Was wird aus Pegida?

Jan 30, 2015

in bestimmten Bereichen Deutschlands ist ein Pilz weit verbreitet. Ein Pilz, der ein bestimmtes Milieu bevorzugt, um sich ausbreiten zu können.  Im Volksmund wird er „Spaltpilz“ genannt.

Dort, wo er auftritt, macht er seinem Namen alle Ehre: Er spaltet Menschen und Gruppen voneinander, legt Strukturen lahm, sorgt für Unmut und Unbehagen. Der Spaltpilz hat sich vor allem das konservative, das klassisch „rechte“ Milieu ausgesucht. Hier trifft er auf die besten Voraussetzungen, sich rasant auszubreiten.  Hier trifft er auf Hochmut, Selbstüberschätzung und Größenwahn. Ein idealer Nährboden!

 Auch die so hoffnungsvoll gestartete „Pegida“ ist nun von ihm befallen. Der Befall dürfte schon einige Wochen alt sein, aber seine Früchte treten erst jetzt zu Tage. Zu spät, um noch etwas zu retten? Wir werden sehen. Sollten wir uns die Frage stellen, wie es soweit kommen konnte? Oder besser noch: War dieses vorläufige Ende überhaupt vermeidbar gewesen?

 Wir, die wir schon seit längerem am Stuhl der maroden Politikerkaste sägen, wissen sehr wohl, dass diese noch wehrhaft ist. Wir wissen, woher die Schläge kommen, wie sehr sie schmerzen können und wie zerstörerisch sie mitunter sind. Wir haben uns inzwischen ein dickes Fell angelegt und schmerzlich gelernt, auch mal etwas auszusitzen.

 Für Lutz Bachmann, Kathrin Oertel und ihre Mitstreiter waren das alles ganz neue Erfahrungen, die sie erst sammeln mussten – und das im Schnelldurchlauf.

Merkel und ihre Gefolgschaft bekamen Schweißperlen auf der Stirn und boten alles auf, was an Medienmischpoke, Grönemeyers, Kaisers, Jauchs und Gaucks greifbar war. Brachial schlugen sie auf Bachmann und Oertel ein. Eine unbeschreiblich große Front baute sich vor der Pegida auf, bestehend aus Medien, Politikern, Künstlern, Prominenten.

 Der auf dem Pegida–Team lastende Druck war gewaltig und vielleicht mit der Situation in einem U-Boot vergleichbar, das nach einem erfolgreichen Abschuß auf Tauchfahrt geht und nun die Einschläge der feindlichen Wasserbomben erwartet. Nichts für schwache Nerven und nur eine Frage der Zeit, bis der erste durchdreht…

 Aber egal – was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich für den Augenblick nicht ändern. Was also wird nun aus Pegida? Alles aus und vorbei?

 Mit Sicherheit nicht! Pegida geht weiter. Erstmalig ist es einer kleinen Gruppe gelungen, zehntausende Unzufriedene zu mobilisieren und auf die Straße zu bringen. Auch der Unmut in Teilen der Bevölkerung bleibt. Die politische Hemmschwelle derer, die Woche für Woche auf die Straße gegangen sind, ist gesunken, und die Verhältnisse im Lande werden die Leute früher oder später wieder auf die Straße treiben. Diese Geisteshaltung verbindet in Deutschland hunderttausende Menschen miteinander und wird sich früher oder später auch bundesweit durchsetzen.

 Warten wir es ab und bleiben wir Pegida!

 Mit freundlichen Grüßen

 Lars Seidensticker

 Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns telefonisch unter: 030 – 66 40 84 14

Bürgerbewegung pro Deutschland

[post@pro-deutschland.net]

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Senatssekretär FREISTAAT DANZIG

Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
Kein zu Hause, keine Ziele! Plünderer haben auch nur Gruetze im Kopf, siehe, es Allen Recht zu machen, arm und Besitz los, dann auch ohne Bestattung,………….!

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