Hilferuf aus Merheim: neue Kühlschränke für Asylbewerber, verschimmelte Gemeinschaftsküchen für die Einheimischen?

Im ehemaligen Wohnheim der städtischen Kliniken in Merheim spielt sich in den vergangenen Monaten Skandalöses ab. Während man die bisherigen Mieter – zum Teil Angestellte der Kliniken – mit verschimmelten Gemeinschaftsküchen und sonstigen “Nettigkeiten” regelrecht versucht rauszuekeln, werden dort gleichzeitig frisch renovierte Appartements für Asylbewerber eingerichtet. Angesichts solcher Zustände kann man sich langsam wirklich fragen, ob die Verantwortlichen gezielt auf eine Eskalation der Lage hinarbeiten, um anschließend stadtweit noch mehr “Willkommenskultur” von den Kölnern einfordern zu können …

Einem letztem Hilfeschrei gleich, erreichte nun das Gesuch einer langjährigen Wohnheim-Mieterin die Mitglieder des Beschwerdeausschusses der Stadt Köln. Wir wollen dieses erschütternde Dokument hier in voller Länge, aber natürlich anonymisiert wiedergeben:

Neue Kühlschränke für die neuen Mitbewohner im ehemaligen Personalwohnheim der Kliniken, während bei den Altmietern der Putz von den Wänden fällt.

An den Ausschuss Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln

Anmietung Ostmerheimer Str. 214 für Asylbewerber:

Gleiche Rechte für die bisherigen Mieter und Angestellte der Klinik Merheim!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte den Beschwerdeausschuss der Stadt Köln, sich dafür einzusetzen, dass die Mieter und Angestellten der Klinik Merheim im ehemaligen Klinik-Wohnheim in der Ostmerheimer Str. 214 nicht schlechter behandelt werden, als ihre neuen Mitbewohner,  also Asylbewerber und „Flüchtlinge“.

Zum Hintergrund meines Ersuchens:

ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass das Haus Ostmerheimer Straße 214, in dem einige Etagen von der Stadt Köln für Asylbewerber angemietet wurden, bereits in einem maroden Zustand war. Die eine Hälfte des Hauses ist ohne Wasser in den Einzelzimmern, obwohl dies Bestandteil des Mietvertrages ist. Dieser Zustand und die unhygienischen Zustände für die Mieter, die zum Teil Angestellte der Klinik Merheim sind, wurden mir schriftlich vom Wohnungsamt bestätigt. Diese Zustände zu beseitigen, hierfür ist der Vermieter zuständig. Es passiert gar nichts. Stattdessen werden Etagen, die noch belegt waren, unter hohem Druck und Kündigungs-androhungen entmietet. Obwohl die Zimmer belegt waren, wurden sie an die Stadt Köln neu vermietet.

Das gleiche gilt für den Aufenthaltsraum im Erdgeschoß. Dieser ist für uns Mieter nicht mehr betretbar, da der Raum, obwohl er Bestandteil unseres Mietvertrages ist, an die Stadt vermietet worden ist, ohne jegliche Erklärung oder Mietvertragsänderung an uns Mieter.

Zuletzt wurde ein 72 jähriger Herr, der auf der 5. Etage zwei Zimmer gemietet hatte, innerhalb von wenigen Stunden auf ein Zimmer in der ersten Etage verfrachtet. Obwohl hier noch Zimmer frei sind, hat er nur ein Zimmer bekommen. Die Kartons wurden mit Hilfe des Hausmeisters einfach in den Hausflur gestellt.

Mir wurde nach mehreren Beschwerden über das gesamte Vorgehen der Entmietung geschrieben, wenn mir das nicht passt, stehe es mir frei, mein Appartement zu kündigen. Ebenso wurde meinem Mieterverein mitgeteilt, dass ich mir die gesamten Zustände (vom Wohnungsamt protokolliert) „an den Haaren herbeiziehe“.

Die Etagen, die von der Stadt für die Asylbewerber neger angemietet wurden, sind renoviert worden. Jedes Zimmer bekommt einen extra Kühlschrank und jede Etage 2 Waschmaschinen. Die Kosten trägt die Stadt Köln.

Wir Mieter haben in den Gemeinschaftsküchen alte verschimmelte Gemeinschaftskühlschränke und im Keller 3 Waschmaschinen für uns alle, für 3 Euro pro Wäsche.

Mir geht es in erster Linie darum, dies aufzuklären. Bitte überprüfen Sie, ob die Stadt Köln von diesen Machenschaften weiß und diese billigend in Kauf nimmt und über die Belange der Mieter und Angestellten der Klinik Merheim hinweggeht. Ich bin überzeugt davon, dass es so ist. Ich bitte Sie außerdem um Abhilfe, wenn Sie die Lage ähnlich beurteilen.

Denn es ist schon traurig, dass es keinen Wohnstandard für normale Mieter mehr gibt und diese offenbar schlechter behandelt werden als Asylbewerber.

Mit freundlichem Gruß

R.N.

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http://pro-koeln.org/hilferuf-aus-merheim-neue-kuehlschraenke-fuer-asylbewerber-verschimmelte-gemeinschaftskuechen-fuer-die-einheimischen/

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