Der pensionierte ARD-Korrespondent Detlef Kleinert begann seine berufliche Laufbahn beim Bayerischen Fernsehen. Er war unter anderem Südosteuropakorrespondent der ARD.

Im nachfolgenden Artikel, der auch in der Wiener Zeitung Die Presse erschien, nimmt er kein Blatt vor den Mund.

Er fragt, warum Christenverfolgung akzeptiert wird.

Auf dem Tahrir-Platz in Kairo kündete ein Transparent: »85 Millionen wollen die Anwendung der Scharia«. Rund 10000 Salafisten hatten sich versammelt, um die strikte Befolgung des Koran in der Verfassung zu verlangen. Was dies in der Praxis bedeutet, hat ein Terrorist erläutert, nachdem er mit anderen 60 Katholiken im Irak ermordet hatte:

»Ihr Christen seid alle >Kafara< (Ungläubige), wir können nicht gleichzeitig mit euch existieren!« So kommt es, dass weltweit rund 100 Millionen Christen verfolgt, gedemütigt und – in letzter Konsequenz -auch ermordet werden.

Vor allem in islamischen Ländern: Je strenger der Koran ausgelegt wird, desto unbarmherziger ist die Vertreibung, der mörderische Terror.

Der Koran und der Christenhass

Die erfahrene Islamwissenschaftlerin Rita Breuer sagt: »Antichristliche Propaganda muss man in den meisten muslimisch geprägten Ländern nicht mehr hinter vorgehaltener Hand äußern, sie ist salonfähig und gehört vielerorts geradezu zum guten Ton.« Daraus folgt laut Breuer: »Gleichberechtigung nicht muslimischer Bürger kann es in einem explizit islamisch geprägten Staatswesen nicht geben.«

Denn wo die Scharia regiert, haben Nichtmuslime alles Recht verloren: »Ein islamisch geprägtes Staatswesen ohne religiöse Diskriminierung hat es noch nie gegeben.« Rita Breuer erklärt den islamischen Christenhass auch theologisch.

Sure 4, Vers 171 sagt unzweideutig: »Jesus, der Sohn der Maria, ist der Gesandte Allahs.« Der Religionsgründer der Christen, Gottes Sohn, kann und darf natürlich nicht göttlicher sein als Mohammed, der ja »nur« ein Mensch war.

Der Glaube an Jesus Christus stellt damit das gesamte islamische Religionsgebäude infrage. Deshalb werden die »Götzendiener« – so Sure 9, Vers 17 – »im Feuer ewig verweilen«. Da ist nichts von jener Barmherzigkeit, die der muslimische Autor Mouhanad Khorchide im Islam zu erkennen glaubt.

Und wenn er meint, heutige Muslime müssten den Koran im historischen Kontext betrachten, dann mag dies für gebildete Muslime in westlichen Ländern durchaus gelten. Dort aber, wo der Islam als Staatsdoktorin gilt, herrschen andere Grundsätze. Zum Beispiel in der Türkei, wo es eine Religionsfreiheit allenfalls theoretisch gibt.

Rita Breuer: »In der nominell laizistischen Türkei ist eine geradezu hysterische Verfolgung christlicher Mission und dessen, was man dafür hält, zu beobachten.«

2007 wurden im osttürkischen Mala-tya zwei zum Christentum konvertierte Türken und ein deutscher Prediger »grausam abgeschlachtet«. Kein Sonderfall, denn im islamischen Schariarecht ist Apostasie -also der Abfall vom islamischen Glauben

– ein todeswürdiges Verbrechen.

In vielen islamischen Ländern droht Apostaten auch
heute noch die Todesstrafe, anderswo rufen die »barmherzigen« Vertreter des Glaubens zur Lynchjustiz auf. Während aber in der westlichen Welt gerade die Kirchen Toleranz predigen und einige Theologen von einem »Dialog auf Augenhöhe« schwafeln, findet in der islamischen Welt ein Klima der Feindschaft immer mehr Anhänger. Breuer: »Die Welle der Re-Islamisierung der islamischen Welt und der erneuten Politisierung der Religion gleicht einem schleichenden Gift für das interreligiöse Klima und wirkt sich erheblich zum Nachteil der Christen aus.«

Im innerislamischen Disput haben sich
nicht die Liberalen durchgesetzt, sondern die radikalen Islamisten. Keine Frage, dass dies auch Auswirkungen auf die verschiedenen Strömungen des Islam in der westlichen Welt hat. Und nicht zu vergessen: Der hierzulande geführte Scheindialog hilft den bedrohten Christen in der islamischen Welt nicht, sie sind auf eine klare Position der westlichen Kirchen angewiesen. Deshalb erscheint es als Realitätsverweigerung, wenn Theologen – so in der Katholischen Kirche in Wien – immer wieder ein positives und idealisiertes Bild des Islam zeichnen.

Nur, weiß Rita Breuer: »Diesen angeblich wahren Islam gibt es nicht.« Im Gegenteil, die Hetze gegen Christen nimmt zu, auch bei uns.

»Auch wenn die aktiv militanten Muslime eine Minderheit sind, ist die passive Akzeptanz der Gewalt sehr hoch.«

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kopp 40-14

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Seperatus
Seperatus
06/10/2014 20:11

Der Koran, diese Handlungsanweisung fürs Töten fordert in Sure 9,30 die Anhänger dieser Teufelsreligion auf den Christen Hälse abzuschneiden. „Schlagt ihnen auf den Hals.“ Schöne Aussichten für die Gutmenschen und fetten Bundesbürger. Das wird schon bald geschehen.

Eurabien
Eurabien
05/10/2014 09:12

Wieviele Deutsche sind schon von Moslems getötet worden . Wieviele Europäer sind in Europa getötet worden .Wieviel Buddisten sind getötet worden . Das Schlachten hat doch schon vor vielen Jahren begonnen ,es wurde nur von den Gekauften Presse und Medien -Häuser verschwiegen . Wenn die Moslems in Europa die Mehrheit bilden ,dann erwartet Euern Kinder und Enkeln der Tod ,dann sind die angeblichen friedlichen Moslems nicht mehr friedlich . Denn in den Moscheen wird tagtäglich gegen alle NichtMoslems gehetzt : “ Tötet Alle Ungläubigen ,wo immer ihr sie trefft “ Was sagte ein angebliche moderne Muslime “ Wenn wir an… Weiterlesen »

Runenkrieger11
05/10/2014 00:20

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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