85 neue „Flüchtlinge“ sollen künftig im Landkreis Rostock unterkommen – monatlich. Jedoch sind die Plätze in den „Asylbewerberheimen“ bereits restlos ausgebucht und nun stellt sich die Frage, wohin mit den Neuankömmlingen.

Kühlungsborns Bürgermeister Rainer Karl (parteilos) hatte indes einen grandiosen Einfall: die „Asylanten“ sollen einfach in den Ferienwohnungen hofieren. Diese stünden außerhalb der Saison ohnehin leer. Und sollten sich die Besitzer der Ferienwohnungen weigern – vielleicht, weil sie die Wohnung in der nächsten Saison wieder vermieten und nicht von Grund auf sanieren wollen – dann warnt der Bürgermeister schon mal vor:

„Im Zweifel könnten wir Wohnungen sogar beschlagnahmen lassen.“

Da werden sich die „Asylanten“ sicherlich freuen und äußerst dankbar zeigen, direkt aus den Höllen des Bürgerkrieges an den idyllischen Ostseestrand. Und wenn dann kommendes Frühjahr wieder Touristen vor der Tür stehen, werden sie sicherlich bereitwillig ihr liebgewonnenes neues Zuhause räumen, genau wie ihresgleichen bspw. in der Berliner Gerhart-Hauptmann-Schule.

Bisweilen wird die Ausländerbehörde in Bad Doberan von den zusätzlichen „Asylanten“ profitieren, denn um die vielen Fälle bearbeiten zu können ist dringend neues Personal notwendig. Wenn schon sonst an allen Ecken und Enden in der Verwaltung gespart wird ist es doch beruhigend zu wissen, dass für die wirklich wichtigen Anliegen noch immer ausreichend Ressourcen vorhanden sind.

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