Ernüchternde Bilanz nach 30 Jahren
schengen

Drei Jahrzehnte nach Unterzeichnung des Schengen-Abkommens und 20 Jahre, nachdem die letzten Grenzkontrollen zwischen den damaligen EG-Mitgliedern abgeschafft wurden, will zum Jubiläum in Brüssel keine richtige Feierstimmung aufkommen. Das Projekt „Europa ohne Grenzen“ steckt in einer tiefen Krise.

„EU“-Minister
drohen offen mit
Missbrauch

Bereits 1985 hatten sich Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande in Schengen darauf geeinigt, Grenzkontrollen fallen zu lassen. Am 26. März 1995 fielen dann die Kontrollen auch zwischen den anderen damaligen EG-Ländern weg. Inzwischen sind 22 von 28 „EU“-Staaten, dazu die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island Teil der Schengenzone.

Insbesondere seit der Osterweiterung der „EU“ sind die negativen Aspekte nicht mehr zu übersehen. Gezeigt hat sich, dass der Wegfall der Grenzkontrollen auf Kosten der Sicherheit insbesondere von Grenzbewohnern geht, wie hierzulande vor allem an den Grenzen zu Polen und der Tschechischen Republik.

Hieß es vonseiten der etablierten Politik unmittelbar nach dem Wegfall der Grenzkontrollen, es gebe keine Anzeichen für eine Zunahme der Kriminalität, so können die Probleme inzwischen nicht mehr geleugnet werden.

Ganz massiv angestiegen sind Delikte wie Autodiebstahl, Einbruch, Schmuggel sowie Menschen- und Drogenhandel.

Speziell für gut organisierte Banden aus Ost- und Südosteuropa hat der Wegfall regulärer Grenzkontrollen ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Quasi als Kriminalitätstouristen ziehen sie von Land zu Land, um europaweit Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle zu verüben oder Autos zu entwenden.

In ihren langfristigen sozialen Folgewirkungen noch nicht einmal im Entferntesten abzuschätzen ist die Flut synthetischer Drogen wie etwa des gesundheitlich ruinösen „Chrystal Meth“, die aus Hinterhof­­labors in Böhmen immer stärker nach Sachsen, Brandenburg und Bayern dringt. Die versprochene Schleierfahndung im Hinterland kann keineswegs den Wegfall der Grenzkontrollen ausgleichen.

Der massive Anstieg der Kriminalität ist allerdings nicht die einzige Fehlentwicklung nach dem Wegfall der Grenzkontrollen.

Der rapide Anstieg der Illegalenzahlen zeigt, dass das Schengen-System von einigen Ländern immer stärker missbraucht wird. Unfähig, für eine Sicherung der eigenen Außengrenzen zu sorgen, werden illegale Einwanderer einfach an andere „EU“-Länder weitergereicht.

Resultat dieser Entwicklung ist, dass Deutschland im Jahr 2014 unter allen Industrieländern die meisten Asylbewerber aufgenommen hat .

Importierte Kriminalität und unkontrollierte Massenzuwanderung, die zunehmend den sozialen Frieden infrage stellen, lassen ahnen, dass im Schlachtruf „no border – no nation“ (keine Grenze – keine Nation) der linksextremistischen Szene eine gute Portion Wahrheit steckt.

Ein Nationalstaat, der die Kontrolle über seine eigenen Grenzen aufgibt, demontiert sich in einem schleichenden Prozess selbst.

Norman Hanert  Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 14/15 vom 04.04.2015

 

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Eric der Wikinger
02/04/2015 21:10

Hat dies auf Grüsst mir die Sonne… rebloggt.

deutschelobby
02/04/2015 15:32

danke für den ausführlichen Kommentar.

In der Themenauflistung hier bei deutschelobby findest du jede Menge an Informationen über die „Goldene Zeit von 33 bis 45)
auch über den HC…
das erste was nach dem Krieg stirbt ist die Wahrheit…denn sonst sehe der Sieger ja ziemlich böse aus…

Arkturus
02/04/2015 11:24

Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

trackback

[…] Schengener Abkommen…Massenzuwanderung und mehr Ausländerkriminalität « deutschelobby. […]

haunebu7
02/04/2015 11:00

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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