Der Ermittlungsbericht zur Geiselnahme von Sydney liegt vor: Eine dreifache Mutter starb, der Cafébesitzer wurde regelrecht hingerichtet

16 Stunden nahm Moslems Man Haron Monis Unbenanntim Lindt-Café in Sydney mehr als 20 Geiseln. Er war kein unbeschriebenes Blatt: Seine Akte bei der Polizei ist dick. Er hätte unter Beobachtung stehen müssen.

Der Täter schoss ohne Vorwarnung in den Hinterkopf

Auch zum brutalen Tod des Café-Managers Johnson machte das Gericht detaillierte Angaben: Demnach zwang der Geiselnehmer den 34-Jährigen dazu, sich in dem Café auf den Boden zu knien, kurz nachdem einigen Geiseln die Flucht gelungen war. Dann schoss er ihm ohne weitere Vorwarnung in den Hinterkopf.

Das Untersuchungsgericht will seinerseits zudem die Motive des Geiselnehmers genauer prüfen. Monis hatte seine Geiseln gezwungen, über Stunden eine islamische Flagge ins Fenster des Cafés zu halten, außerdem hatte er behauptet, die Miliz Islamischer Staat (IS) stehe hinter dem Angriff.

Der Ermittler Gormly sagte dazu am Donnerstag, bislang sehe es danach aus, dass Monis „keinen Kontakt“ zu der Dschihadistengruppe gehabt habe. Außer den Aussagen der überlebenden Geiseln sollen auch Video- und Tonaufnahmen, Einträge in sozialen Netzwerken und Anrufe, die während der Geiselnahme getätigt wurden, Licht ins Dunkel bringen.

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http://www.welt.de/politik/ausland/article136894456/Islamist-toetet-Geisel-mit-Schuss-in-den-Hinterkopf.html?wtmc=nl.rstpolitik

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Arkturus
01/02/2015 06:43

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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