AfD DAS AUS TAKTISCHEN Gründen getan hat . Nein, auf die Spielchen falle ich nicht… Weiterlesen »

Arcturus
24/08/2014 03:13

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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