Die Kirche sieht in der Homo-Ehe eine Niederlage für die Menschheit. Foto: Xenophon / wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Die Kirche sieht in der Homo-Ehe eine Niederlage für die Menschheit.

Mitten im Trubel um den Lif Ball in Wien und dem daraufhin stattfindenden Song Contest ging vor lauter Brückenbauen und Toleranz fast die Abstimmung der Iren zur Homo-Ehe unter. Sie stimmten vergangene Woche darüber ab, ob künftig nicht nur Mann und Frau vor den Altar treten dürfen, sondern auch gleichgeschlechtliche Paare. Das Votum ging zu Gunsten der Homo-Lobby aus – die Kirche ist darüber alles andere als erfreut und spricht von einer „Niederlage für die Menschheit“.

Homo-Ehe wird bedauert

Nicht nur in konservativen Kreisen scheint es ob des Abstimmungsergebnisses in Irland zu brodeln, auch die römisch-katholische Kirche kann sich mit der Entscheidung der Iren nicht wirklich anfreunden. Nicht nur hinter vorgehaltener Hand, sondern ganz offen wird im Vatikan die Entscheidung für die Homo-Ehe bedauert. „Man kann nicht nur von einer Niederlage der christlichen Werte, sondern von einer Niederlage für die Menschheit sprechen“, betonte der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, gegenüber der Nachrichtenagentur ANSA.

Kommenden Oktober findet die sogenannte Familiensynode statt, die Vorbereitungen dazu haben im Vatikan schon begonnen, diese Woche wurde der Rat der Bischofssynode einberufen. „Die Familie steht für die Kirche im Mittelpunkt. Wir müssen alles tun, um sie zu verteidigen, zu schützen und zu fördern, weil die Zukunft der Menschheit und der Kirche die Familie bleibt“, erklärte Parolin.

Bei den Beratungen hinter verschlossenen Türen ist Papst Franziskus dabei.  Bei dieser Synode ist auch der Umgang der katholischen Kirche mit  Homosexuellen Thema.

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Der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, bedauert das Resultat des Referendums zur Homo-Ehe in Irland. Er sprach von einer „Niederlage christlicher Werte“.

26.05.2015 | 20:53 |   (DiePresse.com)

Der Vatikan bedauert den Sieg des „Ja“ beim Referendum zu Homo-Eheschließungen in Irland. „Man kann nicht nur von einer Niederlage der christlichen Werte, sondern von einer Niederlage für die Menschheit sprechen“, betonte der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag.

 „Ich war über das Resultat des Referendums sehr traurig. Die Kirche muss diese Realität berücksichtigen, im Sinne, dass sie ihren Einsatz für die Evangelisierung unserer Kultur stärken muss“, betonte Parolin am Rande einer Zeremonie im Vatikan.

Hinter verschlossenen Türen war am Montag im Vatikan der Rat der Bischofssynode einberufen worden, um die Familiensynode im kommenden Oktober vorzubereiten. „Die Familie steht für die Kirche im Mittelpunkt. Wir müssen alles tun, um sie zu verteidigen, zu schützen und zu fördern, weil die Zukunft der Menschehit und der Kirche die Familie bleibt“, so Parolin.

Bei der Synode sollen Bischöfe aus aller Welt heikle Themen wie die Behandlung von Homosexuellen und den Umgang mit Geschiedenen in der katholischen Kirche diskutieren. Bei den nicht-öffentlichen Beratungen diese Woche wird auch Papst Franziskus dabei sein, berichtete Radio Vatikan.

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http://diepresse.com/home/panorama/religion/4740063/Vatikan_HomoEhe-sei-Niederlage-fur-Menschheit

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da hat der Vatikan zu 100% recht….die Iren haben der Welt einen Bärendienst erwiesen.

Aber: die Wahlbeteiligung lag weit unter 50%…..für die Iren war das Thema unwichtig.

Oder steckt auch hier wieder der Wahlfälscher-Teufel in den Urnen? Wie bereits bei der Schottland- und der letzten Bundestagswahl?

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rositha13
28/05/2015 17:08

Hat dies auf Gegen den Strom rebloggt.

Der Denker
Der Denker
28/05/2015 14:52

Für mich steht zweifelsfrei fest, daß dieses Wahlergebnis – wie bei allen sogenannten Wahlen in der EU – gefälscht wurde.

haunebu7
28/05/2015 13:49

Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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