Wochenrückblick…..paz37-14


Immer die anderen / Wie wir die AfD doch noch stoppen wollen, wie die Grünen die Bio-Bauern zur Strecke bringen, und wo das Geld herkommt

paz

Zum Schluss mussten noch mal alle ran, ein regelrechter Volkssturm wurde mobilisiert, um das scheinbar Unvermeidliche doch noch abzuwenden: den Einmarsch der AfD in zwei weitere Landtage. Die „Lindenstraße“ zog ebenso mit in den heroischen Endkampf wie die „Heute-Show“, die Gewerkschaften liegen ohnehin schon seit vielen Monaten erschöpft im Schützengraben. Nun tauchte auch noch Mitteldeutschlands evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann an der Panzersperre auf und warnte per Radio-Interview vor der neuen Partei.

So viel Mut, so viel Tapferkeit war selten. Es steht aber auch einiges auf dem Spiel. Die „Alternative“ will nicht nur am Euro-System rütteln, sie will auch Einwanderungskontrollen und stellt sich sogar gegen die grüne Energiewende, für die doch heute alle sind. Alle? Na ja, fast alle.

Dass grau-grimmelige Atombonzen, Kohlekraftqualmer oder Russengas-Agenten an der Energiewende herummäkeln, daran haben wir uns gewöhnt. Denen hört sowieso keiner mehr zu. Doch plötzlich vernehmen wir irritierende Störgeräusche aus einer ganz anderen, völlig unerwarteten Richtung.

Aus Eckernförde hören wir, dass dort der erste Bio-Hof vor dem Ruin steht und zwar wegen – Sie glauben es nicht – der grünen Energiewende! Wie das? Die Sache ist ebenso simpel wie grotesk: Aufgrund der märchenhaften Einspeisevergütung stiegen konventionelle Landwirte massenhaft auf den Anbau von „Energie-Mais“ um. Die Mais-Monokulturen verschandeln bereits großflächig die einst vielfältigen Agrarflächen. Die Ernte wird nicht wie früher als Silage ans Vieh verfüttert, sondern zur Biogasproduktion benutzt.

Die Energiewende
ist wie ein peinlicher
Bekannter, mit dem
keiner mehr gesehen
werden will

So ein Energie-Bauer kann ordentlich Geld verdienen, weshalb er viel höhere Pachtzinsen zahlen kann. So jagten die Nachbarn dem Bio-Bauern nach und nach das Pachtland ab, auf dem er 1986 in die grüne Zukunft aufgebrochen war. Nun ist Essig, denn der Bio-Bauer kann den öden Industrie-Mais selber nicht anbauen, dann wäre er ja kein Bio-Bauer mehr.

Seine Frau ist sich sicher, dass die Grünen das bestimmt nicht gewollt haben. Und die in Kiel mitregierende Partei beeilt sich denn auch klarzustellen, dass das „Erneuerbare Energien-Gesetz“ (EEG) ein Bundesgesetz sei.

Ja, das ist es wirklich. Aber welche Partei war dort vor anderthalb Jahrzehnten mit an der Macht und hat das EEG damals auf den Weg gebracht? Ja? Genau: die Grünen.

Mittlerweile haben sich die Berliner Parteien darauf geeinigt, das EEG wie einen peinlichen Bekannten zu behandeln. Niemand will mit dem in der Öffentlichkeit gesehen werden, nicht einmal der zuständige Minister Sigmar Gabriel. Der ließ sich unlängst mit den Worten vernehmen: „Die Energiewende steht kurz vor dem Aus. Die Wahrheit ist, dass wir auf fast allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben. Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“

Das hat er bei einem Treffen von Solarfirmen erzählt, ganz schön harter Tobak. Mutig? Wie man’s nimmt. Mit dem Zitat im Rücken kann sich der listige Gabriel später wunderschön herausmogeln, wenn uns die „Energiewende“ so richtig um die Ohren fliegt und wir im Dunkeln sitzen: „Seh’n Se, hab ich doch damals schon gesagt!“

Die Grünen haben es da nicht ganz so leicht. Sie haben aber dennoch einen Weg gefunden, wie sie Abstand zwischen sich und ihr Geschöpf bringen. Nicht die grüne Energiewende sei schuld am heraufdämmernden Desaster, behaupten sie, sondern deren „mangelhafte Umsetzung“. Umsetzung durch die anderen, versteht sich.

Auch nicht schlecht. An solch durchtriebenen Wendungen kann man ablesen, dass altgediente Grüne wie Jürgen Trittin ihr Handwerk nicht auf der Klippschule gelernt haben, sondern in den beinharten Kaderschmieden westdeutscher Kommunistengruppen. Die Kommunisten haben nicht bloß reiche Erfahrung darin, wie man eine Volkswirtschaft planwirtschaftlich an die Wand fährt. Sie wissen auch, wie sie die Verantwortung für das Fiasko jedes Mal gewitzt auf andere schieben. Bei ihnen waren das dann immer die „Imperialisten“, die „Kapitalisten“ oder, bei Stalin sehr beliebt, „trotzkistische Verschwörungen“.

Diese Taktik bewahrt die Roten nicht nur davor, für die Folgen ihres Tuns haftbar gemacht zu werden. Es befreit sie überdies von der Qual, aus eigenen Fehlern auch nur irgendetwas lernen zu müssen. Und siehe da: Die grüne Energiewende ist erneut ein durch und durch planwirtschaftliches Projekt. Sie folgt also genau jenem Muster, mit welchem die einst weltweit führenden Technologieregionen Mitteldeutschlands bis 1989 in modernde Industrieruinen verwandelt wurden.

Für die armen Bio-Bauern wäre es die Rettung, wenn man die übermäßigen Milliarden-Subventionen für die Einspeisung Erneuerbarer Energien einfach wegschmölze, denn am freien Markt konnten sie mit den Konventionellen noch halbwegs konkurrieren. Doch wer so denkt, hat das mit den Kaderschmieden nicht auf dem Schirm. Dort hat man für jedes von der Planwirtschaft geschaffene Problem auch eine planwirtschaftliche „Lösung“. Die Grünen in Kiel überlegen, die staatlichen Subventionen für Bio-Landbau anzuheben. So hat man das in der DDR auch gemacht: Wenn’s nicht mehr weiterging, wurden eben mehr Mittel hineingepumpt, statt zu lernen und die ganze Richtung in Frage zu stellen. Am Ende waren alle Mittel erschöpft.

Nichts lernen kann übrigens richtig Spaß machen: Auch um die Deutschen zu ärgern, hat Frankreichs Präsident Hollande seinen erbärmlich gescheiterten Ex-Finanzminister Pierre Moscovici nun für das Amt des EU-Währungskommissars nominiert. Der Erzsozialist Moscovici glaubt, man müsse nur genug Schulden machen, dann springe die Wirtschaft von allein an. Schulden hat er gemacht, in atemberaubendem Tempo und monströser Höhe. Resultat: Die französische Wirtschaft ist noch tiefer in den Keller gesaust. Wer ist schuld? Die Deutschen natürlich, wegen ihres „Spardiktats“, sagt Moscovici.

Spardiktat? Wenn’s das gegeben hat, hat sich der rote Franzose einen feuchten Dreck drum geschert. Wie kann aber etwas, das man gar nicht gemacht hat, Folgen haben? Egal: Die anderen sind schuld, in diesem Fall die Deutschen. Moscovici ist eben ein echter Sozialist.

Also noch mehr Schulden machen, weil wir durchs Schuldenmachen schließlich in die Krise geraten sind und es daher doch auf der Hand liegt, dass nur weitere Schulden uns da wieder heraushelfen können. So die Logik.

Spinnen die denn völlig? Nicht ganz: Moscovici und Genossen glauben nämlich, dass sie die Schulden zwar machen, die Deutschen sie aber später zurückzahlen. So wird denn doch wieder ein Schuh draus.

Andere Ökonomen gehen indes längst einen Schritt weiter. Sie schlagen vor, dass EZB-Präsident Mario Draghi jedem EU-Bürger einfach zehntausend Euro schenkt, frisch aus der Notenpresse. Bislang ging die Kohle ja immer an die Banken, und die haben sie derart gehortet, dass jetzt eine Bank der anderen sogar Strafzinsen aufbrummt, wenn die ihr was leiht.

Ja, das wäre doch schön, zehntausend für jeden! Das gäbe eine Party! Mahner warnen, dass das nur ein Strohfeuer entzünde, nach kurzer Zeit wäre alles vorbei. Na und? Dann pumpt Draghi eben die nächsten zehntausend hinterher. Haben wir 1923 doch auch so gehalten. Bald waren alle Deutschen Billionäre. Andere Bedenkenträger warnen indes, die „Geld aus dem Zylinder“-Aktion könnte den Menschen ersichtlich machen, dass ihr „Geld“ nur Klopapier ist, das man beliebig von der Rolle ziehen kann. Das sollten wir in der Tat lieber nicht riskieren. Solche Wahrheiten müssen unter Verschluss bleiben.

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paz 37-14



Kategorien:Audio, Wochenrückblick

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1 Antwort

  1. Heute Nachmittag ,werden deutsche Politiker wiedermal unser Deutsches Volk beschmutzen .
    Da gehe ich jede Wette ein .

    Staatsdemo im Paralleluniversum
    Steh auf
    Nie wieder Judenhass
    Kundgebung
    http://www.pi-news.net/2014/09/m-paulwitz-staatsdemo-im-paralleluniversum/
    Schaut wer dort alles vertreten ist ,alles Deutschhassende Politiker und Zentralrat der Muslime dürfen auch nicht fehlen .
    http://www.tagesspiegel.de/meinug/kundgebung-am-brandenburger-tor-aufstehen-gegen-antisemitismus/

    Niemals werden diese Vertreter sagen wer auf Deutschlands Strassen Judenhass verbreitet .
    Sie werden niemals die Moslems anprangern ,sondern es wieder mal unserem Deutschen Volk unterjubeln .
    Es schreit so zum Himmel ,es ist unfassbar .
    Was haben die Moslems geschrien ,“ Juden in Gas “ “ Wo ist Hitler “

    Gauck ,Merkel ,Joschka Fischer ,Gabriel ,Steinmeier usw usw

    Die Demo ist vom Zentralrat der Juden veranstaltet . Der Zentralrat der Juden der keine Gelegenheit auslässt und das schon Jahrelang gegen unser Deutsches Volk zuhetzen .
    Bis jetzt hat der Zentralrat der Juden Vorsitzenden HerrGraumann nicht gesagt das Moslems den Judenhass wieder zum Leben gerufen haben .
    Denn im Koran steht es ,schwarz auf weiß !
    Judenhass ist im Islam erwünscht genauso wie den Christenhass ,Buddistenhass und Atheistenhass und alle diese muss man töten . Mohammed ist ihr Vorbild und wer dies nicht befolgt wird abgeschlachtet .

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