Unter anderem wandte er sich dagegen, die Unterschiede zwischen Christentum und Islam zu verwischen, und erklärte, der Islam gehöre nicht zu Deutschland.

Dafür wird Olaf Latzel Olaf Latzelvon Medien, linksgrünen Politikern und sogar der eigenen Kirchenleitung als „Hassprediger“ und „geistiger Brandstifter“ angefeindet. Auch die Staatsanwaltschaft hat sich in diese Phalanx eingereiht und ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Die Methode von Latzels Kritikern ist simpel. Anstatt seine Aussagen in ihrem Sinnzusammenhang wiederzugeben, picken sie sich einzelne Passagen und Satzteile heraus und präsentieren sie als Beleg für seinen angeblichen religiösen Fundamentalismus.

Darüber jedoch verlieren die Empörten, auch die in der evangelischen Kirche, kein Wort. Ihr Lamento richtet sich nur gegen Latzels weitaus weniger scharf vorgebrachte Kritik an anderen Religionen, deren Ansehen ihnen offensichtlich wichtiger ist als das einer christlichen Konfession.

Und wann eigentlich wird die Staatsanwaltschaft ermitteln, wenn in Moscheen fortgesetzt der Dschihad propagiert wird?

Alles ein mieses Spiel.

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 Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 06/15 vom 07.02.2015
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