Asylantenhotel

Jetzt erreicht die „Asylantenflut“ endgültig den Dortmunder Süden: Nachdem wir über die aktuelle Kriminalitätswelle berichteten, welche verschiedene Stadtteile der Bezirke Hörde und Hombruch heimsucht, sind jetzt geheime Planungen der Stadtverwaltung bekanntgeworden. Nach Informationen unserer Redaktion gibt es konkrete Überlegungen, ein Hotel bzw. Gasthaus an der Westhofener Straße Straße, unweit der Hohensyburg und mitten im Ortskern des gutbürgerlichen Dortmunder Vorortes Syburg, zur Unterbringung von Asylbewerbern zu nutzen.

Aktuell gibt es offenbar eine Anfrage, ob eine Nutzung als „Asylantenhotel“ möglich sei – die Pension ist aktuell kaum ausgelastet und hat mit Existenzproblemen zu kämpfen, ein Umstand, den sich die Stadtverwaltung offenbar zunutze machen will. Obwohl bereits Ortsbegehungen durch Vertreter des Sozialamtes, des Ordnungsamtes und der Polizei stattgefunden haben, hat die Verwaltung sich bemüht, die Planungen geheim zu halten und auch die Verhandlungspartner um Stillschweigen gebeten. Offenbar haben die Damen und Herren um Sozialdezernentin Birgit Zoerner (SPD) Angst vor der Reaktion der Syburger Bürger: Während in den westlichen, nördlichen und östlichen Stadtteilen Dortmunds jene Bevölkerung lebt, die ohnehin als „Bürger zweiter Klasse“ behandelt wird und die über keine Entscheidungsmöglichkeiten auf lokalpolitische Prozesse verfügt, bewohnen gerade den Stadtteil Syburg und die angrenzenden Vororte die Vertreter unserer „High-Society“, sowohl aus der Lokalpolitik, aber eben auch die Führungsriegen von hiesigen Firmen, Bankketten und ähnlichen Einrichtungen. Diese Menschen verfügen über andere Druckmittel, als die einfache Dortmunder Bevölkerung, die mit suggerierten Bürgerversammlungen, bei denen die Entscheidung über die Heimeröffnung bereits im Vorfeld feststeht, beschwichtigt werden sollen.

Zwar wird keiner dieser feinen Damen und Herren zugeben, dass die Einwanderungspolitik gescheitert ist und Asylmissbrauch längst im großen Stil stattfindet, „hintenrum“ werden aber mit Bekanntwerden der Planungen, die im Übrigen kein Aprilscherz sind, Interventionen beginnen, um eine solche Heimeröffnung zu verhindern. Mutmaßlich dürfte es auch nicht allzu lange dauern, bis bei Oberbürgermeister Sierau das private Telefon klingelt. Ob letztendlich ein „Asylantenhotel“ an der Syburg eröffnet, steht deshalb noch in den Sternen: Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Stadtverwaltung einen Rückzieher macht und den Konflikt mit Dortmunds „High-Society“ scheut – vielleicht findet sich in einem der anderen Viertel noch ein geeignetes Objekt. Dort wohnen ohnehin nur die einfachen Bürger, die nicht einmal mehr als Wahlvieh zu gebrauchen sind, da sie das Vertrauen in die etablierte Politik ohnehin längst verloren haben. Und über deren Köpfe wurde sich in der Vergangenheit schließlich nicht nur einmal hinweggesetzt.

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http://www.dortmundecho.org/2015/04/geheime-planungen-stadt-will-asylantenhotel-in-syburg-eroeffnen/
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Dagmar
Dagmar
03/04/2015 19:44

Die haben jetzt zwei Möglichkeiten: Das Ganze abblasen – und falls die Bürger der anderen Stadtteile unbequeme Fragen stellen,ist das Objekt eben „leider doch nicht geeignet“.
Oder sie machen ein Prestigeobjekt daraus. Ausgewählte christliche Familien, mit Bildung und guten Deutschkenntnissen werden einquartiert, mit denen sich leicht auch eine Doku für die Systemmedien herstellen laßt, die dem Dumm-Michel zeigt, wie bereichernd fremde Kulturen sind.

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