GOTT SCHÜTZE DEUTSCHLAND

Frei gedacht

Eva Herman…von Eva Herman

es war ein mächtiges Schwingen, das unser Land in der Weihnachtszeit erfüllte. Die Sorge der Menschen, ihr Land zu verlieren, treibt nun viele an. Sie schließen sich zusammen und gehen auf die Straße, viele fragen sich zunehmend, wie ihre Zukunft werden soll. Ist es ihnen zu verdenken? Wohl kaum.

Das Schwingen ist nicht, wie gerne öffentlich behauptet, ein übler Vorgang, sondern es ist eine Art Weckruf, der nun offenbar auch jene erreicht, die bislang noch fest schliefen. Sie hatten sich nicht um die zahllosen Symptome gekümmert, die schon jahrzehntelang ihr Umfeld veränderten, hatten sich meist zufrieden gegeben mit den Erklärungen sogenannter Volksvertreter, die immer häufiger merkwürdige Entscheidungen trafen.

Es ist nicht gerecht, wenn nun behauptet wird, all jene, die zunehmend die Straßen füllen, seien Extremisten. Wer sagt, man solle mit Gewalt gegen sie vorgehen, ignoriert, dass sie meist friedlich sind.

Wie Pilze sprießen alle möglichen Gruppen aus dem Boden, um jene Menschen zusammenzuschließen, die die unkontrollierte Öffnung Europas, ebenso Deutschlands, für Fremde fürchten.

Ist diese Sorge unbegründet? Aber nein. Ist diese Entwicklung überraschend? Mitnichten.

Alles gehört zum großen Spiel. Die Empörung der Medien, der inzwischen tägliche Tadel der Politikdarsteller, die gespielte Entrüstung öffentlicher Personen. Alles läuft wie am Schnürchen, der Plan wird abgearbeitet. Verstehen kann dies nur, wer sich im Klaren darüber ist, welches Ziel schon vor langer Zeit ins Auge gefasst wurde.

Dieses Ziel ist zu unbegreiflich, als dass es wirklich wahr sein könnte. Und doch gibt es genügend Belege. Wir erinnern uns an Markierungspunkte vor langer Zeit, in prunkvollen Schlössern wie Versailles oder Potsdam wurden die Weichen für die Zukunft umgestellt. Hier saßen einst Sieger zu Gericht, die den Verlierer abstraften, ihn weitgehend entmündigten.

Wir wollen an dieser Stelle nicht über Schuld und Gründe sprechen, Kilometer von Bücherreihen wurden hierzu vollgeschrieben, bis heute wird dafür bezahlt. Nein, nur die Auswirkungen betrachten wir, damit verstanden wird, welche Entwicklungen es sind, die uns heute so verändern.

Und wohin die Reise gehen wird, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Die Geschichte unseres Landes, wird sie einst Beispiel dafür sein, wie tief ein Volk erst sinken musste, bevor seine Bewohner aus der Narkose erwachten?

Ein Beispiel auch dafür, wie leicht eigentlich eine planmäßige Charakterwäsche funktioniert, um die Mentalität einer ganzen Gesellschaft nachhaltig zu verändern?

Heute sind keine Kriege mehr vonnöten, wenn ein Land zerstört werden soll, es gibt wahrlich subtilere Methoden.

Wer sich in der Vergangenheit wunderte über so manche innen- und außenpolitische Entscheidung, wer sich verzweifelt fragte, ob nur er alleine zu erkennen schien, welche verheerenden Fallbeile über uns aufgehängt wurden, wer auch in den Berichten von Zeitung und Fernsehen seine Empfindung, seine wachsende Befürchtung, nie bestätigt sah, sondern im Gegenteil, unerklärliche Vorgänge akzeptieren sollte, die er jedoch nicht akzeptieren konnte und wollte, der war auf dem Weg des Erkennens.

Nicht zu einem einzigen Thema fiel ihm der Missstand auf, sondern zu nahezu allen: Geldsystem, Wirtschaftsverzweigungen, Familien- und Sozialpolitik, sämtliche Maßnahmen, welche uns moderner werden lassen sollten.

Die Abschaffung der Werte, die Abwendung von Moral und Ethik, die sich wie selbstverständlich dann in die folgenden Generationen grub, die heute kaum noch etwas wissen können von Tugendhaftigkeit und Charakterstärke; der fehlende Zugang zum Volksgut, zur eigenen Kultur und Tradition: Verwundert riebe sich jener Kandidat seine Augen, der nach einer etwa 50-jährigen Abwesenheitspause sich wieder einfinden sollte in diesem Land: Es existiert nicht mehr. Doch was nützt auch das Erkennen all der Symptome?

Wie ein dunkler Fluch lastet Druck auf dem Land, welcher ersticken will, was an lichten Fünkchen noch aufsteigen möchte.

Wer nicht mehr stolz sein darf auf seine Wurzeln, wer sich wegducken muss, wenn nur seine Herkunft genannt wird, wer nicht mehr aufschauen darf mit dem bebenden Wunsch auf den Lippen: Gott schütze mein Land, wer immer wieder an seine „Schuld“ gemahnt wird, die er jedoch nie beging, wer von früh an lernt, viele Feinde zu haben, und wenig Verständnis bekommt, der muss anders werden, er muss sich verändern.

In der Kinderpsychologie gehört es zum Grundwissen: Ein Kind braucht Liebe, Zuwendung, Verständnis. Jeder Mensch ist darauf angewiesen, dass man ihn fragt, wie es ihm gehe, dass er sich erklären kann für sein Empfinden und sein Verhalten, dass er ernst genommen wird. Ein vorsätzliches Wegwischen dieser Bedürfnisse richtet Schäden in der Seele an, tiefgehende Schäden, die man kaum noch heilen kann. Eine Kollektiverziehung in diesem Sinne muss verheerende Folgen nach sich ziehen.

Nein, die wachsenden Proteste und Demonstrationen sind vielmehr als nur ein einziges politisches Problem.  Es ist der Stau an Enttäuschung, Schmerz und Existenzangst welcher sich nun Tag für Tag zunehmend Bahn bricht, das Unverständnis vieler Gutwollenden in dem allmählichen Erkennen der Unfreiheit.

Wer auf einen Topf, in dem hoher Druck herrscht, einen Deckel hält, der braucht viel Kraft. Denn mit dem Anwachsen der inneren Unruhe verstärkt sich die Wirkung: Eines Tages fliegt der Deckel weg, egal, wer ihn noch festzuhalten sucht. Schon hebt er sich hin und wieder, trotz der schweren Gewichte, die man darauf gelegt hat.

Es ist eine alte Geschichte: Der Mensch muss offenbar erst durch tiefe Täler wandern, seine Seele muss erheblich erschüttert werden, er muss in große Not kommen, bis seine innere Sehnsucht nach dem Licht der Wahrheit endlich erwacht. Noch geht es vielen Menschen in unserem Land zu gut, sie haben – im Gegensatz zu einem großen Teil der restlichen Welt – noch genügend zu essen und zu trinken, ihr Fernseher lässt sich allabendlich einschalten. Mehr brauchen sie nicht.

Doch wir befinden uns in der Zeit der raschen Veränderung, was gestern noch als sicher galt, hat heute schon keinen Bestand mehr, was gestern zur selbstverständlichen Existenz zählte, kann morgen schon stürzen. Viele Menschen spüren es nun. Die Sorge treibt sie an, lässt ihre Seele bluten wie eine wachsende Wunde.

Kalt ist es geworden in Deutschland, das morphogenetische, dunkle Feld, welches sich über uns ständig erweitert, lässt kaum noch Licht herein.

In Fesseln liegen viele Seelen, in Ketten so manche Wahrheit: Ein Volk stirbt.

Wer in diesen besinnlichen Tagen zu einem Gebet findet, den Konsumzwang für einige Momente ausblenden und sich der inneren Empfindung zuzuwenden in der Lage sieht, der möge nicht nur für sich und seine Lieben bitten.

Sondern er denke auch an sein gebeuteltes Land, einst Vorbild in der Welt, welches nun gebunden darniederliegt.

Er gebe – nur für einen Moment – alle Kraft in den innigen Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit.

Keinen fremden Feind haben wir zu fürchten, sondern nur unsere eigene Schwäche.

GOTT SCHÜTZE DEUTSCHLAND……………….

von Eva Herman

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gibt es da noch etwas hinzuzufügen?

Eva Herman ist eine Widerstandskämpferin und Aufklärerin der unser höchstes Lob gilt.

Wir danken Eva Herman für die große Liebe die sie ihrer Heimat und ihrem Land entgegenbringt.

Wir hoffen das sich einst ihre aufgewachten Landsleute daran erinnern und ihr ein ehrenvolles Denkmal setzen.

Danke,

Wiggerl

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Eric der Wikinger
14/01/2015 01:08

Hat dies auf Grüsst mir die Sonne… rebloggt.

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