Jan Heitmann:

Lachnummern  Lachnummer

Einst war der Karlspreis eine würdige Auszeichnung, mit der Verdienste um die europäische Einigung honoriert wurden. Doch spätestens seit der Verleihung an „den Euro“ im Jahre 2002 ist der Karlspreis nichts weiter als eine Lachnummer, mit der sich die Eurokraten gegenseitig feiern. Seitdem wird er nur noch an Personen verliehen, welche die europäische Integration ohne Rücksicht auf Recht und Verluste vorantreiben und so durch ihr verantwortungsloses Handeln für die gegenwärtige Krise der „EU“ verantwortlich sind. Der „EU“-Parlamentspräsident Martin Schulz passt somit ganz hervorragend in die Reihe der Geehrten.  Lachnummer1 Seinen großspurigen Ankündigungen, die Legitimationsdefizite der „EU“ beseitigen, die Gemeinschaft transparenter und bürgernäher machen zu wollen, sind niemals Taten gefolgt. Der jüngste Karlspreisträger ist kein Macher, sondern ein Schwätzer und ganz gewiss kein „großer Europäer“.

Zu dem mittlerweile ebenfalls zur Lachnummer entwerteten Bundesverdienstkreuz wiederum passt die Entscheidung von Bundespräsident Joachim Gauck, Beate Klarsfeld die einstmals hochangesehene Auszeichnung zu verleihen. Klarsfeld, die Deutschland schon vor Jahrzehnten den Rücken gekehrt hat und in Frankreich lebt, ist mehrfach vorbestraft und überführt, jahrelang mit dem DDR-Regime gemeinsame Sache gemacht zu haben. Für ihre Aktionen hat sich die selbst ernannte „Nazi-Jägerin“ sogar von der Stasi bezahlen lassen. Der angebliche DDR-Bürgerrechtler Gauck aber findet nichts dabei, dem Betteln der selbstverliebten Person nachzugeben und ihr endlich den heißersehnten Orden zu verleihen. Damit macht er sich selbst zur Lachnummer.

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Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 21/15 vom 23.05.2015
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