An der Demonstration gegen Salafisten rund um den Kölner Dom nahmen am Sonntag unzählige tausend Menschen teil. Formiert wurde der Widerstand von der seit vielen Monaten stark wachsenden Gruppe »HoGeSa« (Hooligans gegen Salafisten). Was sich in der Domstadt zusammengebraut und teilweise entladen hat, war das Produkt einer langjährigen politischen Fehlleistung, bestehend aus falsch verstandener Toleranz und linksideologisch verblendeter Ignoranz.

 

Nicht nur Fußballfans strömten am Sonntag zu Tausenden in die Kölner Innenstadt, um sich der rasant ansteigenden Anzahl an Salafisten und der damit einhergehenden Terrorgefahr sowie Islamisierung Deutschlands entgegenzustellen.

Die linksdominierte Presselandschaft schäumt vor Angst und Wut und versucht, den Massenprotest in der Hauptsache als einen Aufmarsch rechtsgerichteter Hooligans und rechtsextremer Ausländerfeinde abzuqualifizieren. Auch die vielen Deutschlandfahnen sind den linksgerichteten Schreiberlingen ein Dorn im Auge. Die Berichterstattung folgt den bestens bekannten Schemata − auch den Hitlergruß wollen einige Berichterstatter entsprechend gesehen haben.

Die Polizei berichtet hingegen über die Demonstration etwas sachlicher:

»Mehrere tausend Anhänger der Vereinigung ›Hooligans gegen Salafisten‹ (HoGeSa) haben heute (26. Oktober) in der Kölner Innenstadt gegen Salafisten demonstriert. Während der Versammlung kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen mit mehreren Verletzten.

Gegen 15 Uhr versammelten sich mehrere tausend Teilnehmer zunächst friedlich auf dem Breslauer Platz, um dort lautstark ihre Parolen zu skandieren. Unmittelbar nach Beginn des Aufmarsches der HoGeSa um 15:33 Uhr kam es im Bereich der Turiner Straße zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen.

Die zum Großteil stark alkoholisierten und aggressiven Demonstranten griffen anschließend Einsatzkräfte mit Gegenständen und Feuerwerkskörpern an. Die Polizei ging in der Turiner Straße und später am Breslauer Platz mit Schlagstock, Pfefferspray und Wasserwerfer gegen Gewalttäter vor. Mit Beginn der Ausschreitungen erklärten die Organisatoren die Versammlung für beendet.«

Bilanz des Einsatzes: 44 verletzte Polizisten und 17 Ingewahrsamnahmen sowie Sachschäden an mehreren Einsatzfahrzeugen der Polizei. Ähnliches vermelden Polizeibehörden teilweise auch nach sogenannten »Hochrisikospielen« in der Bundesliga.

Auch im Verhältnis zu den gewaltsamen Mai-Demonstrationen der letzten Jahre eher ein Routineeinsatz für die leiderprobten Polizeibeamten.

Dennoch ist auch dieser gewaltvolle Nachmittag äußerst bedauernswert und zu verurteilen – spiegelt allerdings auch einmal mehr die Wut wider, die sich bei einigen Protestlern über Monate und Jahre zu dieser Thematik angestaut hat.

Was uns der Mainstream dazu mehrheitlich verschweigt, ist die Vorgeschichte zu diesem Massenprotest – ein gefährlicher Gärungsprozess, den die Politik über viele Jahre aus falsch verstandener Toleranz und linksideologisch verblendeter Ignoranz schlicht ignoriert hat.

Das alternative Medienportal blu-News berichtet zum mutmaßlichen Hintergrund ausführlich:

»Als sich radikal-islamische Salafisten um Sven Lau und Pierre Vogel im August 2010 im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken aggressiv breitgemacht und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hatten, verhielt sich der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) völlig passiv; er räumte zwar ein, dass die Salafisten gefährlich seien, sagte aber zu den Vorgängen in Mönchengladbach kein Wort und mied die Stadt ängstlich.

Die Gefahrenabwehr überließ er zwei Bürgerinitiativen, die sich ein ganzes Jahr lang unermüdlich engagierten und damit zumindest die Anführer der Salafisten wieder aus ihrer Stadt vertreiben konnten. Unterstützung aber bekamen die Bürgerinitiativen von ihm nicht, im Gegensatz zu anderen Politikern redete er nicht einmal mit deren Vertretern. (…)

Als Pierre Vogel und Sven Lau am 8. Februar Mönchengladbach mit Hilfe einer großen Kundgebung »zurückerobern« wollten, provozierten sie die Menschen am Niederrhein damit, dass sie diese am Alten Markt, einem Wahrzeichen der Stadt, abhalten wollten. Gegen den Protest der CDU erfüllte die Verwaltung der damals noch von einem SPD-Oberbürgermeister regierten Stadt den beiden Salafisten diesen Wunsch.

Der bereits damals unter Terror-Verdacht stehende Sven Lau trieb es jedoch zu weit: Als er mitten auf dem Alten Markt Sprüche wie: »Früher standen hier Günter Netzer und andere Borussia-Spieler, heute stehen wir hier« losließ, flogen plötzlich Flaschen in seine Richtung. Lau, der, wie blu-News berichtete, von der Mönchengladbacher Justiz nie etwas zu befürchten hatte, erbleichte sichtlich.

Die Flaschen kamen von aufgebrachten Borussia-Fans, die daraufhin sofort von der Polizei abgedrängt und eingekesselt worden sind. Hunderte Mönchengladbacher konnten jedoch für einen kurzen Moment deutlich sehen, dass ein als gefährlich eingestufter Salafist, der sich bis dato in ihrer Stadt faktisch alles erlauben konnte, zum ersten Mal Angst gezeigt hatte.«

Der Ursprung der Bewegung könnte indes zeitlich noch etwas weiter zurückreichen, wie blu-News weiter berichtet:

»Aber der Wunsch nach Selbstjustiz dürfte bei einigen Mönchengladbacher Fußball-Fans bereits Jahre früher entstanden sein: Nachdem der radikale Muslim Arid Uka am 2. März 2011 am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten erschossen und einen schwer verletzt hatte, wurde nur einen Tag später öffentlich, dass er virtuelle Kontakte zu den Mönchengladbacher Salafisten hatte, unter anderem zu Lau.

Obwohl die Rheinische Post sich entschieden hatte, das ihren Lesern zu verschweigen, sprach es sich in Mönchengladbach sofort herum, womit die Salafisten in einer propagandistischen Defensive waren.

Die ›Rettung‹ für die radikalen Jünger Allahs kam aber vier Tage später in Form einer Gruppe von Borussia-Fans, die, stark alkoholisiert, mit lautstarken Sprüchen wie ›Salafisten raus‹ und ›Deutschland den Deutschen‹ am Karnevalssonntag an der Salafisten-Moschee vorbeizog. Nur wenig später schlugen rund 15 Salafisten auf einen am Boden liegenden und somit wehrlosen Borussia-Fan brutal ein, ein Salafist sogar mit einer Eisenstange.

Sven Lau aber veröffentlichte noch am gleichen Tag im Internet ein Video, in dem er von einem ›Mordanschlag durch Neo-Nazis‹ auf sich gesprochen hat. Damit war Ukas Anschlag wieder vergessen, die Zeitungen der Stadt folgten Laus Darstellung und gewährten den Salafisten damit eilfertig die Rolle der Opfer.«

Es steht selbstredend außer Frage, dass unangebrachte Parolen wie »Wir wollen keine Salafistenschweine« Wasser auf die Mühlen der politisch linksverorteten Gegner der Protestteilnehmer sind.

Auch war zu erwarten, dass sich vereinzelte Gruppen rechtsgerichteter Parteien und Verbände unter die Protestler mischen, um die Bewegung für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren.

Aus der Kundgebung eine bürgerkriegsähnliche Straßenschlacht von 4.500 gewaltbereiten Rechtsextremen gegen 1.300 Polizisten herbeizuschreiben, wie es einige Maistream-Medien gerade tun, ist sicherlich genauso unangebracht wie das gefährliche Potential der Demonstrationsteilnehmer zu unterschätzen.

Sollte die Gruppe künftig weiter in der Stärke der letzten Wochen und Monate anwachsen, dann könnte an dem nächsten Massenprotest dieser Gruppe bereits eine fünfstellige Anzahl an Demonstranten teilnehmen. Die Politik wäre sicherlich gut beraten, die Sorgen, Nöte und Ängste auch dieser Menschen ernst zu nehmen. Zu erwarten ist dies allerdings nicht.

Die mächtige »Vereinigte Linke« in Deutschland wird diese Menschen vermutlich nach dem Muster mit dem Umgang der britischen Verantwortlichen mit der English Defence League weiter kriminalisieren und in die tiefrechte Ecke drängen, um ungehindert mit der »Nazikeule« schwingen zu können.

Die ersten Ausläufer sind aktuell in der Berichterstattung der willfährigen Medien sowie aus den Stellungsnahmen linker Gewerkschaftler und Politiker bereits erkennbar. Das wiederum dürfte der Gruppe um die Initiatoren der »HoGeSa« weiteren Zulauf bescheren.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/koeln-massenproteste-gegen-salafisten.html

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Nordhesse
Nordhesse
28/10/2014 19:42

HoGeSa in die Parlamente! Wir brauchen Leute die für unsere Interessen einstehen!

Arkturus
28/10/2014 06:28

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

jojo471160
28/10/2014 05:59

Das Beste ist diesen Demagogen einfach keine Beachtung mehr schenken. Der Widerstand wird wachsen und das ist reine Notwehr. Alle Webcams wurden abgeschaltet, also handelte es sich um ein geplante Aktion. Die Reaktion der „Presse“ sendet klare Signale.

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