Im August 2014 haben radikale Muslime dem Amerikaner James Foley, der angeblich Journalist war, den Kopf abgeschnitten. So zumindest lautet die offizielle Version. In Wahrheit war alles ganz anders.

 

In den vergangenen Tagen wurde vielen Menschen an vielen Orten der Welt der Kopf abgeschnitten. Die Medien haben davon keine Notiz genommen. In Ägypten wurde vier Ausländern auf der von vielen Touristen besuchten Halbinsel Sinai der Kopf abgeschnitten. Kein Wort dazu in deutschsprachigen Medien.

In Kenia wurde einem Autofahrer der Kopf abgeschnitten. Auch in Libyen hat man einem Ausländer den Kopf abgeschnitten. Die Täter filmten sich und stellten das Video stolz ins Internet.

Es gab keinen Aufschrei. Völlig anders war es, als dem Amerikaner James Foley james-foleyder Kopf abgeschnitten wurde. Plötzlich berichteten alle Medien. Offenkundig war James Foley ein ganz besonders wertvoller Mensch – ein Journalist. Doch da gibt es etwas, das uns die Medien dazu verschwiegen haben.

Die vielen Legenden der CIA

In der Welt eines Durchschnittsbürgers ist ein Journalist ein Mensch, der für eine Zeitung, einen Radiosender oder das Fernsehen berichtet. Wer so denkt, der vergisst, dass viele im Ausland arbeitende »Journalisten« in Wahrheit nur Journalistendarsteller sind und (auch) für Geheimdienste arbeiten. Da draußen gibt es Massen, vor allem amerikanischer »Medien«, die bei näherer Betrachtung vor allem aus Geheimdienstbudgets finanziert werden und nichts anderes als Tarnorganisationen für geheimdienstliche Propagandaabteilungen sind oder waren.

Dazu gehören Radio Free Europe,
Liberty, Radio Free Asia, Radio Sawa, Radio Marti, die Voice of America, die Zeitungen Cambodia Daily, Burma Daily, Kabul Weekly und die Prager Zeitung Lidove Noviny. Vor allem die CIA ist aufs Engste mit amerikanischen Medien verzahnt. Der frühere CIA-Chef Richard Helms arbeitete auch als Reporter für die US-Nachrichtenagentur United Press International. Und die renommierten US-Zeitungen International Herald Tribune, die New York Times und die Washington Post verschaffen CIA-Mitarbeitern Legenden, damit die CIA ihre Mitarbeiter als angebliche »Journalisten« in Krisen- und Kriegsgebiete schicken kann, um gefahrlos Informationen aus erster Hand zu sammeln.

Verheerender noch: Die CIA unterhält ein Netzwerk von »Nachrichtenagenturen«, »Informationsbriefen« und »Denkfabriken«, welche rund um die Welt nichtsahnende »echte« Journalisten mit US-Propagandain-formationen füttern. Seit Jahrzehnten schon weiß man, dass viele renommierte amerikanische Zeitungen eng mit der CIA Zusammenarbeiten. Dazu gehören etwa: TIME Magazine, Christian Science Monitor, Newsweek, Washington Post, Miami Herald, Washington Star und Saturday Evening Post.

Der im August 2014 getötete amerikanische Journalist James Foley arbeitete angeblich als freier Mitarbeiter für die in Boston ansässige Internet-Nachrichtenagentur Global Post. Und was verbirgt sich hinter dieser Global Post? Sie wurde 2009 von einem großen Unbekannten finanziert, der 8,9 Millionen Dollar (6,7 Millionen Euro) Startkapital gab. Dafür bekam er gerade einmal 400 zahlende Abonnenten – aber eine gute Tarnung für weltweite »Recherchen« von »Journalisten«. James Foley tauchte danach für die Global Post überall dort auf, wo die CIA verdeckte Operationen durchführte.

In Libyen wurde er 2011 für sechs Wochen von der Armee festgenommen, weil der libysche Geheimdienst ihn als amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter enttarnte. Die CIA kaufte ihn dann frei.

Als der libysche Staatschef Gaddafi im August 2011 gestürzt wurde, da reiste James Foley sofort wieder nach Libyen und begleitete amerikanische Sondereinheiten, die den libyschen Rebellen Tipps zur Ergreifung Gaddafis gaben. Rein zufällig war James Foley als einer von weltweit nur zwei »Journalisten« vor Ort, als Gaddafi im Oktober 2011 gefangen genommen und sofort getötet wurde.

Lange Zeit war unklar, wie es sich die kleine Internet-Nachrichtenagentur Global Post leisten konnte, Reporter wie James Foley von Kriegseinsatz zu Kriegseinsatz zu schicken. Denn Foley wechselte wie selbstverständlich vom libyschen zum syrischen Bürgerkrieg und begleitete dort rein zufällig ständig syrische »Rebellen«, die von der CIA finanziert und mit Waffenlieferungen unterstützt wurden.

James Foley, der schon in Libyen wegen seiner CIA-Verbindungen aufgeflogen war, wurde im November 2012 von Islamisten in Syrien verschleppt. Die Islamisten forderten hundert Millionen Dollar (75,7 Millionen Euro) Lösegeld.

Fast zwei Jahre gaben die Entführer den USA Zeit. Und dann töteten sie ihn.

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kopp 36-14

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Solist
06/09/2014 07:37

Gerfälschte Foley, Sotloff “Enthauptungs”-Videos: Im israelischen Geheimdienst-Büro der US-Regierung für betrügerische Stunts mit dem gleichen Körper an genau der gleichen Stelle gemacht Posted on September 4, 2014 by Anders Siehe Nachtrag zu diesem Artikel… http://new.euro-med.dk/20140904-gerfalschte-foley-sotloff-enthauptungs-videos-im-israelischen-geheimdienst-buro-der-us-regierung-fur-betrugerische-stunts-mit-der-gleichen-figur-an-genau-der-gleichen-stelle-gemacht.php — Mehr Mystik um “IS(IS)´Hinrichtung” von Steven Sotloff http://new.euro-med.dk/20140905-mehr-mystik-zur-hinrichtung-von-steven-sotloff.php — Zu Foley hatte ein analysiertes Video mal andersweitig verlinkt, was u.a. zeigte, das es ein Fake war. Stumpfe Klinge, kein Blut. Dieses Video wurde gelöscht, „Dieses Video wurde entfernt, weil seine Inhalte gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube verstoßen.“ Nachdem es ZUVOR „nur“ wegen den „Inhalten“, als anstößig und ab 18, mal solllte bestätigen oder abbrechen.… Weiterlesen »

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