Torben Grombery

Die Kriminalität begangen durch Ausländer ist in unserem Nachbarland Österreich auf einem traurigen Rekordniveau angelangt. Laut den aktuell vom Innenministerium auf eine parlamentarische Anfrage herausgegebenen Zahlen hatten im Jahre 2014 rund 35 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen keinen österreichischen Pass. Eingebürgerte Straftäter wurden in den Zahlen nicht gesondert erfasst.

 

Derart wichtige Zahlen, Daten und Fakten für die Lösung der Probleme können offenkundig nur an die Öffentlichkeit gelangen, wenn in einem Land eine Partei im Parlament vertreten ist, welche diese Zahlen auch abfragt. Genau das hat der Klubobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), HC Strache, schon Mitte Februar diesen Jahres getan.

Nachfolgend aufgeführte 14 Anfragen zum Thema »Fremdenkriminalität« hat der FPÖ-Chef an das von Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) geführte Bundesinnenministerium seinerzeit mit der Bitte um Beantwortung gerichtet:

»1. Wie viele Tatverdächtige konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

2. Wie viele fremde Tatverdächtige konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

3. Wie viele fremde Tatverdächtige konnten 2014 ausgeforscht werden, aufgegliedert auf alle Bezirke, nach Staatsangehörigkeit und Aufenthaltstitel des Tatverdächtigen?

4. Wie viele Tatverdächtige, aufgegliedert nach Delikten, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

5. Wie viele fremde Tatverdächtige, aufgegliedert nach Delikten, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

6. Wie viele fremde Tatverdächtige, aufgegliedert nach Aufenthaltsstatus, konnten imJahr 2014 ermittelt werden?

7. Wie viele fremde Tatverdächtige, aufgegliedert nach Nationalität, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

8. Wie viele fremde Tatverdächtige, aufgegliedert auf die Bundesländer, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

9. Wie viele fremde Tatverdächtige, aufgegliedert auf die Altersstruktur, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

10. Wie viele fremde Tatverdächtige, aufgegliedert auf die Bundesländer und Deliktsgruppen gemäß Sicherheitsbericht, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

11. Wie viele straffällige Asylwerber, aufgegliedert nach Nationalität und Delikt, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

12. Wie viele straffällige Asylwerber, aufgegliedert auf die Bundesländer und die Altersstruktur, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

13. Wie viele straffällige Asylwerber, aufgegliedert auf die Bezirke, konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?

14. Wie viele fremde Tatverdächtige mit einer Aufenthaltsberechtigung als subsidiär Schutzberechtigte konnten im Jahr 2014 ermittelt werden?«

Die Antworten auf diese brisanten Anfragen, die erst jetzt veröffentlicht wurden, waren mehr als ernüchternd.

Von den insgesamt 255 815 ermittelten Tatverdächtigen nach einer begangenen Straftat im Jahre 2014 waren ziemlich exakt 89 594 Ausländer – also rund 35 Prozent. Tatverdächtige mit österreichischer Staatsbürgerschaft und einem Migrationshintergrund wurden in den Zahlen nichtgesondert erfasst.

 Insgesamt wurden in der Alpenrepublik Österreich im gesamten Jahr 2014 fast 528 000 Straftaten registriert, mehr als ein Drittel davon (rund 202 000) alleine in der Hauptstadt Wien. In den 23 aufgeführten Wiener Bezirken wurden 35 880 Ausländer als Tatverdächtige ausgemacht, womit Wien nach Bundesländern sortiert damit die traurige Hitliste anführt.

 Den ersten Platz nach Rangfolge belegten mit 10 269 ermittelten Tatverdächtigen eingewanderte Menschen aus Rumänien, dicht gefolgt von Straftätern aus Deutschland mit 9260 Taten. Platz 3 nimmt Serbien mit 9065 Tätern ein, und auf Platz 4 der Rangliste befindet sich die Türkei mit 7217 ermittelten Straftätern.

 Besonders erschreckend: Das größte Kontingent ausländischer Straftäter stellten wie beschrieben die zugewanderten Rumänen mit 10 269 Tatverdächtigen – und das, obwohl sich Anfang 2014 nur rund 60 000 rumänische Staatsbürger offiziell in Österreich aufhielten.

 Besonders nachdenklich machen dabei insbesondere auch die Zahlen der straffällig gewordenen Asylbewerber, die um fast 19 Prozent zum Vorjahresvergleichszeitraum (2013) anstiegen –insgesamt auf 10 416 Tatverdächtige.

 Trauriger Spitzenreiter dabei: Asylbewerber aus Algerien.

 Anfang 2014 waren 957 Algerier in Österreich registriert. Im Laufe des Jahres kamen 443 Asylbewerber hinzu. Aus diesem Personenkreis wurden 1781 geklärte Verbrechen gezählt, 1382 davon von Asylbewerbern aus dem nordafrikanischen Herkunftsland begangen.

 Alle detaillierten Zahlen, aufgeschlüsselt auch nach den einzelnen Bundesländern, können im Antwortschreiben (PDF-Dokument) der Bundesinnenministerin nachgelesen werden.

———————————————-

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/torben-grombery/oesterreich-jeder-dritte-tatverdaechtige-ist-auslaender.html

 

 

NEWSLETTER
Translate »