Unabhängig vom Ausgang des Referendums in der Schweiz wollen immer mehr „EU“-Staaten ihr Gold heimholen. Derweilen macht Deutschlands größtes Geldinstitut den Notenbanken den Vorschlag, das Gold Gold privater Anleger anzukaufen. Kein schlechtes Geschäft, zumal der Goldpreis in den vergangenen Monaten ständig nach unten manipuliert wurde.

In den Mainstream-Medien wurde die Nachricht nur am Rande erwähnt, obwohl sie doch eine Reihe von Fragen aufwirft: Die niederländische Zentralbank hat in den vergangenen Wochen rund 122 Tonnen ihrer Goldbestände von New York nach Amsterdam überführen lassen.

Man reibt sich verdutzt die Augen: Da lässt ein kleines „EU“-Land in relativ kurzer Zeit 122 Tonnen Gold über den großen Teich transportieren, während die Bundesbank es im vergangenen Jahr gerade einmal schaffte, fünf Tonnen des deutschen Staatsgoldes zurückzuholen – fünf von insgesamt 1536 Tonnen.

In diesem Jahr sollen angeblich 30 bis 50 Tonnen überführt werden. Offiziell wird diese Rückführung in Raten mit »logistischen Problemen« begründet. »Logistische Probleme«, die unsere Nachbarn offensichtlich nicht haben. Die nationalen Goldreserven der Niederlande machen rund 615,5 Tonnen aus. Jeweils ein Drittel davon wird nun in Amsterdam und New York gelagert, der Rest in Kanada und Großbritannien.

Die Chance wurde nicht genutzt

Die niederländische Nationalbank spricht von einer vertrauensbildenden Maßnahme. Doch immer dann, wenn Vertrauen aufgebaut werden muss, ging es zuvor verloren. Die Rückholaktion der niederländischen Zentralbank reiht sich dann auch ein in mehrere ähnliche Aktivitäten in Europa mit dem Ziel, zumindest große Teile der in den USA gelagerten Goldreserven wieder in die Heimatländer zu überführen und dort zu lagern.

Dahinter steht zum einen der berechtigte Verdacht, das in New York gelagerte ausländische Staatsgold könnte nicht mehr oder nicht mehr im ursprünglichen Umfang vorhanden sein.

Große Zweifel das die US-Amerikaner das bei ihnen gelagerte Gold jemals wieder im vollen und originalen Zustand herausgeben.

»Wer glaubt im Ernst, dass wir die Herausgabe des Goldes in einer ernsten Krise erzwingen könnten? Schon heute – in Friedenszeiten – nehmen Boykotte und Erpressungen in der westlichen Welt wieder zu«, stellt der Schweizer Nationalrat Luzi Stamm goldrichtig fest. Die Eidgenossen hatten nun Gelegenheit, die Nationalbank einerseits zu verpflichten, ihre Goldreserven in der Schweiz zu lagern, und andererseits 20 Prozent ihrer Vermögensreserven in Gold zu unterhalten.

Diese Chance wurde nicht genutzt. Nicht zuletzt wohl, weil eine Allianz aus Nationalbank, Geschäftsbanken und der einflussreichen Finanzpresse kräftig Stimmung gegen die Goldinitiative machte. Dabei sind die Schweizer doch gebrannte Kinder. Offenbar unter massivem Druck aus den USA verkaufte ihre Notenbank ab Mai 2000 über vier Jahre lang insgesamt mehr als die Hälfte ihrer Goldreserven zu Tiefstpreisen.

Während die niederländische Notenbank bereits handelte und sich die Bundesbank einstweilen mit geringen Mengen des in den USA gelagerten Goldes abspeisen lässt, wächst in Frankreich der Druck, die ausländischen Goldreserven zurückzuführen.

Zuletzt war es Marine Le Pen (sie könnte die nächste französische Staatspräsidentin werden), die entsprechende Forderungen an die Pariser Zentralbank richtete. Auch in Österreich formieren sich einflussreiche Kräfte, die für die Heimholung der zum großen Teil im Ausland gelagerten Goldreserven plädieren.

So lügt die Bundesregierung

Derzeit verfügt Österreich über rund 280 Tonnen Gold. Anfang der 1990er-Jahre waren es noch über 600 Tonnen, doch dann begannen die Finanzminister Edlinger (SPÖ) und Grasser (FDÖ), im großen Umfang Gold zu verkaufen, um die klamme Staatskasse aufzubessern. Immerhin sahen sich Nationalbank und Rechnungshof nun veranlasst, die in den Tresoren der Bank of England gelagerten Goldreserven zu prüfen.

Allerdings besteht ein erheblicher Unterschied zwischen Österreich und Deutschland: Der größte Teil des österreichischen Goldes wird in London und in der Schweiz verwahrt. Ein Großteil des deutschen Staatsgoldes hingegen befindet sich in der offenkundigen Verfügungsgewalt der US-amerikanischen Fed. Professor Max Otte, ein Wirtschaftswissenschaftler, der Klartext spricht, sagt zu alledem: »Im Januar 2013 verkündete die Bundesbank, dass sie 674 Tonnen Gold von der amerikanischen Fed zurückholen werde.

Ein Jahr später musste man in einer Pressenotiz beigeben: von den 84 Tonnen, die man bereits zurückgeholt haben wollte, hatte man bislang nur 37 bekommen.

Und nur fünf Tonnen stammten aus Beständen der Fed. Tyler Durden arbeitet den Fall auf der unkonventionellen, aber angesehenen Website zerohedge.com heraus. Zunächst gab es ziemlich fadenscheinige Gründe, warum die Goldtransporte so langsam erfolgen.

Einmal war es laut Bundesbank einfacher, die Goldbestände aus Paris zu transportieren. Zum anderen hätten diese Goldbestände schon die erforderliche Standardform, während die US-Barren noch hätten umgeschmolzen werden müssen. Dann gab die Bundesbank auf.

Nun kamen die wahren Gründe ans Tageslicht. Norbert Barthle, der haushaltspolitische Sprecher der Union im Bundestag, sagte, dass man das Gold in Amerika lasse. Es gebe absolut keinen Grund, Amerika zu misstrauen.

Keinen Grund, Amerika zu misstrauen? Irak? Lybien? Ukraine? NSA? Amerika ist eine Großmacht und handelt wie eine, ganz im Sinne des ersten modernen Geschichtsschreibers Thukydides, der den Peloponnesischen Krieg und das Verhalten der Athener mit einfachen, klaren Worten beschrieb: >Die Starken machen, was sie wollen, und die Schwachen erleiden, was sie müssen.< Es geht hier doch gar nicht um Vertrauen, sondern um nationale Handlungsspielräume im Sinne Deutschlands und Europas!

Das Gold ist nur eine von vielen Maßnahmen, mit denen Deutschland und Europa abhängig und gefügig gemacht werden.

Und Deutschland ist ja nicht das einzige Land. Auch die Schweiz war eine Gefahr für die amerikanische Weltherrschaft. Die Schweizer Banken wurden in den letzten Jahren faktisch >angeschlossen< und zu Erfüllungsgehilfen des amerikanischen Fed degradiert. Das ging sehr schnell: Es wurden einfach einige schweizerische Bankenvorstände in den USA verhaftet, mit der Begründung, dass sie amerikanisches Recht gebrochen hätten. Danach kapitulierte die Schweiz, und das Bankgeheimnis-eine der wichtigsten bürgerlichen Freiheiten – existiert auch dort nicht mehr. (…) Europa wird in die absolute politische Abhängigkeit getrieben. Man kann auch sagen, dass es unterworfen wird. Die neuen Informationstechnologien machen Kontrolle und Herrschaft in einem Ausmaß denkbar, das vor 20 Jahren noch keiner zu erträumen wagte. Und da soll Gold eine schlechte Kapitalanlage sein?«

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augenauf2013
08/12/2014 10:01

Wenn es wieder Deutsche, und richtige Deutsche gibt die eine Staatsangehörigkeit haben, und diese nicht freiwillig mit der Annahme eines Namens = Firma abtreten. http://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__17.html
Erst dann gibt es wieder Deutsche die das Recht auf das Gold haben, bzw. es zurück zu fordern. Wenn es jetzt zurück geliefert werden würde, würden sich die die es liefern Strafbar machen.

Senatssekretär FREISTAAT DANZIG

Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
Ja und das, obwohl der Obama doch die Menschen von Sklaverei und Rassisnmus fernhalten wollte, siehe, das er den Deutschenhass gegen seine Kriegsfeinde Nummer Eins aufrecht erhält und Lügner, Betrüger und Mörder einstellt, in seine Terrosismus-Abwehr! Glück, Auf, meine Heimat!

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