Nürnberg – . Das meldete jetzt die Bundesagentur für Arbeit. Danach entstanden im Zeitraum vom Juli 2013 bis Juli 2014 insgesamt 528000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. 44 Prozent davon gingen an ausländische Personen. 38 Prozent wurden mit Frauen besetzt.

Für 17 Prozent wurde ein männlicher deutscher Bewerber eingestellt.

Ein Trend, den Statistiker schon seit längeren beobachten. „Sowohl Zuwanderer als auch inländische Frauen sind die Gewinner des Beschäftigungsaufbaus auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Heinrich Alt vom Vorstand der Bundeagentur. Seine lächerliche Erklärung: Es liege unter anderen an der guten Qualifikation und Motivation von Frauen und Ausländern.

F.H.

Der stille Mann der-alte-mann-und-das-meer_heike-dehm

Gott sei Dank, es geht ja nur um die deutschen Normalmänner. Dass nur noch jeder fünfte neugeschaffene Arbeitspatz an einen von ihnen geht? Wen kümmert das?

Ja, wenn das weibliche Geschlecht betroffen wäre – dann würden Kanzlerinnen und Ministerinnen, Feministinnen und Gleichstellungsbeauftragte mit ihrer Empörung die Republik zum Erzittern bringen.

Ähnlich lautstark wäre das Echo, wenn ausländischen Mitbürgern die Verliererrolle auf dem Arbeitsmarkt zugewiesen würde. Heerscharen von Wohlmeinenden würden dafür sorgen.

Aber wie gesagt, es handelt sich ja nur um den deutschen Normalmann. Der leidet still, kämpft schweigend auf dem Arbeitsmarkt, um dann, wenn er einen Job hat, mit seinen Steuern die Haupteinnahmequelle des Staates zu bilden. Niemand anderer auf der Welt meldet so viele Patente an, wie der deutsche Normalmann.

Seinen Fleiß bezahlt er unter anderem mit einer geringen Lebenserwartung. Durchschnittlich sechs Jahre geringer als bei der Frau fällt sie aus. Aber wen kümmert das?

Es geht ja, Gott sei Dank, nur um den deutschen Normalmann.

von Frank Horns

paz 14-44
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Runenkrieger11
30/10/2014 08:39

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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