»Pack Deine Sachen, hau ab, morgen kommen die „Asylanten“.« Mit dieser SMS flog laut dem jüngsten Bericht der Augsburger Allgemeinen eine Frau aus ihrer Wohnung in Dillingen (ca. 50 km von Augsburg entfernt) und hatte eine Woche lang kein Dach über dem Kopf. Dabei ist es unerheblich, ob die betroffene Frau laut den Aussagen ihres Vermieters mit den Mietzahlungen angeblich nicht immer hinterher kam, denn dass diese zutiefst unwürdige und aus reiner Profitgier getriebene Praxis sich nun immer mehr ausbreitet, zeigt auch ein anderer Fall vom letzten November im baden-württembergischen Herbrechtingen, wo sämtlichen Mietern per Einschreiben gekündigt wurde, um 200 „Flüchtlingen“ Platz zu machen.

 

Ende September 2014 wurde 30 Mietern eines Wohnheims in Osnabrück gekündigt, weil die Stadt Wohnungen für „Kriegsflüchtlinge“ brauchte. Der Vermieter war so »nett« und setzte eine großzügige dreiwöchige Frist zum Auszug, was er jedoch zurücknehmen musste und hinterher als einen »Fehler« darstellte. Die Stadt Osnabrück hält sich natürlich an die gesetzlich geregelte dreimonatige Kündigungsfrist: »Wir halten uns natürlich an die gesetzlichen Vorgaben und machen auch keinen Druck auf die Mieter«, versicherte die Stadträtin Rita Maria Rzyski. Oh, wie gnädig von der Frau Stadträtin, »keinen Druck auf die Mieter« auszuüben.

 Dass die Leute dabei teilweise neue Schulden für den Umzug aufnehmen bzw. nicht unerhebliche, zusätzliche Kosten stemmen müssen, interessiert die Kommunen anscheinend wenig. Vom ganzen privaten und beruflichen Stress, der mit einem ungewollten und ungeplanten Umzug verbunden ist, ganz zu schweigen. Hier werden lange ansässige Menschen einfach woanders hin vertrieben und ihre Lebenssituationen auf den Kopf gestellt.

 Andernorts werden Familienferienstätten beschlagnahmt, denn lokale Freizeit- und Kulturangebote braucht der Deutsche auch nicht mehr. Und solche Praktiken finanzieren wir natürlich mit unseren Steuergeldern…

 In den meisten Fällen kommt die Stadt bzw. der Landkreis für die Mietkosten auf und zahlt willigen Vermietern, die »Platz schaffen«, sogar rund 250 Euro pro Kopf, laut der Augsburger Allgemeinen.Wenn wir von einer durchschnittlichen Monatsmiete in Höhe von 500 Euro ausgehen und ein Vermieter seine Wohnung beispielsweise einer vierköpfigen „Flüchtlingsfamilie“ zuweist, so erhält er von der Stadt 1000 Euro im Monat (vier mal 250 Euro). Individuelle Nebenkosten und Strom mal außen vor, ist das eine 100-prozentige Steigerung gegenüber den vorigen marktüblichen Mieteinnahmen. Demnach ist es kein Wunder, wenn Immobilienbesitzer und Investoren hier eine neue Goldgrube für sich entdeckt haben (in manchen Fällen werden zwischen 19 und 25 Euro pro Kopf und pro Tag bezahlt).

 300 000 Obdachlose im eigenen Land

 Vor dem bitteren Hintergrund, dass wir allein im so reichen Deutschland rund 300 000 Obdachlosehaben (darunter mehr als 30 000 Kinder), ist die Aufnahme ganzer „Flüchtlingsströme“ nicht nur völlig ungerechtfertigt, sondern von schier aberwitziger Absurdität gekrönt. Hält dieser angefangene Trend an, scheint diese Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren in einen neuen Gipfel der Perversion und eines gewollt geschaffenen Chaos samt Bürgerkriegen zu münden.

 Diese Politik und der Menschenhandel mit den „Flüchtlingen“ spielen sich in ganz Europa ab. Das ist also kein rein deutsches Problem. Wenn man das zu Ende denkt, so möchten die Herrschenden in den eigenen Ländern noch mehr Obdachlose und gar vertriebene Einheimische hervorbringen. DiePro-Kopf-Pauschale, welche den Vermietern als finanzieller Anreiz geboten wird, wird dafür sorgen, dass sich normale Leute eine Wohnung schlichtweg nicht mehr werden leisten können und Familien zunehmend gezwungen sein werden, wieder zusammenzuziehen, um gemeinsam die hohen Mietkosten zu stemmen.

 Bereits letztes Jahr forderten unsere Politdarsteller die Bürger im Land auf, „Flüchtlinge“ in ihren Häusern und Wohnungen aufzunehmen – auf eigene Kosten selbstverständlich. Unter diesen »hellen Köpfen« tat sich auch der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt mit seinem Aufruf hervor:

»Nach meiner Erfahrung sind sowohl der verfügbare Wohnraum (häufig werden Gästezimmer vorgehalten) als auch die materiellen Voraussetzungen (Übernahme der Beherbergungskosten) vieler Bürger unseres Landes so beschaffen, dass eine Aufnahme von Gästen organisatorisch wie finanziell keine wesentliche Last darstellen würde. Mental würde vermutlich eine Herausforderung (aber auch eine Chance) zu neuen Erfahrungen bestehen.«

 Dort, wo Eigenheimbesitzer nicht freiwillig genügend Wohnraum zur Verfügung stellen sollten, könnte aus der Freiwilligkeit bald sogar Zwang werden. Das riecht ja schon förmlich danach. Nicht umsonst gab es den Zensus (Volkszählung) vor wenigen Jahren, der hauptsächlich darauf abzielte, den zur Verfügung stehenden Wohnraum von Eigenheimbesitzern abzuzählen und zu katalogisieren − entweder für einen Lastenausgleich nach dem baldigen Finanzcrash und/oder für die Aufnahme von „Flüchtlingen“.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/daniel-prinz/jetzt-werden-mieter-wegen-asylanten-aus-ihren-wohnungen-geschmissen-.html

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