Der Weltklimarat (IPCC) betreibt keine Forschung, keine Wahrheitssuche.

Er wurde von den Vereinten Nationen 1988 begründet mit dem Auftrag, die Literatur speziell nach Arbeiten zu durchforsten, die den „Treibhauseffekt“ bestätigen.

Er arbeitet auf Bestellung, um vor den Klimagipfeln das nötige „Klima der Angst“ zu erzeugen.

An den Grundaussagen von 1990, dass das Wetter immer extremer werde, hat sich nichts geändert, wohl aber an der Schuldzuweisung. Es ist völlig unredlich und gemogelt zu sagen: „Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat gesprochen“, um dann plakativ zu fordern: „Wollen wir unseren Planeten noch retten, müssen wir alle umdenken.“

Das klingt schön, ist aber eine Aufforderung zum Denkgehorsam, ein Abgesang an eigenständiges Denken, dessen Fundament mit der Aufklärung und Immanuel Kants Imperativ „sapere aude“ gelegt wurde.

Wir müssen nicht „umdenken“, nein, wir müssen im Gegenteil lernen, wieder den Mut zum Selber-Denken aufzubringen!

Da der „Treibhauseffekt“ bis heute nicht nachgewiesen werden konnte und dies auch, weil ein theoretisches Hirngespinst, nie sein wird, wird die Klimawandelkeule munter geschwungen.

Der „Klimawandel“ ist völlig natürlichen Ursprungs und nicht „menschengemacht“.

Ihn gab es bereits, lange bevor der „nackte Affe“ die irdische Bühne betrat. Die Erdgeschichte gibt davon beredt Zeugnis, so auch die Kohlevorkommen auf Grönland und Spitzbergen.

Als Wladimir Köppen 1900 die erste Weltklimakarte zeichnete, benutzte er nur Kartierungen der Vegetation, die ein gutes Spiegelbild des herrschenden Wetters ist. Wohl daher wurde die IPCC-Botschaft so abgefasst, um zu verschleiern, dass das Klima kein Akteur ist, sondern vom Wetter abhängt und nicht umgekehrt.

Wer mithin den Klimawandel als „menschengemacht“ bezeichnet, müsste den Nachweis führen, dass der Mensch das Wetter macht. Doch so ein Beweis fehlt.

Der Mensch kann das Wetter nicht schützen; er muss sich vor dem Wetter schützen. Täglich wird uns über die Wetterberichte die Ohnmacht vor dem Wetter klar vor Augen geführt.

Der Weltklimarat erdreistet sich, eine klimatische Geschichte der Zukunft zu schreiben, als wäre es eine Geschichte der Vergangenheit. Welch eine Hybris! Dabei kann er nicht einmal das Auf und Ab des Klimas der Vergangenheit erklären. Er ist, eine Folge der Säkularisierung, gefesselt von dem Glauben an die Machbarkeit der Dinge.

Aber das Wetter ist nicht machbar! Und dies möge auch so bleiben. Erst die empirische Wetterkunde führt über die Statistik zur Klimatologie. Der Weg führt vom konkreten Wetter zum abstrakten Klima, einem „Ding an sich“, das keine Existenz hat. Mag auch ein munterer Fortschrittsglauben den IPCC beflügeln, der Glaube an ein „Paradies auf Erden“ mit einem ewigen „Wetter- und Klimagleichgewicht“ ist ein Irrglaube ebenso wie der an den Einfluss der Menschen auf das Wetter.

Die Energie, die die Allgemeine Zirkulation in Bewegung setzt und das Wetter steuert, stammt von der Sonne. Die Schwankungen der Intensität der Sonnenstrahlen auf die sich drehende Erde erzeugen die unterschiedlichen Wetterregime, den Wechsel der Jahreszeiten.

Darauf hat die Menschheit keinen Einfluss, wie die Klimageschichte beweist.

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Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 46/14 vom 15.11.2014
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